ist ein überkonfessioneller, gemeinnütziger Berufsverband, in dem sich aktive und pensionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeien des Bundes und der Länder aus den beiden großen Kirchen sowie zahlreichen weiteren christlichen Konfessionen zusammengeschlossen haben. Das staatliche Gewaltmonopol fordert besonders die Polizei, die häufig unter hohem Zeitdruck und bei noch ungesicherter Fa
ktenlage über Erfordernis und Zulässigkeit von Zwangsmaßnahmen entscheiden und diese unmittelbar ausführen muss. Die CPV will dazu ermutigen, diese und andere Herausforderungen in der besonderen Verantwortung vor Gott und mit seiner Hilfe wahrzunehmen. Dazu werden für verschiedene Situationen praktische Orientierungs- und letztlich Lebenshilfen angeboten: durch Gespräche, Beratung, Begleitung und Gebet. Dies oft in Verbindung und mit Unterstützung der Polizeiseelsorge und Notfallseelsorgern vor Ort. Mit unserem Wissen, unseren Erfahrungen und Überzeugungen, basierend auf dem christlichen Glaubensbekenntnis, ermutigen wir Menschen zum Christsein auch im beruflichen Umfeld. In Anlehnung an ein Bibelwort (Jeremia 29,7) ist es unser Ziel, „der Stadt Bestes zu suchen“. Wir möchten, dass christliche Werte dort sichtbar werden, wo Menschen mit Menschen zusammen leben und arbeiten – in jeder Dienststelle der Polizei. Wir laden zu Seminaren und digitalen Impulsen mit berufsethischen Inhalten ein, bieten praxisnahen Austausch mit erfahrenen Polizistinnen und Polizisten und vermitteln kompetente Beratung in Krisenzeiten. Auch die (Ehe–)Partnerinnen und Partner sowie die Familien liegen uns am Herzen. Dazu gehört ebenso soziale Hilfe, unabhängig von der religiösen Überzeugung des Bedürftigen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei müssen immer wieder mit schlimmen Eindrücken fertig werden. Manche Erlebnisse gehen so unter die Haut, dass sie zu ernsthaften seelischen Schäden führen können. Wir informieren über die Problematik der posttraumatischen Belastungsreaktion und vermitteln professionelle Hilfe. Extremistische Ideologien und Weltanschauungen sind mit dem Menschenbild der Bibel und dem christlichen Liebesgebot nicht zu vereinbaren und waren dies auch nie. Wir lehnen sie genauso wie Antisemitismus ab und sehen insbesondere aufgrund des Holocaust eine besondere Verantwortung. Auf internationaler Ebene pflegen wir Verbindungen zu anderen christlichen Polizeivereinigungen.