Wir, der gemeinnützige Verein „Clowns im Einsatz“, bringen professionell ausgebildete Clowns zu Menschen in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Unsere Zielgruppen sind Senioren und Menschen die an Demenz erkrankt sind sowie behinderte Kinder und Jugendliche. Oder Menschen mit psychischen Problemen. Sinn und Zweck unseres Vereins ist es, die Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern und ihnen
ein Lachen ins Gesicht und ins Herz zu zaubern. Derzeit bespielen unsere Clowns-Duos bereits regelmäßig sechs Seniorenheime und ein sozialpädiatrisches Zentrum, sowie eine Wohneinrichtung für Körper- und Mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche. Seit Juli 2014 sind wir auch regelmäßig in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im UKE in Hamburg. Viele dieser Einrichtungen sind auf unsere Hilfe bei der Suche nach Förderern angewiesen, da sie die Kosten für die Projekte nicht selbst aufbringen können. Unserer Arbeitsweise
Unsere „Clowns-Visiten“ werden immer von Clown-Duos durchgeführt. Als Duo haben unsere Clowns die Möglichkeit intensiver auf die Menschen einzugehen. Die Interaktion, die innerhalb des Duos möglich ist, hilft den PatientInnen/BewohnerInnen in eine fremde Welt einzutauchen. Unsere Clowns arbeiten seit Jahren gemeinsam und profitieren aus diesem Grund von gemeinsamer Spielerfahrung, diese hilft ihnen als Duo besonders feinsinnig und einfühlsam zu spielen. Die PatientInnen und BewohnerInnen haben bei unseren Clown-Duos die Möglichkeit zuzusehen und sich fallen zu lassen, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Die Clowns kommen mit eigenen Geschichten, die die Lebenswelt der PatientInnen betreffen. Auch die Handpuppen, ob nun Theo der Hund oder Ida der Igel, berühren die Menschen immer wieder auf einer ganz anderen Ebene. Und holen auch die kleine Emma zwischen den Beinen ihr Mutter hervor. Die Clowns bringen viel mit, kommen aber ganz ohne Erwartungen. Dies ist für die Menschen eine wunderbare Abwechslung zum Alltag. Vor den Einsätzen unserer Clowns führen diese mit den Mitarbeitern der Einrichtungen ein gemeinsames Gespräch über die PatientInnen bzw. BewohnerInnen. Zu den Inhalten dieses Gesprächs gehören medizinische, psychologische und biografische Informationen. Die Besuche werden vor- und nachbereitet und schriftlich reflektiert. In Feedbackgesprächen, die mindestens einmal jährlich stattfinden, werden mit dem Ansprechpartner der jeweiligen Einrichtungen die Einsätze evaluiert.