BdV-Kreisverband Groß-Gerau

BdV-Kreisverband Groß-Gerau Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von BdV-Kreisverband Groß-Gerau, Gemeinnützige Organisation, Groß-Gerau.

07/05/2026
Sicherung von Heimatsammlungen und Denkmälern der HeimatvertriebenenVerbandstag des BdV-Kreisverbandes und der SL-Kreisg...
04/05/2026

Sicherung von Heimatsammlungen und Denkmälern der Heimatvertriebenen

Verbandstag des BdV-Kreisverbandes und der SL-Kreisgruppe Groß-Gerau

Ende April 2026 hatten die beiden Heimatverbände, der Kreisverband des Bundes der Vertriebenen (BdV) und die Kreisgruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft Groß-Gerau, die Delegierten zu ihrem diesjährigen Verbandstag nach Stockstadt am Rhein (Kreis Groß-Gerau) eingeladen.

Neben Rückblick auf das vergangene Jahr standen Aufgaben und Ziele für das Jahr 2026 im Vordergrund. Dabei wurden die bereits begonnene Vorbereitung für die Veranstaltung zum diesjährigen Tag der Heimat unter dem Leitwort „Bekenntnis und Verantwortung: Unser Kulturgut verbindet Europa“ am 04.10.26 mit Schirmherr Thomas Will (Landrat) und Festredner Roman Poseck (Hessischer Innenminister) hingewiesen.

Weitere Themen des Verbandstages waren die zunehmende Bedeutung von Zeitzeugen, der Erhalt von Heimatsammlungen und Ehrenmalen der deutschen Heimatvertrieben und die Ausrichtung des diesjährigen Sudetendeutschen Tages in der mährischen Hauptstadt Brünn.

Dabei ging Helmut Brandl, Mitglied der Leitungsgruppe des BdV-Kreisverbandes Groß-Gerau, auf die bereits im Jahre 2023 von der damaligen hessischen Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, organisierten Zusammenkunft mit Mitgliedern des Hessischen Landkreistages, des Hessischen Städtetages, des Hessischen Städte- und Gemeindebundes sowie des Landesvertriebenenbeirates ein. Anlass war die Sorge um die Dokumentation der Ankunft und Eingliederung der in Hessen nach dem Krieg aufgenommenen rund 1 Million Flüchtlinge und Heimatvertriebene und die öffentlich sichtbare Erinnerung an diese Nachkriegsgeschehnisse in den hessischen Ankunftsgemeinden.

Die frühere Landesbeauftragte äußerte bei der Zusammenkunft die Sorge, dass die Geschichte ihrer Ankunft und Eingliederung in den westlichen Teilen Deutschlands in Vergessenheit geraten könnte. Insofern bat Ziegler-Raschdorf darum, die Heimatsammlungen, Heimatstuben, Gedenkstätten, Denkmäler, Erinnerungskreuze und weitere Zeugnisse zu bewahren und zu pflegen, wenn die Vertriebenenorganisationen dazu nicht mehr in der Lage seien. Alle Beteiligten äußerten damals übereinstimmend die Bereitschaft, sich in der Sache konstruktiv zu verständigen und eine Lösung anzustreben. - Eine Verhandlungshilfe gegenüber den Kommunen ist bisher noch nicht ergangen.

Die Delegierten des BdV-Kreisverbandstages sprachen sich deshalb für eine Petition an die Hessische Landesregierung und den Vertriebenenberat aus, die damals erörterte Problematik endlich in eine Verordnung an die Kommunen einfließen zu lassen.

Foto:
BdV-Kreisverband Groß-Gerau

Vertriebenengeschichte(n) ON TOURFilmvorführung über Erinnerungen von Zeitzeugen und über die Ostdeutsche Heimatstube Kl...
27/04/2026

Vertriebenengeschichte(n) ON TOUR

Filmvorführung über Erinnerungen von Zeitzeugen und über die Ostdeutsche Heimatstube Klein-Gerau.

Hierzu ergeht herzliche Einladung! - Der Eintritt ist frei.

76. Sudetendeutscher TagDer 76. Sudetendeutscher Tag führt zu Pfingsten erstmals in die Tschechische Republik nach Brünn...
02/04/2026

76. Sudetendeutscher Tag

Der 76. Sudetendeutscher Tag führt zu Pfingsten erstmals in die Tschechische Republik nach Brünn, in die Hauptstadt Mährens. Diese Stadt steht wie kaum eine andere für die kulturelle Vielfalt Mitteleuropas, aber auch für die dramatischen Brüche des 20 Jahrhunderts, die das Zusammenleben in den Böhmischen Ländern erschütterten.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung unter der Internet-Adresse www.sudeten.de

Die Kreisgruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft Groß-Gerau e.V. lädt zu dieser Veranstaltung herzlich ein. Festabzeichen für den 76. Sudetendeutschen Tag hält die SL-Kreisgruppe Groß-Gerau (Telefon 06158 85391) für 5 Euro bereit.

Dabei geht der Appell an alle Landsleute und Interessierte, die dieses Pfingsttreffen in der ehemaligen Heimat nicht besuchen können, dass sie die Sudetendeutsche Volksgruppe mit dem Erwerb des Festabzeichens finanziell unterstützen.

Frühlingserwachen im AnglervereinsheimBdV hatte zu seinem Liedernachmittag eingeladenDie Musik- und Gesangsgruppe des Bu...
20/03/2026

Frühlingserwachen im Anglervereinsheim

BdV hatte zu seinem Liedernachmittag eingeladen

Die Musik- und Gesangsgruppe des Bundes der Vertriebenen BdV), Kreisverband Groß-Gerau, hatte wieder zu ihrem monatlichen Liedernachmittag, dem „Hutschen“, in die Vereinsgaststätte des Anglervereins Biebesheim eingeladen.

Wie bei jedem dieser Treffen, so auch bei dieser Zusammenkunft in der vorösterlichen Zeit, dominierten zahlreiche Lieder aus der alten Heimat in den ehemaligen deutschen Siedlungsgebieten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Neben Pommern, Ostpreußen und Schlesien waren es vor allem wieder Liedfolgen aus dem Sudetenland, und da besonders Lieder aus dem Egerland in Westböhmen. So stieg merklich der Geräuschpegel als alle Gäste zu den Akkordeonklängen von Rudolf Mohr und Heinrich Fries, und mit der „Teufelsgeige“ von Helmut Rehfeld, das Lied „Aus Böhmen kommt die Musik, sie ist der Schlüssel zum Glück; und alle Türen sperrt sie auf bis in den Himmel hinauf“ intonierten.

Nicht nur auf das Singen beschränkte man sich in den Biebesheimer Rheinauen; auch das Brauchtum, der Frühling und die alten Bauernregeln kamen zu ihrem Recht. So waren es In den früher noch medienarmen Zeiten die Landwirte, die mit ihren Wettersprüchen Orientierung für ihre wichtige Feldarbeit gaben. Die Besucherinnen und Besucher konnten vernehmen, dass Bauernregeln ein Volksgut sind und meist auch einen wahren Kern haben. Dabei trug Helmut Brandl (BdV) die schönsten Exemplare für die Zeit des Frühlings vor: z.B. „Im Märzen kühl und Sonnenschein, bringt uns eine gute Ernte ein“.

Zum gemeinsamen Essen hatte dieses Mal die Wirtin der Vereinsgaststätte zu Eiern mit „grie Soß“, der Frankfurter Grünen Soße mit den sieben frischen Kräutern, eingeladen. - Für den Nachhauseweg gab es von der Musik- und Gesangsgruppe für jeden Gast als „Wegzehrung“ noch zwei gefärbte Eier.

Tag der Selbstbestimmung Ein Gedenktag im Wandel der Zeit „Erinnern und verstehen“Zur Erinnerung an den 4. März 1919 in ...
04/03/2026

Tag der Selbstbestimmung

Ein Gedenktag im Wandel der Zeit „Erinnern und verstehen“

Zur Erinnerung an den 4. März 1919 in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien, die Volksabstimmung vom 11. Juli 1920 in Ostpreußen sowie die Volksabstimmung vom 20. März 1921 in Oberschlesien luden die Sudetendeutsche Landsmannschaft, Kreisgruppe Groß-Gerau, und der Bund der Vertriebenen, Kreisverband Groß-Gerau, zu dieser gemeinsamen Gedenkveranstaltung beim Heimatvertriebenenkreuz am Wallfahrtsort Maria Einsiedel bei Gernsheim ein.

Am 4. März 1919 kam es im Sudetenland zu blutigen Zwischenfällen, die oft als „Tag der Selbstbestimmung“ oder der „Märzgefallenen“ bezeichnet werden.

Nach dem Zerfall von Österreich-Ungarn im Herbst 1918 gehörten die deutschsprachigen Gebiete Böhmens, Mährens und Österreichisch-Schlesiens (das spätere „Sudetenland“) zur neu gegründeten Tschechoslowakei.

Viele Deutschböhmen wollten sich dabei der neuen Republik Deutschösterreich anschließen und beriefen sich auf das von US-Präsident Woodrow Wilson propagierte Selbstbestimmungsrecht der Völker nach dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall der Donau-Monarchie.

In mehreren Städten (u. a. Kaaden/Kadaň, Eger/Cheb, Karlsbad/Karlovy Vary, Mährisch-Ostrau/Ostrava) kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und tschechoslowakischem Militär. Das Militär eröffnete das Feuer auf Demonstranten.

Der Tag der Selbstbestimmung wird weltweit in unterschiedlichen Kontexten begangen und steht allgemein für das Recht von Menschen und Völkern, frei über ihr eigenes Leben, ihre politische Zugehörigkeit und ihre gesellschaftliche Entwicklung zu entscheiden, so wie es den Sudetendeutschen nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1919 trotz Versprechen verwehrt wurde.
Ein zentraler Bezugspunkt ist das in der Vereinte Nationen verankerte Selbstbestimmungsrecht der Völker. Es ist in der UN-Charta sowie im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte festgeschrieben.

Der Tag der Selbstbestimmung erinnert auch daran, dass Freiheit und Mitbestimmung keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder verteidigt und weiterentwickelt werden müssen.

Helmut Brandl, Kreisobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft: „Die Erinnerung daran und der Imperativ des „Nie wieder“ sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Gedenkkultur und nationalen Identität. Sie impliziert zugleich aber auch die Verantwortung und den Auftrag, sich stets für Frieden in Freiheit, für Demokratie und Menschenwürde einzusetzen und Krieg, Völkerhass und Vertreibungen zu bekämpfen“.

Hans-Josef Becker vom BdV-Kreisverband Groß-Gerau sprach bei der Gedenkfeier Fürbitten und ein Gebet.

Mitglieder der BdV-Musik- und Gesangsgruppe intonierten zum Abschluss das Lied aus der Deutschen Messe „Wohin soll ich mich wenden“, dessen Textbeginn auch auf der Tafel des Heimatvertriebenenkreuzes, einem alten Friedhofskreuz aus Nordböhmen, zu lesen ist.

Fotos:
BdV-Kreisverband Groß-Gerau und Harald von Haza-Radlitz

Weiberfastnacht in den RheinauenBdV-Musik- und Gesangsgruppe hatte dazu eingeladenDie Musik- und Gesangsgruppe des Bunde...
13/02/2026

Weiberfastnacht in den Rheinauen
BdV-Musik- und Gesangsgruppe hatte dazu eingeladen

Die Musik- und Gesangsgruppe des Bundes der Vertriebenen (BdV) im Kreis Groß-Gerau hatte mit Faschingsmusik, Schunkelliedern und Büttenreden im Rahmen ihres monatlichen "Hutschen-Nachmittag" wieder dazu ins Vereinsheim des Biebesheimer Anglervereins in den Rheinauen eingeladen. Dieses Mal mussten die sonst beim „Hutschen“ immer präsenten Heimatlieder aus Pommern, Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland der närrischen Zeit ihren Tribut zollen.

Schon zu Beginn hatte das närrische „Akkordeon-Quartett“ mit Rudolf Mohr, Karin Liedtke, Helmut Rehfeld und Heinrich Fries, inklusive der mitgebrachten „Teufels-Geige“, die anwesende Narrenschar in eine ausgelassene Stimmung gebracht. Beim Schunkeln und Mitsingen wurde die bunte Narrenschar dabei zu einer musikalischen Weltreise rund um den Globus nach bekannten Klängen eingeladen, um am Ende der Reise mit Liedern wie „warum ist es am Rhein so schön, so ein Tag so wunderschön wie heute und am Rosenmontag bin ich geboren“, wieder in die Biebesheimer Rheinauen zurückzukehren.

Die närrische Zusammenkunft war garniert mit einigen Büttenreden, deren Rednerinnen und Redner als wahre „Lachmuskel-Therapeuten“ das Publikum erheiterten.

Mit einem anschließenden traditionellen „Heringsessen“ hatte man den eigentlichen Aschermittwochsbrauch vorweggenommen und war so gestärkt für weitere närrische Stunden bis in den frühen Abend.

Fotos: BdV-Kreisverband Groß-Gerau

20/12/2025

📌 Deutsche Kultur sichtbar bewahren

Die Bundesregierung korrigiert eine Fehlentscheidung der Vorgängerregierung:
Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) trägt wieder seinen vollständigen und sachlich richtigen Namen.

BdV-Präsident Stephan Mayer dankt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ausdrücklich für diese Entscheidung. Sie stellt klar:
👉 Der Beitrag der Deutschen im östlichen Europa ist ein unverzichtbarer Teil unserer Erinnerungskultur.

Die Rückbenennung stärkt die wissenschaftliche Arbeit des Instituts, gibt den Vertriebenen sowie ihren Nachkommen Rückhalt und setzt ein wichtiges politisches Signal:
Geschichte, Kultur und Identität der Deutschen im östlichen Europa werden auch künftig sichtbar geachtet und erforscht.

🕊️ Erinnerung braucht Klarheit.
📚 Geschichte braucht Präzision.
🇩🇪 Verantwortung braucht Haltung.

Ein Dank geht auch an Bernd B. Fabritius, den Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

16/12/2025
Adventliche Zusammenkunft in den Rheinauen„Die zweite Kerze brenne dir, der Heimat, die verlassen mussten wir. So warm d...
15/12/2025

Adventliche Zusammenkunft in den Rheinauen

„Die zweite Kerze brenne dir, der Heimat, die verlassen mussten wir. So warm das Licht, so hell der Schein, soll unsere Treu` und Liebe sein.“ Diese Worte sprach Karin Liedtke von der BdV-Musik- und Gesangsgruppe des Bundes der Vertriebenen (BdV) – Kreisverband Groß-Gerau bei der kürzlich stattgefundenen Adventsfeier des BdV-Kreisverbandes Groß-Gerau im Vereinsheim des Anglervereins Biebesheim. Gemeinsam mit Monika Zettl wurden Kerzen angezündet, mit denen man zu Weihnachten einen Lichtergruß in die ehemaligen deutschen Vertreibungsgebiete in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sendete.

Es ist ein guter Brauch, dass der BdV-Kreisverband Groß-Gerau dazu einlädt und im Kreise seiner Mitglieder und Angehörigen, Freunden und Gönnern gemeinsam ein paar besinnliche Stunden in der Adventszeit verbringt. Bei Kaffee und Christstollen, Weihnachts- und Brauchtumsgeschichten und Gedichten hatte die BdV-Musik- und Gesangsgruppe unter der Leitung von Rudolf Mohr auch in diesem Jahr wieder diese Zusammenkunft im Advent mit Liedern und musikalischen Weisen mitgestaltet.

Helmut Brandl, Mitglied des BdV-Kreisverbandes Groß-Gerau, hatte zu Beginn auch den Biebesheimer Bürgermeister Marcus Rahner, Pfarrer Maximilian Eichler von der katholischen Kirchengemeinde, Gisela Greiner vom BdV-Kreisverband Darmstadt-Dieburg, Kurt Ulfik von der Kreisgruppe der Landsmannschaft der Oberschlesier in Darmstadt sowie Mitglieder der Egerländer Gmoi zu Kelsterbach, darunter den Vorsitzenden Uwe Rolle und den Ehrenvorsitzenden Eduard Fenkl, begrüßen können.

Nach den Klängen „Horch, was kommt von draußen rein“ durfte am Ende der offiziellen Adventsfeier die Bescherung der Gekommenen durch einen „waschechten“ Nikolaus nicht fehlen. Manfred Gölz im Bischofsgewand und Mitra hatte auch in diesem Jahr wieder eine kleine Aufmerksamkeit für alle Anwesenden parat.

Zum Abschluss lud die BdV-Musik- und Gesangsgruppe noch ein wenig zum Verweilen und zum Ausklang dieser Adventsfeier mit Heimatliedern und einem gemeinsamen Essen ein, so wie es viele Besucherinnen und Besucher an jedem dritten Donnerstag im Monat in ihrer „Wohnstube“ im Anglervereinsheim bei den Liedernachmittagen, dem Hutschen, erleben und diese schöne Atmosphäre seit vielen Jahren in ihr Herz geschlossen und lieben gelernt haben.

Fotos:
BdV-Kreisverband Groß-Geau

Barbara-Feier der Oberschlesier Zur alljährlichen Barbara-Feier hatte die Landsmannschaft Oberschlesien – Kreisverband D...
08/12/2025

Barbara-Feier der Oberschlesier

Zur alljährlichen Barbara-Feier hatte die Landsmannschaft Oberschlesien – Kreisverband Darmstadt in das Gemeindezentrum der katholischen Pfarrei Liebfrauen in Darmstadt eingeladen. Dazu konnte der Kreisvorsitzende Kurt Ulfik neben Mitgliedern auch Vertreter aus benachbarten BdV-Kreisverbänden und anderen Landsmannschaften begrüßen: Gisela Greiner (BdV-Kreisverband Darmstadt-Dieburg), Helmut Brandl (BdV-Kreisverband Groß-Gerau) und Gerhard Schröder (Landsmannschaft Ostpreußen - Kreisverband Darmstadt).

Diakon Heinz Lenhart referierte während der Feierstunde über das Leben und die Bedeutung dieser Heiligen für den christlichen Glauben. Nach der Legende lebte diese Schutzheilige, unter anderem für die Bergleute, vermutlich im 3. Jahrhundert in Nikomedien in der heutigen Türkei. Als Tochter eines reichen Händlers wurde sie Christin gegen den Willen ihres Vaters; dies wurde ihr zum Verhängnis. Enthauptet durch den eigenen Vater erlitt sie den Märtyrertod. Seitdem wird der 4. Dezember, ihr Namenstag, als „Barbaratag“ begangen. Die heilige Barbara zählt zu den Vierzehn Nothelfern, und ihr Verhalten im Angesicht von Verfolgung und Tod gilt als Symbol der Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben.

Viele Mythen und Bräuche ranken sich um diese Schutzheilige. Besonders beliebt ist der Brauch des Barbarazweiges. So werden am 4. Dezember Zweige von Obstbäumen - meist von Apfel- oder Kirschbäumen - abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Blühen sie am Weihnachtstag, so gilt dies als gutes Zeichen für das nächste Jahr.

Mit Heimatliedern, unter anderem Schlesierlied „Oberschlesien ist mein liebes Heimatland“, der Schlesier-Hymne „Kehr ich einst zur Heimat wieder“ und Liedern aus Ostpreußen und dem Sudetenland lud die Musik- und Gesangsgruppe des BdV-Kreisverbandes Groß-Gerau die Gäste danach in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen zum Mitsingen ein.

Höhepunkt der Zusammenkunft war wie in den Jahren zuvor der Einmarsch der „Steiger“ bei Kerzenschein nach den Klängen „Glück auf, der Steiger kommt". Der obligatorische Trunk für die Beteiligten durfte danach nicht fehlen.

Ein Lichtergruß in die früheren deutschen Heimatlandschaften in Mittel- Ost- und Südosteuropa, vorgetragen von Mitgliedern der Musik- und Gesangsgruppe, sollte ein Zeichen des Erinnerns an die Heimat in vorweihnachtlicher Zeit sein.

Fotos:
BdV-Kreisverband Groß-Gerau

Adresse

Groß-Gerau
64521

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von BdV-Kreisverband Groß-Gerau erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an BdV-Kreisverband Groß-Gerau senden:

Teilen