24/06/2026
Konsolidierung auf Hamburger Art: Neue Gebühren statt echte Einsparungen?
Der Senat hat heute den neuen Doppelhaushalt für die Jahre 2027 und 2028 vorgestellt. Dabei ist von Konsolidierung und Sparzwängen die Rede.
Gleichzeitig sollen die Bürger an vielen Stellen mehr zahlen:
▸ Neue Gewässerunterhaltungsgebühr
▸ 19 Euro "Servicepauschale" beim bislang kostenlosen Schülerticket
▸ Höhere Gebühren für analoge Verwaltungsleistungen
▸ Eintritt für die Elbphilharmonie-Plaza, obwohl sie einst als frei zugänglicher "Balkon der Stadt" versprochen wurde
Für uns bleibt die entscheidende Frage: Warum werden Bürger und Unternehmen stärker belastet, bevor der Senat nachweislich alle Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten bei Ausgaben, Großprojekten und städtischen Beteiligungen ausgeschöpft hat?
Hamburg braucht mehr Ausgabendisziplin, bessere Kostenkontrolle und mehr Transparenz. Neue Gebühren dürfen nicht zur Standardantwort auf Haushaltsprobleme werden.
▸ Unsere vollständige Stellungnahme zum Haushalt 2027/2028:
https://www.steuerzahler.de/aktuellesaushamburg/news/haushalt-20272028-der-senat-spricht-von-konsolidierung-aber-viele-hamburger-sollen-mehr-zahlen/?L=0&cHash=e316a60165c21647b6679445d4f94cb4