Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt

Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt Die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt bietet Beratung für Menschen, die Benachteiligungen i

Start unseres NewslettersLiebe Interessierte, wir werden unsere Facebook-Seite künftig nicht mehr mit neuen Informatione...
23/12/2022

Start unseres Newsletters

Liebe Interessierte, wir werden unsere Facebook-Seite künftig nicht mehr mit neuen Informationen füttern. Für alle, die weiterhin zum Thema Antidiskriminierung auf dem Laufenden bleiben wollen, gibt es aber eine neue Möglichkeit: unseren Newsletter. Wer den Newsletter abonnieren möchte, schreibt bitte einfach eine Mail an [email protected]
Die erste Ausgabe ist hier abrufbar:https://antidiskriminierungsstelle-sachsen-anhalt.de/wp-content/uploads/2022/12/[email protected]
In diesem Sinne wünschen wir frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Sich für andere einsetzen und sich selbst dabei trotzdem nicht in den Mittelpunkt stellen, das ist  . Was noch alles daz...
18/11/2022

Sich für andere einsetzen und sich selbst dabei trotzdem nicht in den Mittelpunkt stellen, das ist . Was noch alles dazu gehört, ein*e gute*r Ally bzw. Verbündete*r zu sein, erfahrt ihr in dem Bayern2-Podcast von Die Neue Norm.

Sich für andere einsetzen und sich selbst dabei trotzdem nicht in den Mittelpunkt stellen, das ist Allyship. Was noch alles dazu gehört, ein*e gute*r Ally zu sein, erfahrt ihr in unserem Bayern2-Podcast. Zu Gast ist unsere Kollegin Silke Georgi, Allyship-Expertin und Leiterin des Projekts Jobinklu...

Vorurteilsbewusste Bücher für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren gesucht? Hier werdet ihr fündig.
11/11/2022

Vorurteilsbewusste Bücher für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren gesucht? Hier werdet ihr fündig.

📚 Unsere aktualisierte ist da!
für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren, mit vielen neuen Büchern und 9 neuen Rezensionen! In Kooperation mit – Fachstelle für queere Bildung

https://situationsansatz.de/wp-content/uploads/2022/10/handreichung_bis3.pdf

Die Liste ist voll von Büchern, die wir aus der Perspektive der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung für Kinder von 0 bis 3 Jahren empfehlen. Alle Bücher sind rezensiert und wir erläutern, welche Aspekte wir positiv bewerten und – falls vorhanden - welche kritisch.

💎 Auch unsere für Kinder von 0 bis 3 Jahren wurden aktualisiert. Gerne könnt ihr sie für vier Wochen kostenlos bei uns in der Fachstelle ausleihen. Bei Interesse schreibt an [email protected].

[Bildbeschreibung: Auf orangenem Hintergrund sind die neuesten Kinderbücher zu sehen: „Kleidung ist für alle da“, „Babys für Babys“, „Und zum Schluss ein bunter Kuss“, „Wer holt dich von der Kita ab?“, „Auf der Raumstation“ und „Hallo das bin ich!“]

Das Aktionsbündnis   hat die Meinungen und Perspektiven von insgesamt 576 trans*, inter* und nicht-binären Kindern und J...
07/11/2022

Das Aktionsbündnis hat die Meinungen und Perspektiven von insgesamt 576 trans*, inter* und nicht-binären Kindern und Jugendlichen zum Thema Selbstbestimmung gesammelt und daraus 12 Appelle an Gesellschaft und Politik formuliert. Die Forderungen und mehr Infos zu der Kampagne sind zu finden auf https://www.wir-reden-mit.org/.

Selbstbestimmung für trans*, inter* und nicht-binäre Kinder und Jugendliche – das fordert das Aktionsbündnis , das am Mittwoch, 2.11., zwölf Appelle veröffentlicht. Diese stammen von trans*, inter* und nicht-binären Kindern und Jugendlichen selbst: Eine Online-Umfrage hatte Anfang 2022 die Meinungen und Perspektiven von 576 Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 26 Jahren gesammelt.

Denn Selbstbestimmung für trans*, inter* und nicht-binäre Kinder und Jugendliche ist nicht selbstverständlich. Im Gegenteil: Medial und gesellschaftlich wird hitzig darüber diskutiert.
Rechtskonservative, rechtsextreme und antifeministische Akteur*innen benutzen das Thema, um sich in der gesellschaftlichen Mitte Gehör zu verschaffen und verwenden Fehlinformationen, um ungerechtfertigte Ängste zu erzeugen. Damit verschärfen sie die Lage von Kindern und Jugendlichen - besonders wenn diese Kinder und Jugendliche keine Unterstützung von ihren Sorgeberechtigten erhalten.

In den im Juni vorgestellten Eckpunkten des Selbstbestimmungsgesetzes stand, dass volle Selbstbestimmung erst ab 18 Jahren möglich sein soll. Minderjährige zwischen 14 und 17 Jahren sollen Vornamen und Geschlechtseintrag nur mit Zustimmung ihrer Sorgeberechtigten ändern können.

Um die Stimmen von trans*, inter* und nicht-binären Kindern und Jugendlichen in diesen Diskussionen wahrnehmbarer zu machen, hat sich das Aktionsbündnis gegründet, das mit Hilfe einer Online-Umfrage Anfang 2022 die Meinungen und Perspektiven von 576 Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 26 Jahren gesammelt hat.
Am morgigen Mittwoch, 2.11., werden nun zwölf Appelle veröffentlicht.
Der Tenor ist eindeutig: Auch Kinder und Jugendliche wollen ernstgenommen und respektiert werden. Auch Kinder und Jugendliche brauchen Selbstbestimmung.

Unter https://www.bundesverband-trans.de/wirredenmit/ hat der BVT* eine Pressemitteilung zum Thema Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen und zum Kampagnenstart veröffentlicht. Enthalten sind ebenfalls einige der Appelle.

Direkt zum PDF gehts hier:https://www.bundesverband-trans.de/wp-content/uploads/2022/11/PM-Kampagnenstart-Wir-reden-mit.pdf

Die Kampagnenhomepage geht am 2.11. um 10 Uhr online: https://www.wir-reden-mit.org/

Die Kampagne hat einen eigenen Instagramkanal:

Wenn ihr die Kampagne unterstützen wollt, teilt gern die Beiträge, die ab morgen auf dem Kanal gepostet werden.

21/10/2022

Christian A. ist schwerbehindert. Sein Arbeitgeber hat sein Arbeitsverhältnis bisher nicht entfristet, obwohl er durchweg tadellose Beurteilungen erhalten hat. Kolleg*innen in vergleichbaren Positionen haben mittlerweile alle ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Die Schwerbehindertenvertretung und die Gleichstellungsbeauftragte vermuten eine Diskriminierung und wenden sich ratsuchend an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

👩🏻‍⚖️ Eine Benachteiligung von Menschen mit einer Behinderung am Arbeitsplatz ist rechtlich verboten. Es ist daher unzulässig, einen Arbeitsvertrag nicht zu verlängern, weil der*die Beschäftigte eine Behinderung hat.

❗️In der Praxis ist das aber meist schwer nachzuweisen, da die Gründe für eine fehlende Übernahme selten offengelegt werden. Die betroffene Person muss so genannte Indizien (Tatsachen) belegen können, die vermuten lassen, dass eine vorliegende Behinderung Ursache für die schlechtere Behandlung war. Ist dieser Nachweis möglich, muss der Arbeitgebende wiederum beweisen, dass ein Diskriminierungsgrund keine Rolle gespielt hat.

➡️ Nachdem die Schwerbehindertenvertretung intern kein Umdenken erreichen konnte, hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit Einverständnis von Herrn A. eine Stellungnahme bei seinem Arbeitgeber eingeholt. Dieser wies eine Diskriminierung zurück, sodass eine außergerichtliche Einigung scheiterte. Christian A. bleibt in diesem Fall nur noch die Möglichkeit, gegen die Ungleichbehandlung gerichtlich vorzugehen. Das Prozessrisiko trägt er in diesem Fall allein.

➡️ Der Fall zeigt, dass es für betroffene Personen hilfreich wäre, wenn die Antidiskriminierungsstelle des Bundes über stärkere Kompetenzen verfügen würde. Wäre die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beispielsweise gleichzeitig Schlichtungsstelle, könnte ein für Arbeitgebende verpflichtendes Schlichtungsverfahren eingeleitet werden, das mit einem bindenden Ergebnis für beide Seiten enden könnte. Ein aufwändiges und (auch finanziell) belastendes Gerichtsverfahren würde so vermieden.

📚 Weitere Fälle aus unserer Beratung: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/wir-beraten-sie/faelle-aus-unserer-beratung/faelle-aus-unserer-beratung-node.html

Eine neue Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zeigt, wie eine qualifizierte Antidiskriminierungsberat...
14/10/2022

Eine neue Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zeigt, wie eine qualifizierte Antidiskriminierungsberatung in Deutschland ausgestattet sein muss. Von einer flächendeckenden Beratung sind wir aber leider noch weit entfernt. Im Schnitt kommt nur eine Berater*in auf 920.000 Einwohner*innen. Beratungsstellen sind oft in großen Städten konzentriert. Die meist zivilgesellschaftlichen Stellen sind oft unterfinanziert und arbeiten ohne langfristige Perspektive.

Bundesweit mangelt es an Beratungsstellen für Menschen, die Diskriminierung erleben. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des

Unser Infostand beim CSD in Halle steht. Kommt uns doch auf dem Marktplatz besuchen. Wir informieren euch, wie wir bei D...
10/09/2022

Unser Infostand beim CSD in Halle steht. Kommt uns doch auf dem Marktplatz besuchen. Wir informieren euch, wie wir bei Diskriminierung unterstützen können.

Wir haben gerade unseren Infostand beim CSD in Magdeburg aufgebaut. Wir sind heute noch bis 20 Uhr auf dem Alten Markt u...
20/08/2022

Wir haben gerade unseren Infostand beim CSD in Magdeburg aufgebaut. Wir sind heute noch bis 20 Uhr auf dem Alten Markt und informieren über Diskriminierung und wie wir Betroffene beraten und unterstützen können.

Gestern hat die unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman den Jahresbericht 2021 der Antidiskriminierungsstelle des Bun...
17/08/2022

Gestern hat die unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman den Jahresbericht 2021 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vorgestellt. Mit mehr als 5.600 Fällen gab es die zweitmeisten Beratungsanfragen seit Bestehen der Stelle.

12/08/2022

Die Behindertenszene und das Hilfesystem berücksichtigen bisher nicht genug, dass Behinderung und Depressionen auch gekoppelt vorkommen. Diese Repräsentation ist jedoch sehr wichtig, argumentiert Jennifer Sonntag in ihrer Kolumne.

11/08/2022

Adresse

Große Steinstraße 75
Halle (Saale)
06108

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen