Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, den Palliativ-Gedanken in die Welt zu tragen. Sie lehnt aktive Sterbehilfe ab.

Die rund 6.700 Mitglieder der DGP setzen sich dafür ein, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht seit über 30 Jahren als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: Über 6.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen. Die Palliativmedizin widmet sich der Behandlung und Begleitung von Patient:innen mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung sowie der Begleitung ihrer Angehörigen. Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess. Die im Juli 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. hat nach ihrer Satzung die Aufgabe, Ärzt:innen und andere Berufsgruppen zur gemeinsamen Arbeit am Aufbau und Fortschritt der Palliativmedizin zu vereinen und auf diesem Gebiet die bestmögliche Versorgung der Patient:innen zu fördern.

27/10/2026

📹 Unser Vorstandsmitglied Dr. Alexandra Scherg im Interview mit unserem Partner webTVcampus: Notfallmedizin und Palliativversorgung zusammendenken: Was braucht es für eine würdevolle Versorgung am Lebensende?

Nicht jede Notfallsituation erfordert eine maximale medizinische Behandlung. Gerade bei schwer kranken und multimorbiden Menschen kommt es darauf an, neben der Lebensrettung auch die Linderung von Beschwerden, die Lebensqualität und den Willen der Betroffenen in den Blick zu nehmen.

Als DGP setzen wir uns dafür ein, dass palliativmedizinische Expertise auch in der Notfallversorgung stärker berücksichtigt wird, denn noch fehlen verbindliche palliativmedizinische Inhalte in der notfallmedizinischen Aus- und Weiterbildung. Gleichzeitig stehen nicht überall geeignete ambulante Versorgungsalternativen zur Verfügung, wenn Menschen am Lebensende lieber zu Hause bleiben möchten.

💬 Was muss sich ändern? Im Interview erläutert Alex Scherg, warum es eine kurzfristig verfügbare ambulante Notfallpalliativversorgung, mehr palliativmedizinische Kompetenz in Notaufnahmen und einen bundesweit einheitlichen, verbindlichen Notfallausweis braucht. Ein solches Dokument kann den Willen der Patient:innen auch dann sichtbar machen, wenn sie sich selbst nicht mehr äußern können, und zugleich den Einsatzkräften mehr Handlungssicherheit geben.

🪴 Auch die für 2027 vorgesehene Notfallreform bietet die Chance, die Versorgung am Lebensende neu zu denken. Entscheidend ist, dass die Bedürfnisse sterbender Menschen dabei ausreichend berücksichtigt werden.

Denn würdevolle Notfallversorgung bedeutet mehr als die richtige medizinische Entscheidung. Sie braucht Respekt vor den Wünschen der Betroffenen, Sensibilität für die Situation der Angehörigen und die Bereitschaft, auch die Grenzen medizinischer Behandlung anzuerkennen.

❔ Wie wollen wir in Zukunft mit Demenz umgehen? Und was tun wir heute schon dafür?Menschen mit Demenz brauchen eine Vers...
23/10/2026

❔ Wie wollen wir in Zukunft mit Demenz umgehen? Und was tun wir heute schon dafür?

Menschen mit Demenz brauchen eine Versorgung, die weit über die Behandlung ihrer Erkrankung hinausgeht: Menschen, die ihnen zuhören, ihre Bedürfnisse ernst nehmen und sie auf ihrem Weg begleiten, auch dann, wenn Kommunikation schwieriger wird und sich das Leben verändert.

💪🏼 Als Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin setzen wir uns im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie dafür ein, dass die Lebensqualität, die Würde und die individuellen Wünsche von Menschen mit schweren Erkrankungen im Mittelpunkt stehen. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Palliative Versorgung bedeutet, Leiden zu lindern, Sicherheit zu geben und Menschen sowie ihre Angehörigen ganzheitlich zu begleiten – mit ihren körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen.

🌍 Wie gestalten wir eine Zukunft, in der Menschen mit Demenz gut leben können? Indem wir frühzeitig über Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen sprechen, Angehörige unterstützen und eine Versorgung stärken, die den Menschen in seiner Gesamtheit sieht. Dazu gehört auch, palliative Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen, vorausschauend zu planen und die Perspektive der Betroffenen so lange wie möglich einzubeziehen.

Eine demenzfreundliche Gesellschaft zeigt sich darin, dass Menschen mit Demenz dazugehören, ihre Würde geachtet wird und sie auch in schwierigen Lebensphasen nicht allein gelassen werden. Dafür müssen wir palliative Versorgung als selbstverständlichen Bestandteil der Begleitung von Menschen mit Demenz verstehen und das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz weiter schärfen.

❕ Denn gute Begleitung bedeutet, den Menschen zu sehen – nicht nur die Erkrankung.

Gerade in der Palliativversorgung sind es oft die kleinen Momente und besonderen Gespräche, die eindrücklich bewegen. Wi...
20/10/2026

Gerade in der Palliativversorgung sind es oft die kleinen Momente und besonderen Gespräche, die eindrücklich bewegen. Wir möchten wissen: Was hat dich in deinem Berufsalltag besonders berührt? Welche Begegnung wirst du nie vergessen? Welche Geschichte möchtest du teilen?

Wir möchten deine Erfahrungen hören! Erzähl uns deine Geschichte, und hilf uns dabei, die Tabus rund um die Themen Tod & Sterben abzubauen!

📝 Teile deinen Beitrag auf dasistpalliativ.de/blog. Schreib uns dafür eine Mail: [email protected]

💬 Wir freuen uns auf deine Geschichte!

🥊 Wiesbaden im Zeichen des Austauschs: Bei der Vorstellung unseres DPG-Botschafters Stefan Schöttler war auch unser DPG-...
19/10/2026

🥊 Wiesbaden im Zeichen des Austauschs: Bei der Vorstellung unseres DPG-Botschafters Stefan Schöttler war auch unser DPG-Vorstandsmitglied Dirk Wingertszahn dabei.

Dirk war sich begeistert vom Programm und schätzte besonders den persönlichen Austausch mit Stefan Schöttler. Ein inspirierender Abend mit wertvollen Gesprächen und neuen Impulsen.

Danke für diese Partnerschaft, Stefan!

16/10/2026

Reform der Notfallversorgung: Palliativmedizin muss mitgedacht werden!
Wir begrüßen einen ersten Schritt: Die am 15. Oktober vom Bundestag verabschiedete Reform sieht vor, dass Integrierte Notfallzentren (INZ) mit palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen vernetzt sein und bei Bedarf Unterstützung erhalten müssen. Doch das reicht nicht aus. Palliativmedizinische Expertise muss in allen INZ verfügbar sein, bei Bedarf auch telemedizinisch.

Schwerkranke und sterbende Menschen wünschen sich in akuten Krisen häufig keine Krankenhauseinweisung oder weitere intensivmedizinische Behandlung. Eine palliativmedizinische Einschätzung kann unnötige Einweisungen und Übertherapie am Lebensende vermeiden und eine bedarfsgerechte Versorgung ermöglichen. Deshalb fordert die DGP zusätzlich, die Kurzzeitige Ambulante Notfallpalliativversorgung (KANP) im SGB V zu verankern.

Unser Ziel: Menschen in schwersten Krankheitsphasen auch im Notfall eine Versorgung ermöglichen, die ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht.

ℹ️ www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw42-de-notfallversorgung-1223578

Nach jahrelangen parlamentarischen Vorarbeiten und vergeblichen gesetzlichen Initiativen mehrerer Bundesregierungen hat der Bundestag am Donnerstag, 15. Oktober 2026, eine Reform der...

Deine Forschung ist gefragt! Call for Abstracts für die WAT 2027. Unter dem Motto „Wissen schafft Vielfalt“ finden die 1...
15/10/2026

Deine Forschung ist gefragt! Call for Abstracts für die WAT 2027. Unter dem Motto „Wissen schafft Vielfalt“ finden die 13. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 5. und 6. März 2027 in Bremen statt.

Wie kann Forschung dazu beitragen, die Palliativversorgung vielfältiger, gerechter und individueller zu gestalten? Welche Rolle spielen soziale und kulturelle Unterschiede, Geschlecht, Sprache oder individuelle Lebensrealitäten in der Versorgung schwerkranker Menschen?

💡 Du beschäftigst dich wissenschaftlich mit diesen Themen? Dann reiche jetzt dein Abstract ein, und werde Teil des wissenschaftlichen Austauschs bei den WAT 2027. Wir freuen uns auf Beiträge von Nachwuchswissenschaftler:innen und erfahrenen Forschenden, die neue Impulse setzen und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.

📅 Deadline für Abstracts: 14. Dezember 2026

👉 Hier kannst du dein Abstract einreichen und das Vorprogramm einsehen: www.dgpalliativmedizin.de/wat2027

💐 Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gratuliert ihrem ehemaligen Vorstandsmitglied Prof. Dr. Boris Zernikow ...
13/10/2026

💐 Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin gratuliert ihrem ehemaligen Vorstandsmitglied Prof. Dr. Boris Zernikow herzlich zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Am 9. Oktober 2026 wurde der Leiter des Kinderpalliativzentrum Datteln und des Deutschen Kinderschmerzzentrums an der Vestische Kinder- und Jugendklinik (Universität Witten/Herdecke) für seine Verdienste in der medizinischen Versorgung, der wissenschaftlichen Forschung und sein langjähriges gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Mit seiner Arbeit hat Boris Zernikow die Kinderpalliativversorgung und die Kinderschmerzmedizin maßgeblich mitgeprägt. Sein Einsatz gilt insbesondere schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien. Die Auszeichnung würdigt sein langjähriges Engagement für die Verbesserung der Versorgung und die Belange betroffener Familien.

Lieber Boris Zernikow, wir freuen uns mit dir über diese verdiente Anerkennung und danken dir für deinen intensiven Einsatz für die Palliativversorgung. Für deine weitere Arbeit alles Gute!

📅 Jetzt anmelden: Bildungswerkstatt 2026 in Berlin „Palliativ-Lehre neu gedacht – EPAs als interprofessioneller Kompass“...
12/10/2026

📅 Jetzt anmelden: Bildungswerkstatt 2026 in Berlin „Palliativ-Lehre neu gedacht – EPAs als interprofessioneller Kompass“
Wie können Entrustable Professional Activities (EPAs) die multiprofessionelle Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Palliativversorgung stärken? Und wie kann Künstliche Intelligenz dabei unterstützen? Diesen Fragen widmet sich die Bildungswerkstatt der Bildungskommission der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin am 20. und 21. November 2026 in Berlin.

🤝 Im Mittelpunkt stehen der interprofessionelle Austausch, die gemeinsame Weiterentwicklung von EPAs für weitere Berufsgruppen und die Frage, wie KI sinnvoll in diesen Prozess eingebunden werden kann. Die Bildungswerkstatt bietet Lehrenden und Lernenden Raum für gemeinsames Arbeiten, neue Perspektiven und praxisnahe Impulse für eine zukunftsorientierte palliativmedizinische Lehre.

📍 DGP-Geschäftsstelle, Zimmerstraße 26/27, 10969 Berlin
🗓️ 20.11.2026, 15:30-18:30 Uhr und 21.11.2026, 09:00-13:00 Uhr
💶 80 €, Vollzeitstudierende und Auszubildende: 25 €
✉️ [email protected]
⏰ Anmeldeschluss: 25. Oktober 2026

👉 Jetzt Platz sichern!

Vielen Dank an das Team des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin der Universitätsklinikum Düsseldorf um Prof...
08/10/2026

Vielen Dank an das Team des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin der Universitätsklinikum Düsseldorf um Prof. Martin Neukirchen (DGP-Vorstandsmitglied) für die hervorragende Gastfreundschaft!

Im Rahmen unseres DGP-Klausurtags konnten wir intensiv an zwei zentralen Zukunftsthemen arbeiten:
🔹 Palliativversorgung zur Prävention von Übertherapie sowie
🔹 Kurzzeitige Notfallpalliativversorgung

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die wertvollen Impulse und Diskussionen, darunter unser frisch gewählter DGP-Präsident Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, unsere Vorstandsmitglieder Dirk Wingertszahn und Alexandra Scherg, Geschäftsführer Heiner Melching sowie Dr. Johann Ahn (Charité - Universitätsmedizin Berlin), Dr. Bernd Oliver Maier (Onkologie und Palliativmedizin in Wiesbaden) und Prof. Dr. Boris Zernikow (Kinderpalliativzentrum Datteln).

Wie geht es mit den Ergebnissen weiter?
🔹 Prävention von Übertherapie: Wir treten gezielt an weitere Fachgesellschaften sowie die Konrad-Adenauer-Stiftung heran, um gemeinsame Ansätze zur Vermeidung von Übertherapie voranzutreiben.
🔹 Notfallpalliativversorgung: Unsere Ausarbeitungen schicken wir mit dem Ziel ins Rennen, wichtige Akzente für die anstehende Reform der Notfallversorgung zu setzen.

Wir blicken auf produktive Tage in Düsseldorf zurück und bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung vor Ort!

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