Artillerieverein Haspe e.V.

Artillerieverein Haspe e.V. Spaß am Rohr seit 1895 Der Artillerieverein Haspe ist heute eine Vereinigung von Freunden des lauten Knalls einer Böllerkanone oder eines Handböllers. Jh.

Zu seiner (Wieder-)Gründung 2005 sah das freilich noch ganz anders aus. Die damaligen Gründungsmitglieder fanden in den 0er-Jahren auf dem Dachboden ein paar Böllergeschütze und fingen an zu recherchieren. Schnell wurde man auf die im 19. gegründete Kriegervereinigung Haspe aufmerksam und fasst den Entschluss, diesen Verein neu zu gründen. Die „Artillerie-Vereinigung Haspe“ wurde am 08.09.1895 in

Haspe als Vereinigung von Artilleristen der preußischen Armee gegründet. Sie steht damit in einer langen Tradition von sogenannten „Kriegervereinen“ des 19.Jh.. In diesen organisierten die aktiven oder ehemaligen Soldaten der preußischen Armee, teilweise auch nach Waffengattungen getrennt. Im Artillerieverein dann eben die preußischen Artilleristen. Durch die Kaiserzeit bis 1931 blieb der dann „Artillerieverein Haspe“ genannte Verein erhalten und löste sich dann mit einer Namensänderung zu „Artillerie Kameradschaft“ zunächst auf. Erst 2005 sollte der schicksalshafte Fund von alten Böllern durch die Gründungsmitglieder wieder zur Neugründung des ehemaligen „Artillerievereins Haspe e.V.“ führen. Dann, 2005 zur Wiedereinweihung des Hasper Löwen, betrat der neugegründete Artillerieverein Haspe e.V. mit einem Knall wieder die Bühne. Ursprünglich sollte man als Anwärter für den Verein noch Reservist sein, also „gedient“ haben. Heutzutage hat man erkannt, dass man auch als „Drückeberger“ Spaß am Böllern haben kann und jedem Menschen steht der Verein offen. Mit der Zeit hat sich auch der Zweck des Vereins ein wenig gewandelt. Böllern ist und war nie nur Militarismus oder Schützentradition. Natürlich ist allen Artilleristen des Vereins der Spaß am lauten Knall und am Pulverdampf gemein, aber die heutigen Mitglieder rekrutieren sich nicht nur aus den Reihen von Reservisten, sondern auch aus Freunden der historischen Darstellung. So wird heutzutage nicht nur in und um Haspe mit den Handböllern, sondern auch von einigen Mitgliedern mit historischen Handbüchsen und Geschützen auf Living-History- und Mittelalter- Veranstaltungen geböllert. Wer „Spaß am Rohr“ hat, ist im Artillerieverein Haspe e.V. richtig aufgehoben, meldet euch gerne bei uns. Wir stehen euch auch gerne mit Rat und Tat beim Erlangen der „Erlaubnis nach §27 Sprengstoffgesetz“ kurz „Böllerschein“ genannt, zur Seite.

15/02/2026

Zum Beginn des diesjährigen Straßenkarnevals zeigen wir heute einen Bilderbogen des Hagener Karikaturisten Carl Grimm (1872-1936), den dieser zur Session 1927/28 für die Beilage „Die Welt zum Lachen“ im „Westfälischen Tageblatt“ entworfen hatte. Der im ostpreussischen Memel (heute litauisch: Klaipeda) geborene Grimm arbeitete seit 1901 in Berlin als Werbegrafiker und Entwurfszeichner für Tapeten und Textilien, gestaltete dann einige Jahre später in Elberfeld Möbelstoffe und in Barmen Glasmalereien, bevor er um 1910 nach Hagen kam. Hier arbeitete er zunächst als Reklamemaler, wurde dann im Ersten Weltkrieg mit immerhin bereits 42 Jahren nicht zum Fronteinsatz eingezogen, sondern arbeitete in einem Rüstungsbetrieb als Schlosser, um sich ab 1918 wieder der Zeichenkunst zu widmen. Seine regelmäßige Beschäftigung als Honorarkraft bei Gustav Thiebes‘ rechtsorientierter Tageszeitung „Westfälisches Tageblatt“ währte von 1925 bis zur Schließung des Blattes 1934 und sorgte für einen großen Bestand Karikaturen und humoristischen Zeichnungen, die in Hagen sehr populär waren. 230 Blätter wurden von der Stadt aus seinem Nachlass angekauft und werden heute in den Beständen des Stadtmuseums aufbewahrt.
Der Karnevalsbogen 1928 geht erkennbar auf kommunalpolitische Themen der Zeit ein. So erkennen wir oben einen Bezug zum kommenden Großstadtstatus der Stadt Hagen, die mit der Geburt der 100.000sten Einwohnerin Theresia Floren dann im selben Jahr Wirklichkeit wurde. Ebenso sind die Diskussionen über die Eingemeindung benachbarter Ortschaften thematisiert, die dann in der Gebietsreform 1929 zu einem vergrößerten Stadtgebiet führten. Auch die damals viel kritisierte Kostensteigerung beim Bau der Cuno-Siedlung am Kuhlerkamp wird ironisch dargestellt, - Themen, die Grimm auch in vielen weiteren Einzelkarikaturen in die Zeitung brachte. Auch wenn der erste Rosenmontagszug in Hagen erst 1934 stattfand, zeugen Grimms Bilderbögen, die auch aus den Jahren 1927 und 1931 im Original überliefert sind, von der satirischen Seite des Hagener Karnevalsgeschehens.

hwo © Stadt Hagen, Stadtmuseum

Der Artillerieverein Haspe wünscht Euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr!
10/01/2026

Der Artillerieverein Haspe wünscht Euch allen ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Etwas verspätet aber ich wollte Euch ein paar Impressionen vom Neujahrssalut nicht vorenthalten!
10/01/2026

Etwas verspätet aber ich wollte Euch ein paar Impressionen vom Neujahrssalut nicht vorenthalten!

24/12/2025

🎄🎄Ein Frohes Fest wünscht euch der Artillerieverein Haspe!🎄🎄

Feiert schön und besinnlich im Kreise eurer Liebsten.

15/12/2025
Es ist soweit !Unsere neue Webseite ist soeben live gegangen. Schaut vorbei und stöbert im neuen Content.https://artille...
11/12/2025

Es ist soweit !

Unsere neue Webseite ist soeben live gegangen. Schaut vorbei und stöbert im neuen Content.

https://artillerieverein-haspe.de

Ach ja: Am kommenden Wochenende findet man uns natürlich auf dem Weihnachtsmarkt des Archäologiemuseum Hagen - Wasserschloss Werdringen :
Samstag von 14-20 und Sonntag von 11-18 Uhr.

Internetauftritt des Böllervereins Artillerieverein Haspe e.V. aus Hagen/Westf.

Adresse

Hagen

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