Düsseldorfer Geschichtsverein e. V.

Düsseldorfer Geschichtsverein e. V. Der Düssseldorfer Geschichtsverein e. V. fördert und vermittelt neue Erkenntnisse zur Geschichte des Düsseldorfer Raumes und des Niederrheins.

Der Düsseldorfer Geschichtsverein hat eine lange Tradition. Gegründet ursprünglich 1880 als „Verein für Geschichte und Alterthumskunde von Düsseldorf und Umgegend”, 1882 umbenannt in „Düsseldorfer Geschichtsverein”, haben wir heute rund 500 Mitglieder und zählen damit zu den Großen unserer Art. In unserer Satzung haben wir uns die Förderung und Vermittlung neuer Erkenntnisse zur Geschichte des Düs

seldorfer Raumes und des Niederrheins - quer durch alle Epochen von der Frühzeit über Antike und Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit - zur Aufgabe gemacht. Diese Aufgabe findet ihre Umsetzung sowohl in unseren Veranstaltungen als auch in den diversen Publikationen des Vereins zur Orts- und Landesgeschichte: dem Düsseldorfer Jahrbuch, den Studien zur Wirtschaftsgeschichte, den Quellen und Forschungen zur Geschichte des Niederrheins sowie den Urkundenbüchern der geistlichen Stiftungen des Niederrheins. Unsere Mitglieder unterstützen mit ihrem Beitrag die als gemeinnützig anerkannten Aktivitäten des Vereins und werden teils auch selbst forschend tätig. Die Veranstaltungen – im Sommer Studienfahrten, im Winter Vorträge sowie je nach Anlaß Ausstellungsführungen – dienen daher neben der Geschichtsvermittlung auch den Kontakten und dem Austausch der Mitglieder untereinander.

20/06/2026

Throwback Thursday: Der Marktplatz im Jahr 1871.

Das erste Düsseldorfer Rathaus hat wahrscheinlich gegenüber St. Lambertus gestanden, das zweite Rathaus war das "Haus zum schwarzen Horn" auf der heutigen Ratinger Straße. Um 1500 wurde ein Gebäude am Marktplatz gekauft, das aber knapp siebzig Jahre später den Anforderungen offenbar nicht mehr genügte. Es wurde abgerissen und der Duisburger Maurermeister Heinrich Tussmann errichtete - eventuell nach Plänen des bekannten Renaissancearchitekten Alexander Pasqualini d.J. - von 1570-73 jenen Bau, der heute als Altes Rathaus bezeichnet wird. Dieses Haus erfuhr im Lauf der nächsten 400 Jahre noch zahlreiche Veränderungen (Umbauten durch Johann Joseph Couven im 18. Jahrhundert; Erweiterung im 19. und massive Zerstörung im 20. Jahrhundert).

Danke an das Stadtarchiv Düsseldorf für das tolle Foto. 🤗

03/06/2026
Mittwoch, 03.06.2026 17:00 Uhr: Die Architekten Jan Wellems: Dubois, Alberti und Cagnon Rundgang mit dem Leiter des Stad...
01/06/2026

Mittwoch, 03.06.2026 17:00 Uhr:
Die Architekten Jan Wellems: Dubois, Alberti und Cagnon
Rundgang mit dem Leiter des Stadtarchivs Düsseldorf Dr. Benedikt Mauer

Treffpunkt: Jan-Wellem-Denkmal auf dem Marktplatz, 40213 Düsseldorf
Unter der Herrschaft des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und Herzog von Jülich-Berg (liebevoll auch „Jan Wellem“ genannt) erlebte Düsseldorf einen seinerzeit in der Stadt noch ungekannten „Bauboom“. Als Landesherr verpflichtete er Architekten von internationaler Bekanntheit und gestaltete das äußerliche Erscheinungsbild seiner Haupt- und Residenzstadt. Mit der Zielsetzung, Düsseldorf in seiner ganzen repräsentativen Pracht zu zeigen, begann eine glänzende Periode der Stadtgeschichte, an die bei diesem Rundgang erinnert wird.
Anmeldungen unter:
Telefon: +49 (0)211 – 89-93807
Mail: [email protected]
https://www.eventbrite.com/o/dusseldorfer-geschichtsverein-e-v-121171732989
Teilnehmerentgelt für Mitglieder des Düsseldorfer Geschichtsvereins e.V.: 5,00 Euro
Teilnehmerentgelt ohne Mitgliedschaft des Düsseldorfer Geschichtsvereins e.V.: 7,00 Euro

21/05/2026

Im Im Rahmen der großen Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung wurde 1902 der Kunstpalast eröffnet, der hier rechts zu sehen ist. Die Schauseite des Gebäudes war dem Rhein zugewandt. Während der als Ehrenhof bezeichnete Innenhof im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt wurde, war der restliche Bau in neobarocken Formen gestaltet. In der Bildmitte sind die beiden 1902 errichteten und 1925 niedergelegten Siegessäulen zu sehen. 1925-1926 wurde für die große Ausstellung GeSoLei der heutige Ehrenhof errichtet. Der alte Kunstpalast bekam eine neue Fassade und wurde als rechter Flügel in den Gebäudekomplex integriert.
Diese Aufnahme des ursprünglichen Kunstpalasts entstand während der Internationalen Kunst- und Gartenbau-Ausstellung 1904.
StAd 5_8_0_001_201_008, Julius Söhn, 1904.

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15/05/2026

Der erste Auto-"Skooter"
Die vor 100 Jahren in Düsseldorf eröffnete GeSoLei sollte eine fröhliche Ausstellung werden, weswegen viel kirmeshaftes Vergnügen geboten wurde. Unsere Akten belegen zum Beispiel das „Aquarium“, die „Lebende Zielscheibe“ und den „Skooter“. Besonders der Auto-„Skooter“ der Firma Hugo Haase aus Hannover erregte Aufsehen. Erstmals wurde in Deutschland – nach amerikanischem Vorbild – ein solches Fahrgeschäft präsentiert. Die Wagen bestanden aus Holz und waren auch damals schon mit einer Oberleitung versehen.
Signaturen der Akten: StAD 0_1_3_11520, -11536 und -11531.
Momentan zu sehen in unserer Ausstellung: https://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/aktuell/ausstellungseroeffnung-der-aufbau-der-gesolei-dokumentiert-in-fotos-von-julius-soehn

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15/05/2026

GEDENKEN AN DIE DEPORTATION DER DÜSSELDORFER SINTI:ZZE VOR 86 JAHREN

Erinnert wird an die erste Deportation der Düsseldorfer Sinti:zze, die vor 86 Jahren – am 16. Mai 1940 – stattfand und rund 130 Düsseldorfer Frauen, Kinder und Männer betraf, die in polnische Ghettos verschleppt wurden.

Nach einer kurzen Kranzniederlegung mit Schweigeminute am Mahnmal „Ehra“ am alten Innenhafen (18:00 Uhr) wird die Gedenkstunde im nahe gelegenen Beatrice-Strauss-Zentrum (Marktstraße 2, Innenhof) fortgesetzt (18:15 Uhr).

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Wilhelm Mettbach, der Vorsitzende der Düsseldorfer Sinti-Union, werden Worte des Gedenkens sprechen.

🗓️Mittwoch, 20. Mai 2026 um 18 Uhr an der Ehra im Alten Hafen,
📍ab 18:15 Uhr im Beatrice-Strauss-Zentrum der Mahn- und Gedenkstätte, Marktstraße 2 (Innenhof)

Im Anschluss findet ein Gedenkkonzert mit traditionellem Sinti-Swing statt. Zu Gast ist die bekannte Prisor-Jazzband. Rund um den begnadeten Musiker und Bandleader Feigeli Prisor (Sologitarre) spielen Wattie Rosenberg (Geige), Fremdo Rosenberg (Kontrabass) und Sendelo Schäfer (Rhythmus-Gitarre) traditionellen Gypsy-Jazz. Feigeli Prisor wurde 1964 in den Niederlanden geboren. Schon früh lernte er das Gitarrenspiel. Zu seinen Mentoren gehörte Wasso Grünholz. Zusammen mit seiner Band präsentierte er die Alben Old Memories (2008) und Gypsy’s Heart (2009). Feigeli Prisor lebt in Noord-Brabant.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte und der Sinti-Union Düsseldorf.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

SommerprogrammDie nächste ExkursionSonntag, 31.5.2026 9:30 Uhr  Zeche ZollvereinMax. 20 Teilnehmer• Teilnehmerentgelt fü...
11/05/2026

Sommerprogramm
Die nächste Exkursion
Sonntag, 31.5.2026 9:30 Uhr
Zeche Zollverein
Max. 20 Teilnehmer
• Teilnehmerentgelt für Mitglieder des Düsseldorfer Geschichtsvereins e.V.: 65,00 Euro
• Teilnehmerentgelt ohne Mitgliedschaft des Düsseldorfer Geschichtsvereins e.V.: 70,00 Euro
Anmeldung: https://www.duesseldorfer-geschichtsverein.de/impressum.html
Treffpunkt: Fernbusbahnhof, Worringer Straße 140, 40210 Düsseldorf
Auf der Schachtanlage XII erhalten wir im ehemaligen Bergebunker faszinierende Einblicke in den Bergbaubetrieb der ehemaligen Steinkohlenzeche „Zollverein“, bei denen Technik, Organisation und Atmosphäre des Grubenbetriebs werden lebendig werden.
Bei einem Spaziergang über das weitläufige Gelände der „schönsten Zeche“ entdecken wir die vom Bauhaus-Gedanken beeinflusste Industriearchitektur: Sie bildete die zentrale Grundlage für die Ernennung von Zeche und Kokerei Zollverein zum UNESCO-Welterbe im Jahr 2001. Die Aufnahme in die Welterbeliste war an die Erstellung eines umfassenden Erhaltungsplans gebunden.
Vor Ort erleben wir, wie dieser Plan an preisgekrönten Umbauten, denkmalgerechten Sanierungen und zeitgenössischen Neubauprojekten umgesetzt wurde. So wird deutlich, wie historisches Erbe und moderne Nutzung harmonisch verbunden werden und das ehemalige Industrieareal heute als lebendiger Kultur- und Lernort erlebbar ist.
Ablauf:
• 9:30 Uhr Abfahrt
• 10:30 Uhr Ankunft Zeche Zollverein
• 10:45 Uhr Führung Grubenlicht und Wetterzug, Treffpunkt Infopunkt am Parkplatz A1
• 11:45 Uhr Mittagpause
• 13:15 Uhr Führung Zweck und Schönheit, Kohlenwäsche (A14)
• 15:15 Uhr Café
• 16:00 Uhr Rückfahrt
• 17:00 Uhr Rückkunft am Fernbusbahnhof Düsseldorf

Foto: Besuchsreisen Düsseldorfer Repräsentanten: Besuch des Finanzausschusses zur Besichtigung der Stadt Essen, 1928, Fotograf unbekannt.

11/05/2026

Throwback Thursday: Die Stadtregatta auf dem Rhein im Jahr 1921 vor der Stadtansicht von Düsseldorf.

Wieder ein toller Fund aus dem Stadtarchiv Düsseldorf 🤗

Adresse

Worringer Str. 140
Düsseldorf
40210

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 14:00
Dienstag 08:00 - 14:00
Mittwoch 08:00 - 14:00
Donnerstag 08:00 - 14:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+492118993807

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