21/08/2026
🔎 Prävention statt Generalverdacht
Sicherheit im Justizvollzug ist nicht verhandelbar. Korruptionsverdachtsfälle müssen konsequent und rechtsstaatlich aufgeklärt werden. Aber aus einzelnen Verdachtsfällen darf kein Generalverdacht gegenüber Tausenden Beschäftigten entstehen.
Der BSBD NRW lehnt deshalb verdachtsunabhängige Taschenkontrollen für alle Beschäftigten ab. Ihr tatsächlicher Sicherheitsgewinn ist fraglich – gleichzeitig binden sie Personal und senden ein deutliches Misstrauenssignal.
Wir brauchen stattdessen gezielte und wirksame Prävention:
➡️ anstaltsbezogene Risikoanalysen
➡️ sichere Melde- und Unterstützungswege
➡️ ausreichend Personal und stabile Teams
➡️ praxisnahe Fortbildungen
➡️ gute und ansprechbare Führung
➡️ konsequentes Handeln bei tatsächlichem Fehlverhalten
Sicherheit entsteht nicht durch pauschale Kontrollen. Sie entsteht, wenn Risiken erkannt und Maßnahmen dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich wirken.
Unsere Beschäftigten schützen. Risiken erkennen. Gezielt handeln. Sicherheit stärken.
Den ganzen Beitrag findet ihr auf unserer Homepage 💪
Prävention