IBB e.V.

IBB e.V. Das IBB e.V. ist als Regionalstelle des Ev. Erwachsenen- und Familienbildung Westfalen und Lippe e.V.

zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. Grenzen überwinden – mit diesem Ziel arbeitet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. (IBB) seit seiner Gründung im Jahr 1986 mit Sitz in Dortmund. Wir fördern Demokratie und Partizipation durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe über Ländergrenzen hinweg. Wir vernetzen zivilge

sellschaftliche Akteur*innen, schaffen Lern- und Erinnerungsorte, entwickeln Seminare, Fortbildungen, Projekte und Förderprogramme für Nichtregierungsorganisationen, Jugendliche und Erwachsene. Das IBB arbeitet auf verschiedenen Ebenen mit erfahrungs- und erlebnisorientierten Methoden, häufig an authentischen Orten des geschichtlichen und politischen Geschehens. Unsere politische Bildungsarbeit schafft Möglichkeiten zur persönlichen Begegnung, zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und zur gemeinsamen Teilhabe. Sie regt zu kritischem Denken an – und dazu, eigene Einstellungen zu hinterfragen. Unsere Arbeitsschwerpunkte sind die internationale Jugendarbeit, die Qualifizierung der Gesellschaft im Bereich Integration und Migration sowie die historisch-politische Bildung. Das IBB ist als Regionalstelle des eEFB zertifizierter Träger der Erwachsenenbildung und der politischen Bildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.

🕊️ Erinnern für eine gemeinsame Zukunft – Begegnung, die bewegt.Im Jahr 2004 realisierte der IBB e.V. gemeinsam mit der ...
27/05/2026

🕊️ Erinnern für eine gemeinsame Zukunft – Begegnung, die bewegt.

Im Jahr 2004 realisierte der IBB e.V. gemeinsam mit der Internationales Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) gGmbH ein besonderes Zeitzeug*innenprojekt, gefördert durch den Fonds „Erinnerung und Zukunft“.

Ehemalige Zwangsarbeiter*innen, KZ- und Ghetto-Überlebende aus Belarus und der Ukraine kamen nach Deutschland und besuchten 33 Schulen. Rund 70 Zeitzeug*innen berichteten dort offen von ihren Lebensgeschichten – und begegneten Schüler*innen, die mit großer Ernsthaftigkeit, Respekt und vielen Fragen auf sie zugingen.

Auch wenn die Erinnerungen schmerzhaft waren, waren diese Begegnungen eindrücklich: Sie führten zu Gesprächen über Familiengeschichten, lokale Erinnerung und historische Verantwortung – und hinterließen nachhaltige Spuren bei allen Beteiligten. 🤝

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, was politische Bildung leisten kann, wenn Menschen einander wirklich zuhören: Verständigung über Generationen, Grenzen und Erfahrungen hinweg.

👉 40 Jahre IBB – geprägt von Projekten, die Erinnern möglich machen und Zukunft mitgestalten.

25/05/2026

Geschichte wird lebendig, wenn wir ihr zuhören.

In unserem Reel begegnet ihr Eugeniusz Cieslak, der als Displaced Person (DP) in Deutschland gelebt hat – und seine Erinnerungen machen greifbar, was in Schulbüchern oft abstrakt bleibt: Überleben, Neubeginn, Ankommen.

Wir bieten euch und euren Jugendgruppen eine zweitägige Veranstaltung an, die historische Bildung und Begegnung verbindet:
Am ersten Tag erarbeitet ihr gemeinsam die DP-Geschichte und bereitet euch auf das Zeitzeugengespräch vor.
Am zweiten Tag besucht ihr ein ehemaliges DP-Lager im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler und trefft den Zeitzeugen persönlich – ein Moment, der bleibt.

Für alle, die historisch-politische Bildung nicht nur vermitteln, sondern erlebbar machen wollen.

👉 Jetzt Termine sichern – wir freuen uns auf euch.

🧠 Wusstest du, dass unser Grundgesetz ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht war?Heute vor 77 Jahren, am 23. Mai 1...
23/05/2026

🧠 Wusstest du, dass unser Grundgesetz ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht war?

Heute vor 77 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde es verkündet – als provisorische Verfassung für eine neue Zeit. Heute ist es das stabile Fundament unserer Demokratie. 🇩🇪

📜 Was macht das Grundgesetz so besonders?
→ Es schützt unsere Freiheit: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit.
→ Es garantiert Menschenwürde und Gleichheit – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Glauben.
→ Es sichert den Rechtsstaat: Niemand steht über dem Gesetz – auch der Staat nicht.

🧠 Wusstest du schon?
→ Artikel 1 („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) ist ewigkeitsgarantiert – er darf niemals verändert werden.
→ Das Grundgesetz wurde bewusst als Gegenentwurf zu den Erfahrungen des Nationalsozialismus geschaffen.

💬 Gerade in Zeiten von Populismus, Desinformation und Extremismus erinnert es uns daran, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Es ist mehr als ein Gesetzestext – es ist unser demokratischer Kompass. ✨

🌍✨ 21. Mai – Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung ✨🌍Kulturelle Vielfalt ist kein Gegensatz, sonde...
21/05/2026

🌍✨ 21. Mai – Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung ✨🌍

Kulturelle Vielfalt ist kein Gegensatz, sondern eine gemeinsame Stärke. Sie zeigt sich in Sprachen, Traditionen, Kunst, Perspektiven und Lebensweisen – und genau diese Vielfalt macht unsere Welt lebendig, kreativ und zukunftsfähig.

Der von der UNESCO ausgerufene Aktionstag erinnert uns daran, wie wichtig Dialog zwischen Kulturen ist, um Verständnis, Frieden und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Denn echte Begegnung entsteht dort, wo Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern. 🌱

In einer globalisierten Welt ist kulturelle Vielfalt mehr als ein Wert – sie ist eine Ressource für Innovation, Zusammenhalt und Menschlichkeit.

💬 Lass uns zuhören, lernen und gemeinsam gestalten.
Denn Vielfalt verbindet – jeden Tag, nicht nur am 21. Mai.

40 Jahre IBB bedeutet auch: Krisen gemeinsam meistern. ✊ Ende der 90er stand das IBB unter enormem wirtschaftlichem Druc...
19/05/2026

40 Jahre IBB bedeutet auch: Krisen gemeinsam meistern. ✊

Ende der 90er stand das IBB unter enormem wirtschaftlichem Druck. Als gemeinnütziger Verein war unser Ziel nie der Profit, sondern die Wirkung. Doch die Einnahmen reichten kaum aus, um die Verwaltung zu decken. In dieser unsicheren Phase übernahm eine neue Geschäftsführung Verantwortung. Es war ein Wendepunkt: Mit neuen Strukturen und mutigen Projekten – wie dem Start unserer europaweiten Netzwerke – gelang die Stabilisierung. 💛 Warum wir das heute teilen? Weil es zeigt: Politische Bildung und internationale Begegnung brauchen einen langen Atem. Engagement braucht verlässliche Unterstützung, damit wir weiterhin Brücken bauen und Barrieren brechen können.

👉 40 Jahre IBB – getragen von Menschen, die an politische Bildung und Begegnung glauben.

🧠 Der 17. Mai 1990 markiert einen wichtigen Wendepunkt: Die Weltgesundheitsorganisation strich Homosexualität aus ihrem ...
17/05/2026

🧠 Der 17. Mai 1990 markiert einen wichtigen Wendepunkt: Die Weltgesundheitsorganisation strich Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Ein Schritt, der Geschichte geschrieben hat.

Doch dieser Fortschritt bedeutet nicht, dass Gleichberechtigung bereits Realität ist. Auch heute noch erleben queere Menschen weltweit Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt – im Alltag, im Netz und in vielen Gesellschaften.

🌈 Der heutige Tag erinnert uns daran, dass Sichtbarkeit kein Selbstläufer ist und Rechte immer wieder verteidigt werden müssen.

Es geht um Respekt, um Sicherheit und um die Freiheit, so zu leben, wie man ist – ohne Angst und ohne Bedingungen.

Vielfalt ist kein Ausnahmezustand, sondern Teil unserer Gesellschaft. Und sie verdient Schutz, Anerkennung und Solidarität.

Lasst uns klar Position beziehen: gegen Hass, gegen Ausgrenzung – und für eine Welt, in der Liebe nicht diskutiert, sondern akzeptiert wird. ✊

15/05/2026

Ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Fach- und Vernetzungstag im April 🎥✨

Zwischen Filmvorführung, Workshops und intensiven Gesprächen ging es um Handlungskompetenz, Zivilcourage und Zusammenhalt in einer Einwanderungsgesellschaft. 💬🌍

Der vollständige Recap folgt bald – bis dahin gibt’s hier schon mal ein paar Eindrücke dieses besonderen Tages. 🤝

🕊️ Erinnerung braucht Diskussion. Und Zusammenarbeit.Anfang der 2000er Jahre wurde in Dortmund die Ausstellung „Verbrech...
13/05/2026

🕊️ Erinnerung braucht Diskussion. Und Zusammenarbeit.

Anfang der 2000er Jahre wurde in Dortmund die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944“ gezeigt – ein Projekt, das von Beginn an kontrovers diskutiert wurde. Erstmals wurden die Verbrechen der Wehrmacht umfassend dokumentiert und öffentlich vermittelt.

Gemeinsam mit Akteur*innen aus kirchlichen, politischen, gewerkschaftlichen, schulischen und wissenschaftlichen Bereichen entstand ein breites Begleitprogramm, das zur Auseinandersetzung und zum Dialog einladen sollte.

Auch das IBB brachte eigene Perspektiven ein – mit Zivilcouragetrainings, Reisen zur Versöhnungsarbeit nach Belarus und einer Tagung zum heutigen Umgang mit Kriegsverbrechen und internationaler Gerichtsbarkeit.

Rückblickend bleibt vor allem eines besonders: die starke Zusammenarbeit so vieler unterschiedlicher Träger*innen und Initiativen. Verbindungen, die bis heute tragen und immer wieder neue gemeinsame Projekte möglich machen. 🤝

👉 40 Jahre IBB – politische Bildung lebt von Austausch, Zusammenarbeit und der Bereitschaft, schwierige Themen sichtbar zu machen.

11/05/2026

Spurensuche, die bewegt.
Mit unserem Konzept „Spurensuche Nationalsozialismus in Lüneburg“ sind wir mit Schüler*innen der nach Lüneburg gereist, um Geschichte nicht nur zu lernen, sondern zu erleben. Vor Ort haben wir uns intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandergesetzt – insbesondere mit den sogenannten T4-Aktionen.
Durch das Kennenlernen einzelner Opfergeschichten und den Besuch der wurde Geschichte greifbar. Die Jugendlichen haben nicht nur verstanden, was damals passiert ist – sondern auch, was das für unsere Gegenwart bedeutet.
Denn es geht um mehr als Erinnerung: Es geht um Menschenrechte. Um Haltung. Und darum, Verantwortung zu übernehmen.
Solche Erfahrungen stärken, sensibilisieren und bleiben.
Hast du auch Lust, mit deiner Gruppe auch auf Spurensuche zu gehen?

🇪🇺 Heute ist Europatag!Vor 75 Jahren begann mit der Schuman-Erklärung eine Vision: ein vereintes Europa, das aus den Erf...
09/05/2026

🇪🇺 Heute ist Europatag!

Vor 75 Jahren begann mit der Schuman-Erklärung eine Vision: ein vereintes Europa, das aus den Erfahrungen von Krieg und Zerstörung gelernt hat.

Europa steht für mehr als Politik – es steht für ein Versprechen:
Freiheit. Demokratie. Rechtsstaatlichkeit. Solidarität.

Ein Versprechen, das uns verbindet – über Grenzen hinweg.
Und eines, das wir gerade heute aktiv schützen und mit Leben füllen müssen. ✨

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Dortmund
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