Düsseldorfer Appell

Düsseldorfer Appell Der Düsseldorfer Appell versteht sich als überparteiliches Bündnis gegen Rassismus, Antisemitismus und religiösen und politischen Extremismus.

Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus“Kommt am Mittwoch, 7. Oktober, zum Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus. Begin...
30/09/2026

Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus“
Kommt am Mittwoch, 7. Oktober, zum Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus. Beginn ist um 18 Uhr.

Kundgebung "Gegen jeden Antisemitismus“

Mittwoch, 07. Oktober 2026
um 18 Uhr
auf dem Marktplatz vor dem Düsseldorfer Rathaus

Der Vorstand des Förderkreises der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf e.V.“ wird die Kundgebung abhalten.

Anlass ist (am Jahrestag des schrecklichen terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023) der in Europa und Deutschland seitdem immer stärker werdende Antisemitismus.

Wir freuen uns darüber, dass Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller die Schirmherrschaft übernommen hat.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Der Oberbürgermeister und die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Mona Neubaur sowie die Aktivistin Rivkah Young, Vorsitzende von DUS4JEWS e.V., haben ihre Teilnahme zugesagt und werden sprechen.

Deutlich mehr Menschen als erwartet folgten am 12. September  dem Aufruf von "Prüf NRW" , Düsseldorf stellt sich quer un...
16/09/2026

Deutlich mehr Menschen als erwartet folgten am 12. September dem Aufruf von "Prüf NRW" , Düsseldorf stellt sich quer und dem Düsseldorfer Appell, um ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen. Am Ende zogen 25.000 Menschen unter dem Motto durch die NRW-Landeshauptstadt! Viele der selbst gestalteten Plakate verwiesen auf die Forderung, ein Afd-Verbot zu prüfen. Gegründet wurde die „Prüf!“-Initiative von Kulturschaffenden, die sich für ein Prüfverfahren der Rechststaatlichkeit der AfD einsetzt.

Aus der Rede von Superintendent Heinrich F***s, Sprecher des Düsseldorfer Appells:

Ich glaube, wir müssen uns von „Nie wieder ist jetzt“ verabschieden. Nicht, weil das „Nie wieder“ falsch wäre. Sondern weil das, was nie wiederkommen sollte, jetzt passiert. Es reicht nicht darauf zu hoffen, dass die Demokratie sich irgendwie durchsetzt. Demokratie ist kein Naturgesetz - sie lebt von den Menschen, die sich für sie einsetzen.

Viele sind verunsichert. Viele sind wütend. Viele gehen der AfD und ihrer Stimmungsmache ins Netz. Wir müssen zuhören und verstehen, was sie umtreibt. Wir müssen widersprechen, wenn aus Unzufriedenheit Verachtung wird. Dann müssen wir klar sein: Demokratie bedeutet, dass wir streiten können, ohne die Würde des anderen zu zerstören.

Wir werden der AFD keine öffentliche Bühne geben. Denn dort sehen wir, wie die sogenannten freundlichen Gesichter des Faschismus Menschen um den Finger wickeln, lügen und manipulieren. Es gelingt ihnen auf perfide Weise, Menschen Angst zu machen. Mit einfachen Antworten auf komplizierte Fragen vom Tisch zu führen und das Gefühl zu geben: Endlich sieht mich einer. Wir dürfen ihnen keine Bühne geben - erstrecht nicht im Kinderfernsehen!

Wir müssen jetzt mit den Menschen sprechen. Ich bin ganz begeistert und berührt von dem, was die Initiative "Taktisch wählen" in Sachsen-Anhalt zustande gebracht hat. Die Vielen, die von Haustür zu Haustür gegangen sind - da war die Demokratie und hat die Menschen dort besucht, wo sie zuhause sind: 38.000 Hausbesuche. Es ist auch hier an der Zeit, Klinken für die Demokratie zu putzen.

Wir müssen den Menschen, die der Demokratie verloren gegangen sind, Türen öffnen, damit sie wieder zurückkommen können. Auch das gehört zu einer wehrhaften Demokratie: dass die Leute zurückkommen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Ich wünsche uns die nötige Zuversicht und das nötige Gottvertrauen. Die Zukunft steht nicht fest. Kein Schritt zurück!

Seid dabei, wenn wir am Samstag gemeinsam mit den Organisatoren der „Prüf-Demo“ für unsere Demokratie und unseren Rechts...
08/09/2026

Seid dabei, wenn wir am Samstag gemeinsam mit den Organisatoren der „Prüf-Demo“ für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat demonstrieren – gerade in diesen Tagen nach dieser Wahl. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Immermannhof.

Am 15. Juni haben wir in Düsseldorf ein sichtbares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Anlass war der v...
23/06/2026

Am 15. Juni haben wir in Düsseldorf ein sichtbares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Anlass war der von der AfD angekündigte „Stadtspaziergang“ durch das Japanviertel. Der Versuch, Menschen und Communities gegeneinander auszuspielen und Vielfalt für politische Abgrenzung zu nutzen, ist in Düsseldorf auf entschiedenen Widerspruch gestoßen.

Die Johanneskirche wurde zu einem offenen Ort der Begegnung, des Zuhörens und der Ermutigung. Hier wurde deutlich: Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt sind nicht selbstverständlich. Es braucht Menschen, die aufstehen, Haltung zeigen und füreinander einstehen. ✊❤️ Menschenwürde gilt für alle – ohne Ausnahme.

Ein herzliches Dankeschön an alle helfenden Hände, Initiativen, Organisationen, Institutionen, interessierten Menschen und Speaker*innen, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Zum Anlass fand Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller deutliche Worte: "Düsseldorf ist eine internationale, multikulturelle Stadt. Menschen aus rund 180 Nationen nennen Düsseldorf ihr Zuhause. Sie leben hier, sie arbeiten hier, sie gründen Unternehmen, sie engagieren sich in Vereinen. Sie gestalten das Leben in unserer Stadt Tag für Tag mit. Und diese Vielfalt ist kein Zufall, keine Belastung. Sie ist eine der Grundlagen unseres Erfolges - kulturell, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Little Tokio ist ein lebendiges Viertel unserer Stadt, das Menschen zusammenbringt. Menschen kommen hierher, um einander zu begegnen und voneinander zu lernen, um miteinander in den Austausch zu kommen. Und deshalb stellt sich die Frage: was soll das denn eigentlich sein, eine 'wohltuende Parallelgesellschaft'?“

„Was als Stadtspaziergang bezeichnet wird, ist eine Provokation, die auf Feindbildern beruht. Es ist unsere Aufgabe, darauf zu reagieren. Die Kirchen haben nicht immer widersprochen, wenn Menschen entrechtet, ausgegrenzt oder verfolgt wurden. Wir dürfen nicht schweigen, wenn Menschen heute nach Herkunft, Religion oder Hautfarbe bewertet werden,“ betonte Pfarrerin Johanna Kalinna.

Wir danken allen, die da waren und zeigten: Düsseldorf steht ein für ein respektvolles Miteinander und für eine offene Gesellschaft.

📸 Fotos: Natalie Richter

Kundgebung an der JohanneskircheZeichen setzen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt am 15. Juni als Antwort auf de...
12/06/2026

Kundgebung an der Johanneskirche

Zeichen setzen für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt am 15. Juni als Antwort auf den Rundgang durch das Japan-Viertel.

Düsseldorf (evdus). Mit einer Kundgebung unter dem Titel „Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt“ setzt die Evangelische Kirche in Düsseldorf gemeinsam mit dem Bündnis Düsseldorfer Appell, der ACK und dem KDDM - Kreis der Düsseldorfer Muslime am Montag, 15. Juni, um 16 Uhr an der Johanneskirche ein Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Anlass ist ein von der AfD angekündigter Rundgang durch das Düsseldorfer Japan-Viertel in der Stadtmitte, der um 16.30 Uhr am Bismarck-Denkmal auf dem Martin-Luther-Platz beginnen soll. Nach vorangegangenen Rundgängen durch das Bahnhofsviertel und das sogenannte „Maghreb-Viertel“ in Oberbilk richtet die rechtsextreme Partei ihren Blick auf einen Stadtteil, den sie nach eigenen Angaben als „gelungenes Beispiel einer Parallelgesellschaft“ bezeichnet.

Dem setzen Kirche und Zivilgesellschaft eine andere Botschaft entgegen: „Damit werden Menschen und Gemeinschaften gegeneinander ausgespielt und nach vermeintlicher Zugehörigkeit bewertet. Ideologien der Ungleichwertigkeit behaupten, manche Menschen gehörten mehr dazu als andere. Sie machen Unterschiede und Vielfalt zur Bedrohung. Wir halten dagegen: Menschenwürde gilt für alle – ohne Ausnahme“, sagt Pfarrer Heinrich F***s, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf und Sprecher des Bündnisses Düsseldorfer Appell.

Johanneskirche als Ort des friedlichen Protests und der Begegnung

Die Veranstaltung an der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, versteht sich als offener Ort für friedlichen Protest, Begegnung und Ermutigung. Vor der Kirche werden Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dr. Bastian Fleerman, Michael Szentei-Heise (JGD) und Redouan Aoulad Ali (KDDM), Anja Venedey (Vorstand Diakonie Düsseldorf) und Pfr.in Johanna Kalinna (Ev. Kirchengemeinde Düsseldorf Mitte) Stellung beziehen. Die Moderation liegt bei Superintendent Heinrich F***s, Sprecher des Düsseldorfer Appells. Zudem laden ein Infostand und das kirchlich-diakonische Kaffeemobil „Evie“ dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Johanneskirche selbst ist als Ruheort und Anlaufstelle geöffnet. Im Café im Foyer stehen Seelsorger*innen für persönliche Gespräche in geschützter Atmosphäre bereit. An einer Fürbittenstation können Gäste Kerzen entzünden und ihre Wünsche und Hoffnungen schriftlich festhalten.

Für die musikalische Gestaltung sorgt die Singer-Songwriterin Marie Rauschen. Geplant sind darüber hinaus Wortbeiträge von Vertreter*innen aus Stadt und Gesellschaft. Den Abschluss bildet ein ökumenisches Friedensgebet mit Johanneskirchenpfarrer Gert Ulrich Brinkmann und Pfarrerin Silke Tosch von der Rheinkirche Düsseldorf unter Beteiligung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK).

Die Veranstalter laden alle Menschen ein, Haltung zu zeigen, für Zusammenhalt einzutreten und die Würde aller Menschen zu verteidigen. Heinrich F***s ergänzt: „Wo Menschen pauschal verdächtigt, gegeneinander ausgespielt oder zu Sündenböcken gemacht werden, wachsen Misstrauen und Spaltung. Darum werden wir Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt schützen – jetzt und in Zukunft.“

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Bündnisses Düsseldorfer Appell
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Mut zur Menschlichkeit: Unter dem Leitgedanken der Nächstenliebe und der demokratischen Wachsamkeit versammelten sich Bü...
25/02/2026

Mut zur Menschlichkeit: Unter dem Leitgedanken der Nächstenliebe und der demokratischen Wachsamkeit versammelten sich Bürger*innen sowie Vertreter*innen von Religionsgemeinschaften und Politik, um deutlich zu machen: Für Spaltung und Ausgrenzung ist in Düsseldorf kein Platz.
Den ganzen Text lest ihr hier:

Garath im Fokus: Protest gegen völkische Ideologie # NeuigkeitenVeröffentlicht von Christiane Otte am Dienstag, 24. Februar 2026 17:42© evdusGarath im Fokus: Pr

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Breites Bündnis für Demokratie in Garath # NeuigkeitenVeröffentlicht von Christiane Otte am Mittwoch, 18. Februar 2026 15:25© evdusBreites Bündnis für Demok

13/02/2026

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