11/05/2026
📱👶 „Baby, Bindung, Bildschirm?“ – Bildschirme sind keine Babysitter (5/5)
Wenn Bildschirme regelmäßig zum Beruhigen, Ablenken, Belohnen oder Bestrafen eingesetzt werden, kann sich ein Muster entwickeln: Kinder lernen dann, Frust, Langeweile oder Ärger vor allem über Medien zu regulieren. Medien sollten kein Erziehungsmittel sein, sondern bewusst geplante, gemeinsame Erlebnisse.
DOCH jede Familie braucht mal eine kurze Pause. Wenn dann ein Bildschirm genutzt wird, sollte die Nutzung kurz, kindgerecht und begleitet stattfinden: Erwachsene bleiben in Sichtweite, sind bei Bedarf ansprechbar und wissen, was das Kind gerade am Bildschirm sieht oder hört.
Mit dem multimedialen Informationsangebot „Baby, Bindung, Bildschirm?“ erhalten pädagogische Fachkräfte ein wertschätzendes Werkzeug, um Eltern für die Bedeutung von ungeteilter Aufmerksamkeit und einen verantwortungsvollen Medienumgang zu sensibilisieren. 💛
Das Plakat zeigt alltagsnahe Situationen und gibt Impulse für einen bewussten Medienumgang, ohne den „erhobenen Zeigefinger“. Ziel ist es, Eltern zu sensibilisieren, sie in ihrer Kompetenz zu stärken und aufzuzeigen, wie kleine Anpassungen im Alltag die Bindung festigen können.
✨ Unterstützt von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) sowie von den Städten Wolfsburg und Ronnenberg haben wir das kostenlose Informationsangebot entwickelt:
📌 Das Plakat „Baby, Bindung & Bildschirm?“ für Praxen, Kitas, Familienzentren und Beratungsstellen
📌 Eine begleitende Webseite, gefüllt mit weiterführenden Infos und Tipps
📌 Eine Postkarte als kleiner Erinnerungsanker für den Familienalltag
👉 Weitere Infos, das Plakat und einen Beipackzettel zur Unterstützung von Gesprächen gibt es hier zum Download: blickwechsel.org/medienu3