Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Schleswig-Holstein

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Schleswig-Holstein Dialog - Begegnung - Bildung

Lehrkräftefortbildung "Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein" am 20.04.2026Der Landesbeauftragte für politische Bildung ...
25/03/2026

Lehrkräftefortbildung "Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein" am 20.04.2026

Der Landesbeauftragte für politische Bildung Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Schleswig-Holstein und dem Jüdisches Museum Rendsburg

https://www.instagram.com/p/DWRYVzWlNXw/?igsh=ZDA2bWZnNDVwM3h1

21/03/2026

Aktiv gegen Antisemitismus 👍

14/03/2026

Meisterdenker und öffentlicher Intellektueller – in beiden Rollen höchstes Ansehen zu genießen, gelingt nur wenigen. Jürgen Habermas war einer von ihnen. Nun ist der Philosoph mit 96 Jahren gestorben.

Wir trauern um unseren langjährigen Vorsitzenden Joachim Liß-Walther (1949–2026).Von 1998 bis 2025 leitete er die Gesell...
11/03/2026

Wir trauern um unseren langjährigen Vorsitzenden Joachim Liß-Walther (1949–2026).

Von 1998 bis 2025 leitete er die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Schleswig-Holstein.

Mit großem Einsatz organisierte er zahlreiche Projekte und Veranstaltungen gegen Antisemitismus und für die Verständigung von Christen und Juden im Norden.
Er prägte die offiziellen Gedenkfeiern der Landeshauptstadt Kiel am Mahnmal der 1938 zerstörten Synagoge und hielt dort 2006 sowie regelmäßig von 2009 bis 2024 die Ansprache. Auf seine Initiative ging die Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2014 in Kiel zurück.
Joachim Liß-Walther förderte jüdische Musik, machte Komponisten neu bekannt und erläuterte Werke in einführenden Vorträgen. In Schleswig setzte er sich maßgeblich für Veranstaltungen zu den Bücherverbrennungen von 1933 ein.

Wir verlieren einen Menschen, der mit seiner offenen Art Menschen zusammengebracht, Erinnerung lebendig gehalten und Räume für Begegnung geschaffen hat.

Wir danken Joachim Liß-Walther von ganzem Herzen für sein beständiges, herzliches und tatkräftiges Engagement.

Herzlichen Glückwunsch Prof. Dr. Rutishauser SJ
10/03/2026

Herzlichen Glückwunsch Prof. Dr. Rutishauser SJ

Unserem langjährigen Vorsitzenden Joachim Liß-Walter wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen.Wir gratulieren herzlich z...
08/02/2026

Unserem langjährigen Vorsitzenden Joachim Liß-Walter wurde das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Wir gratulieren herzlich zur Anerkennung seines Engagements für den christlich-jüdischen Dialog und gegen Antisemitismus.

27/01/2026

Heute vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, wurden die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau von sowjetischen Soldaten befreit. Seit 1996 wird dieser Tag in der Bundesrepublik als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen.
Darüber hinaus erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.
Mit der weltweiten Gedenkkampagne wird an die über 6 Millionen Jüdinnen und Juden erinnert, die unter dem Terrorregime und durch das Wegsehen und stille Profitieren der Mehrheitsgesellschaft ermordet wurden. Zugleich setzt sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, fördert Aufklärung und macht deutlich: Es gibt immer weniger Zeitzeug:innen – doch die Erinnerung muss weitergetragen werden.
Die Aufmerksamkeit darauf zu lenken ist gut – aber lange nicht genug. Denn ein Gedenken an über 6 Millionen ausgelöschte Menschenleben sowie ein klares Zeichen gegen Antisemitismus darf nicht nur an einem Tag im Jahr stattfinden.
Zumal es ein Privileg ist, nach dem 27. Januar wieder zum Alltag übergehen zu können, während Jüdinnen und Juden tagtäglich mit den gewaltvollen Rissen in ihren Familien, mit Tanten und Großeltern, die sie nie kennenlernen konnten, und mit dem wieder ansteigenden Antisemitismus konfrontiert sind.
Deshalb gilt es gerade für die Nachkommen der Tätergeneration, den 27. Januar nicht als jährlichen Punkt auf der To-do-Liste zu sehen, sondern als Anlass, sich berühren zu lassen – und danach zu handeln.
Es geht nicht um das Zur-Schau-Stellen von Schuld, sondern um das Bewusstwerden von Verantwortung: Verantwortung sich selbst gegenüber, der Gesellschaft als Ganzes und der Würde jedes einzelnen Menschen. Und um die dramatischen Folgen, die entstehen, wenn wir uns davor verschließen und wegsehen.
Darum lasst uns auch über den 27. Januar hinaus wachsam gegenüber Ungerechtigkeit und Diskriminierung sein, erinnern, Judenhass klar benennen und entschieden dagegen vorgehen.

27/01/2026

»Der Antisemitismus ist ein Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen«, schreibt der Präsident des Zentralrates der Juden

25/01/2026
25/01/2026

Historiker fordert, sie als außerschulische Lernorte resilienter zu machen

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