und des Projektes Möbelkeller. Materielle, soziale und kulturelle Ausgrenzung abbauen und Integration fördern ist seit 31 Jahren das Motto unseres Trägers Mook wat e. Hierfür engagiert sich der als gemeinnützig und mildtätig anerkannte Verein in den Bereichen der Wohnungslosenhilfe und Beratung, Beschäftigungsförderung Jugend und Ausbildung, Stadtteilentwicklung und -kultur sowie in den Bereichen
Arbeit mit psychisch Kranken und Flüchtlingsarbeit. Möbelkeller
Der Möbelkeller, ein Projekt im Verein Mook wat e. V., wurde in den späten 80er Jahren eröffnet, er zog im Februar 1997 in die Heinrichstraße und im Oktober 2012 an seinen aktuellen Standort im Doormannsweg 43 in Hamburg. Mit Beginn der Förderung von Arbeitsgelegenheiten im Jahre 2005 konnten wir erstmals regelmäßige Öffnungszeiten anbieten. Seit dieser Zeit professionalisierte sich unser Angebot und wir konnten Möbel auch an andere gemeinnützige Vereine oder Bedürftige, die zum Teil direkt von den Hamburger Behörden geschickt wurden, günstig abgeben. Oft sind es Menschen, die sich in psychischer und/oder sozialer Not befinden, wie z. Ob- dachlosigkeit und/oder Suchterkrankung, aber auch viele ältere Bürger, deren Einkommen nicht für die Neuanschaffung reicht. Zudem stellen wir fest, daß ein stetig steigender Anteil unserer Kundschaft Menschen mit Migrations- hintergrund sind. Das besondere an unserer Arbeit im Möbelkeller ist es, diesen Menschen ein Angebot an preisgünstigen Möbeln, Hausrat und Dekoration anbieten zu können, mittels derer sie sich eine Wohnung nach ihrem Geschmack einrichten können. Bei Bedarf liefern wir die Möbel gegen einen geringen Aufpreis nach Hause und helfen sogar beim Aufbau. Die Freude der Menschen über eine mit unserer Hilfe eingerichtete Wohnung ist für uns eine große Motivation. Zur Zeit gibt es für den Möbelkeller keine sozialversicherungspflichtige Stelle.Insgesamt arbeiten aktuell 14 Personen ehrenamtlich oder auf Basis der Maßnahme "Tagwerk" bis zu jeweils 30 Stunden pro Woche. Alle haben einen "belasteten" Lebenslauf und wollen, aus eigenem Antrieb, der Isolation entfliehen und mit Hilfe einer Tagesstruktur, Erfolgserlebnissen und wachsendem Selbstvertrauen zurück ins gesellschaftliche Leben.