NaturFreunde Bonn e.V.

NaturFreunde Bonn e.V. Die NaturFreunde Deutschlands sind ein politischer Freizeitverband. Bekannt sind wir unter anderem mit den knapp 1.000 Naturfreundehäusern

Rund 75.000 Mitglieder in 630 Ortsgruppen engagieren sich ehrenamtlich für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Bekannt sind die NaturFreunde unter anderem durch die knapp 1.000 Naturfreundehäuser, von denen mehr als 400 in Deutschland liegen. Die internationale NaturFreunde-Bewegung ist über 100 Jahre alt. Als 1895 die NaturFreunde in Wien entstanden, trugen begeisterte und überzeugte Na

turFreunde die Idee in alle Welt hinaus und gründeten Ortsgruppen. Sie sind bis heute die Basis unserer Bewegung. Zentrales Anliegen unserer Bewegung ist – wie auch in unserer Satzung festgeschrieben – den Menschen sozial und ökologisch verantwortlichen Zugang zu Natur und Kultur zu erschließen. Die Natur als unser Lebensraum ist ein Ort für Erholung und Bewegung, zum Erleben und Forschen; sie ist ein schützenswertes Gut. Die NaturFreunde sind aktiv in der Natur und für die Natur! Wir setzen uns ein für eine Welt ohne Krieg, gegen Unterdrückung und Ausbeutung von Mensch und Natur gleichermaßen. Wir setzen uns ein für eine offene Welt mit sozialer Gerechtigkeit und Demokratie in allen gesellschaftlichen Bereichen und für eine ökologische Produktions- und Lebensweise, die auf Dauerhaftigkeit ausgelegt ist.

Gestern war im Naturfreundegarten wieder Hüttenabend. Vanessa stellte die Geschichte und Vielfalt der Naturfreundehäuser...
29/05/2026

Gestern war im Naturfreundegarten wieder Hüttenabend. Vanessa stellte die Geschichte und Vielfalt der Naturfreundehäuser vor. Ein toller Vortrag über die Naturfreundehäser weltweit: von „unserem“ Haus in Berg , den wunderbaren Häusern in den Alpen bis zu den Natzrfreundehäusern in Kalifornien und dem Haus im Senegal!Danke Vanessa!

🌍 Hüttenabend: Mit Vanessa einmal in die Welt der Naturfreundehäuser reinschnuppern 🏠✨Habt ihr schon Pläne für diesen Do...
27/05/2026

🌍 Hüttenabend: Mit Vanessa einmal in die Welt der Naturfreundehäuser reinschnuppern 🏠✨

Habt ihr schon Pläne für diesen Donnerstag? Wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Hüttenabend ein – und dieses Mal haben wir ein echtes Highlight für euch!

Wir freuen uns riesig auf unseren Gast Vanessa! Wer sie kennt, weiß: Sie brennt für eine ganz große Leidenschaft – die Naturfreundehäuser weltweit. 🗺️🎒 Sie hatte das große Glück, schon unzählige dieser besonderen Orte rund um den Globus zu bereisen. Und wer Vanessas Begeisterung kennt, weiß auch: Ihr Reisefieber steckt an! 😉

Am Donnerstag, den 28.05. ab 19:00 Uhr nimmt sie uns mit auf eine Reise. In einem kleinen, gemütlichen Vortrag teilt sie ihre persönlichen Reiseberichte, schönsten Erlebnisse und echten Geheimtipps mit uns.

Warum ihr euch das nicht entgehen lassen solltet?
Weil Naturfreundehäuser einfach einzigartig sind. Vanessa wird uns zeigen, dass es kaum schönere (und gleichzeitig günstigere!) Orte gibt, um – gerade auch mit Kindern – unvergessliche Urlaube mitten in der Natur zu verbringen. 🌲🏕️👨‍👩‍👧‍👦 Inspirierend für den nächsten Familienurlaub!

Kommt vorbei, quatscht mit uns, lasst euch inspirieren und genießt den Abend in geselliger Runde. Wir freuen uns auf euch!

⏰ Wann: Donnerstag, 28.05. | ab 19:00 Uhr
📍 Wo: Naturfreundegarten
📧 Anmeldung: Damit wir genügend Plätze und Getränke parat haben, schickt uns bitte eine kurze Mail an [email protected]

Bis Donnerstag! 🙌

23/05/2026
Fotosafarie
07/05/2026

Fotosafarie

04/05/2026
Ferienwochen für Kinder von 6 - 12 JahrenDie Naturfreunde bieten im Sommer vier Ferienwochen (8.00 - 16.30 Uhr) für Kind...
03/05/2026

Ferienwochen für Kinder von 6 - 12 Jahren
Die Naturfreunde bieten im Sommer vier Ferienwochen (8.00 - 16.30 Uhr) für Kinder von 6 - 12 Jahren an. Mittags wird frisch gekocht außer an Tagen mit ganztägigen Ausflügen.

Thema: Wasser 20.7. - 24.7.2026
Ahoi und Abkühlung: Wir entdecken das Element Wasser! In dieser Woche dreht sich alles um den nassen Spaß und die spannende Natur am Fluss. Wir fahren mit dem Bus an die Sieg, um dort zu planschen und zu erforschen, welche kleinen Lebewesen sich im Wasser tummeln. Ein besonderes Highlight ist unsere große Schifffahrt auf dem Rhein bis nach Königswinter, bei der wir den Fluss vom Deck aus erleben können. Im Naturfreundegarten experimentieren wir außerdem kreativ: Ob beim Bauen kleiner Boote, beim Experimentieren mit Wasserkraft oder beim künstlerischen Gestalten mit Wasserfarben – wir finden heraus, was man mit Wasser alles machen kann!

Thema: Theater 27.7. - 31.7.2026
Vorhang auf und Bühne frei! In dieser Woche verwandeln wir den Naturfreundegarten in eine Theaterbühne. Gemeinsam mit den Kindern entwickeln wir eine eigene Inszenierung – dabei lassen wir uns von klassischen Märchen oder spannenden Geschichten inspirieren. Ob als Schauspieler auf der Bühne, beim Bauen der Requisiten oder beim Gestalten der Kostüme: Hier kann jeder seine kreative Seite entdecken. Zum krönenden Abschluss der Ferienwoche führen wir unser Stück gemeinsam auf und feiern eine große Premiere.

Thema: Musik 3.8, - 7.8.2026
„Beethovens Enkel“ auf Entdeckungstour: Wir bringen den Garten zum Klingen! In dieser Woche dreht sich alles um Töne, Rhythmus und Instrumente. Wir begeben uns auf die Spuren des berühmtesten Bonner Komponisten und besuchen das Beethoven-Haus, um dort spannende Einblicke in die Welt der Musik zu gewinnen. Im Naturfreundegarten werden wir selbst kreativ: Wir bauen eigene Flöten aus Schilf, lernen verschiedene Instrumente kennen und experimentieren mit Klängen. Zum krönenden Abschluss der Woche führen wir gemeinsam ein eigenes Musikstück auf.

Thema: Wald 10.8. - 14.8.2026
Gemeinsam erkunden wir das Ökosystem Wald direkt vor unserer Haustür! Wir lernen die verschiedenen Baumarten voneinander zu unterscheiden und begeben uns auf die Spuren der Waldbewohner. Ein besonderes Highlight ist unser Ausflug mit dem Bus zur Waldau: Dort können wir Rehe und andere Wildtiere in Natura beobachten und spielerisch erfahren, wie wichtig der Schutz unseres Waldes ist.

Anmeldungen und Infos unter: https://naturfreundebonn.de/themen/kinder-und-jugend/ferienwochen/

01/05/2026

Wir NaturFreund*innen sind Kinder der Arbeiter*innenbewegung. Dieser Tag hat für uns also eine ganz besondere Bedeutung. Und hier einmal festgehalten: Grundsätzlich ist für uns Arbeit nicht nur das Mittel zur Erwirtschaftung von Lohn, sondern neben der Lohnarbeit immer auch Sorgearbeit und ehrenamtliches Engagement - Arbeit, die geleistet wird, ohne die Anerkennung und Absicherung, die sie verdient.

Manche mögen sich fragen, ob Arbeitskampf heute 2026 denn überhaupt noch wichtig ist – wir sagen klar: ja!

Und manche haben 2026 wahrscheinlich gar nicht das Gefühl, dass Arbeitskampf für sie von Bedeutung ist. Doch eines muss auch klar gesagt sein: Die Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung gelten für alle Lohnabhängigen – ob sie es als Teil ihres Alltags wahrnehmen oder nicht.

Gerade deshalb ist Solidarität entscheidend – untereinander und mit all denjenigen, die in der Sorgearbeit und im Ehrenamt aktiv sind und viel zu oft unsichtbar bleiben. Denn wir sehen: Für viele wird das Leben schwieriger, während unser Einfluss auf die Bedingungen unserer Arbeit und unseres Alltags immer weiter abnimmt.

In Deutschland leisten Beschäftigte jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Überstunden. Mehr als die Hälfte davon bleibt unbezahlt. Gleichzeitig engagieren sich etwa 30 Millionen Menschen ehrenamtlich und leisten zusammen geschätzt drei bis vier Milliarden Stunden im Jahr.

Trotzdem hören wir immer wieder politische Stimmen aus der Merzweghalle, die behaupten, eine Stunde mehr Arbeit pro Woche sei doch „kein Problem“, Teilzeitarbeit sei ein Lifestyle, Arbeitswochenstunden gehörten angehoben, genauso wie das Rentenalter, weil „wir“ zu wenig „leisten“ würden. Auch Arbeitgeber*innenvertreter*innen hauen raus, dass Arbeitnehmende eher faul sein und mehr und mehr und mehr leisten sollten – für uns alle, nicht fürs Kapital – ist klar… Achso und Rente, für die wir zwar alle einzahlen, kann in Zukunft nur noch „wenn überhaupt“ als Grundversorgung existieren und „wenn man schon 100 Jahre alt wird, dann darf man nicht mit 60 in Rente gehen“ – keine Ahnung in welcher Welt diese Menschen leben, aber eindeutig nicht in der, in der die Bevölkerung sich befindet.

Diese Menschen, die sowas äußern haben wirklich gar keine Ahnung von den Lebensrealitäten der meisten. Das ist klar. Dass die Diskussion natürlich vor allem nach unten tritt auch. Sie aber negiert auch, dass viele schon jetzt jenseits ihrer Belastungsgrenze arbeiten, dass viele kostenfreie Sorgearbeit leisten oder sich zusätzlich ehrenamtlich engagieren.

Da stellt sich die Frage, wenn Menschen also noch mehr Lohnarbeit leisten müssten und - wir wissen ja, dass es dann so wäre - auch noch mehr Überstunden hätten: Würde der Staat dann beispielsweise die ca. 50 Milliarden Euro (gerechnet mit Mindestlohn) jährlich zahlen, die für all die Tätigkeiten anfallen, die bisher ehrenamtlich geleistet werden und ohne die unsere Gesellschaft schlicht nicht funktionieren würde? Denn Zeit hätte dann ja schließlich niemand mehr dafür. Oder würde der Staat dann dafür sorgen, dass Sorgearbeit gerechter verteilt wird und leistbar wird? Oder aber würde der Staat dann dafür sorgen, dass das Soziale im Sozialstaat noch kleiner geschrieben wird als eh schon?

Wir alle wissen, es wird natürlich nicht zu wenig gearbeitet und das System, in dem wir leben, macht auch krank. Doch nicht mal mehr kranksein dürfen Arbeitnehmende. Denn dem Kanzler sind die Arbeitenden zu oft krank. Statt die wachsende Belastung und die Arbeitsbedingungen in den Blick zu nehmen, wird die Verantwortung bei den Einzelnen gesucht. Und wer mag, kann hier mal die Krankheitszeiten des Kanzleramts googlen. Das ist kein gegeneinander ausspielen, sondern nur ein Hinweis darauf, wie zynisch es ist der Bevölkerung Faulheit zu attestieren, aber selbst für Arbeitsbedingungen zu sorgen, die überdurchschnittlich krank machen.

Aber nicht nur weniger krank, mehr lohnarbeitend und viel später in die Rente gehend sollen Arbeitnehmende sein – auch die Belastungen des Systems sollen sie möglichst gänzlich tragen. Steigende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, wachsende Abgaben und gleichzeitig immer höhere Preise für Mieten, Energie und Lebensmittel. Das bedeutet ganz konkret: weniger Netto vom Brutto. Aber höhere Löhne sind auch nicht möglich – ihr wisst schon, die arme Wirtschaft. Und gleichzeitig wird auch noch darüber diskutiert, Leistungen wie die Unterstützung bei Pflegegrad 1 einzuschränken oder einfach ganz abzuschaffen – also genau dort zu kürzen, wo Menschen auf Unterstützung angewiesen sind. Die Folge: Noch mehr Verantwortung wird auf Angehörige abgewälzt, noch mehr unbezahlte Arbeit, noch mehr Belastung im Alltag.

Und während das passiert, wird von Entlastung gesprochen – etwa durch die viel angekündigten 1.000 Euro. Doch auch hier zeigt sich: Das ist keine staatliche Leistung, sondern eine freiwillige Zahlung der Arbeitgeber*innen, die erst erwirtschaftet werden muss. Viele werden sie also gar nicht bekommen – wie auch?

Dabei gäbe es doch Alternativen für all diese Belastungen, die gar keinen Raubbau an der Arbeitskraft der Bevölkerung betreiben müssten: Während die Mehrheit von ihrem Einkommen lebt und darauf Steuern und Beiträge zahlt, bleibt großer Reichtum oft weitgehend unangetastet. Superreiche leben nicht von Lohnarbeit, sondern von Vermögen – und dieses Vermögen ist nicht einfach vom Himmel gefallen. Es ist aus der Arbeit vieler entstanden. Wir haben diesen Reichtum erarbeitet – und trotzdem sollen wir immer weiter die Lasten tragen.

Die reichsten 1 % besitzen etwa ein Drittel des gesamten privaten Vermögens in Deutschland, während die ärmere Hälfte auf weniger als 2 % kommt. Gleichzeitig zahlen die Reichsten prozentual deutlich weniger Steuern als der Rest der Gesellschaft. Die Folge: Dem Staat entgehen jedes Jahr Milliarden, die für Bildung, Pflege, Infrastruktur und Klimaschutz dringend gebraucht würden.

Wir brauchen echte Umverteilung. Wir brauchen die Besteuerung großer Vermögen. Und wir brauchen eine Politik, die sich an den verschiedenen Lebensrealitäten der Mehrheit orientiert – nicht an den Interessen der Reichsten.

Denn eines ist klar: Wenn wir den Reichtum gemeinsam erarbeiten, dann werden wir auch gemeinsam dafür kämpfen, dass er gerecht verteilt wird.

Das war der Anspruch der Arbeiter*innenbewegung – und das ist er auch heute noch.

Solidarität ist keine Floskel, sondern unsere stärkste Antwort.

Deshalb gehen wir am 1. Mai auf die Straße – und deshalb hören wir danach auch nicht auf.







Herzlichen Dank an Stefan Feith und seine Gäste von Feithys Feuerwache! 🔥Wir freuen uns riesig über die großzügige Spend...
14/01/2026

Herzlichen Dank an Stefan Feith und seine Gäste von Feithys Feuerwache! 🔥

Wir freuen uns riesig über die großzügige Spende zugunsten der Naturfreunde Kindergruppe Bonn. Eure Unterstützung macht unsere Arbeit mit den Kindern erst möglich und bringt viel Freude in unsere gemeinsamen Naturerlebnisse. 🌿💚

Danke, dass ihr Teil unserer Gemeinschaft seid und uns so tatkräftig unterstützt!

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