13/06/2026
Wir fragen uns: Opfern wir für die Dekarbonisierung das Gesicht unserer Stadt?
Seit der Ausrufung des „Klimanotstands“ in Dresden im Jahr 2019 scheint für linke Teile der Stadtpolitik jedes Projekt gerechtfertigt zu sein, welches „dem Klimaschutz dient“. Dresden verfolgt dabei Klimaziele, die über die Vorgaben von Bund und EU hinausgehen – und wir Bürger sollen die Rechnung bezahlen!
Mit der geplanten Flusswärmepumpe an der Elbe und dem riesigen Großwärmespeicher entstehen weitere kostspielige Großprojekte, die in das Stadtbild eingreifen.
Windräder in der Dresdner Heide sind seit Monaten konkretes Thema. Damit droht nicht nur die Beeinträchtigung unserer Heide, dem größten Naherholungsgebiet der Stadt, sondern auch der Verlust wertvoller Wald- und Landschaftsräume. Wo heute Natur, Ruhe und Erholung zu finden sind, könnten künftig hunderte Meter hohe Industrieanlagen die Umgebung prägen.
Dresden ist weltbekannt für seine einzigartige Kulturlandschaft, seine historischen Stadtansichten und die Verbindung von Stadt, Elbe und Natur. Doch immer häufiger entsteht der Eindruck, dass diese Werte hinter ideologisch motivierten Klimazielen zurückstehen müssen. Für die „Dekarbonisierung“ opfert man nicht nur Parkplätze sondern auch unseren Wald und Überflutungsflächen bei Hochwasser.
Die entscheidenden Fragen sind: Wie viel Natur, Landschaft und Stadtbild wollen wir opfern? Und warum muss Dresden immer noch ehrgeiziger sein als andere Städte?
Für die Dekarbonisierung dürfen wir nicht unsere Dresdner Innenstadt, unsere Elblandschaft und unsere Heide opfern.
Unser Dresden muss Dresden bleiben!