1992 ging die wertvolle und umfangreiche Streichinstrumenten-Sammlung seines Vaters, Albert Eckstein in Rolf Ecksteins Hände über und es war sein großer Wunsch das Erbe seines Vaters in dessen Sinne fortzuführen. Als Rolf Eckstein einem hochbegabten jungen Geiger die Möglichkeit gab auf einem seiner wertvollen Instrumente zu spielen und dabei dessen Begeisterung und Freude spürte, hatte er zum ers
ten Mal den Gedanken mit seiner Instrumentensammlung eine Stiftung für junge Musiker zu gründen. Junge Talente sollten die Möglichkeit bekommen auf seinen hervorragenden Streichinstrumenten zu spielen und sich weiterzubilden, denn er wusste, dass die wenigsten talentierten jungen Musiker im In- und Ausland sich ein Instrument leisten können, welches Ihrer Begabung entspricht. Aus dieser Idee heraus entstand im Jahr 2005, nach einem Jahr intensiver Vorbereitung und Auseinandersetzung mit dem Thema Stiftungswesen, die Albert-Eckstein-Stiftung. Im Mai 2005 erhielt Rolf Eckstein die Anerkennungsurkunde der Regierung von Schwaben und die Geschwindigkeit mit der die Stiftung unter Musikstudenten und Professoren in Deutschland und darüber hinaus bekannt wurde, bestätigte Rolf Eckstein in seiner neuen Aufgabe. Hochbegabte Nachwuchskünstler, die nicht über die finanziellen Mittel verfügen eine eigene Violine, Viola oder ein Cello zu kaufen, hatten von nun an die Möglichkeit, über die Stiftung mit Instrumenten von herausragender Qualität zu arbeiten und sich auf internationalem Parkett zu behaupten. Heute, mehr als 15 Jahre nach der Gründung, wurden bereits über 60 junge Talente - ausnahmslos Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe - mit Stiftungsinstrumenten unterstützt. Mehr als 17 Stiftungskonzerte wurden gegeben und haben Publikum und Presse begeistert. Insgesamt spielen derzeit 14 hochbegabte junge internationale Künstler ein Instrument der Albert-Eckstein-Stiftung, die keine typische Förderstiftung ist. Die finanziellen Mittel müssen jedes Jahr neu akquiriert werden, was nicht immer einfach ist, denn die Förderung junger Musiker wird oft als verzichtbarer Luxus angesehen. Das ist sehr bedauerlich, denn Musik bereichert das Leben des Ausübenden und der Zuhörer ganz entscheidend und kann einen großen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Unter Musikern spielen Herkunft, Religion oder Hausfarbe keine Rolle. Sie fühlen sich durch die Musik verbunden und das ist alles was zählt. Eine Sichtweise, die in der heutigen Zeit, in jeder Hinsicht wünschenswert ist!