Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, den Palliativ-Gedanken in die Welt zu tragen. Sie lehnt aktive Sterbehilfe ab.

Die rund 6.700 Mitglieder der DGP setzen sich dafür ein, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht seit über 30 Jahren als wissenschaftliche Fachgesellschaft für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung: Über 6.000 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weitere

n Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Gemeinsames Ziel ist es, bei schwerer Erkrankung für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen. Die Palliativmedizin widmet sich der Behandlung und Begleitung von Patient:innen mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung sowie der Begleitung ihrer Angehörigen. Die Palliativmedizin bejaht das Leben und sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess. Die im Juli 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. hat nach ihrer Satzung die Aufgabe, Ärzt:innen und andere Berufsgruppen zur gemeinsamen Arbeit am Aufbau und Fortschritt der Palliativmedizin zu vereinen und auf diesem Gebiet die bestmögliche Versorgung der Patient:innen zu fördern.

Wie können wir Verantwortung übernehmen und Übertherapie vermeiden? Welche Rolle spielt die Palliativmedizin dabei?Diese...
21/08/2026

Wie können wir Verantwortung übernehmen und Übertherapie vermeiden? Welche Rolle spielt die Palliativmedizin dabei?

Diesen Fragen widmet sich am 29. Oktober die nächste Ausgabe der Webinarreihe „Praxisimpulse“ unseres Mitglieds, der webtvcampus GmbH. Besonders freuen wir uns, dass zwei ausgewiesene Expert:innen und Vorstandsmitglieder der DGP den Impuls mit dem Titel "Taking responsibility – Palliativmedizin zur Prävention vor Übertherapie" gestalten: Dr. Alex Scherg und Prof. Martin Neukirchen.

Mit ihrer Expertise bringen sie das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven in die Praxis und geben wertvolle Impulse für alle, die in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und sozialen Organisationen täglich Verantwortung übernehmen.

Mit dem Live-Format „Praxisimpulse“ bietet webtvcampus Expert:innen eine Plattform, um relevantes Wissen und konkrete Erfahrungen sichtbar zu machen und direkt in die Gesundheits- und Sozialbranche zu tragen.

📅 29. Oktober 2026, 14:00 Uhr
⏱️ 60-90 Minuten
💻 Online via Webex
📲 Anmeldung: https://webtvcampus.de/praxisimpulse-taking-responsibility-palliativmedizin-zur-praevention-vor-uebertherapie

Wir freuen uns, auf dieses spannende Praxisangebot unseres Mitglieds aufmerksam zu machen.

Der Palliativkongress 2026 lebt vom Austausch, von neuen Perspektiven und von Forschung, die Impulse für die palliative ...
20/08/2026

Der Palliativkongress 2026 lebt vom Austausch, von neuen Perspektiven und von Forschung, die Impulse für die palliative Versorgung setzt. Ein besonderer Blick gilt dabei einiger Highlights:

Posterausstellung
Hier werden Projekte, Forschungsergebnisse und innovative Ansätze sichtbar und zum Ausgangspunkt für spannende Gespräche und fachlichen Austausch.

Best Abstract-Vorträge
Ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten erhalten eine besondere Bühne. Die Vorträge zeigen aktuelle Entwicklungen und geben Impulse für die Zukunft der Palliativversorgung.

ℹ️ Alle Infos: https://palliativkongress.org

Wir freuen uns darauf, die wissenschaftliche Vielfalt und den fachlichen Austausch auf dem Palliativkongress 2026 erlebbar zu machen.

19/08/2026

📝 Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin fordert eine kurzzeitige Notfall-Palliativversorgung im Sinne einer aufsuchenden Krisenintervention in palliativen Notfallsituationen.

Warum? Weil Menschen am Lebensende in akuten Krisensituationen häufig im Rettungsdienst und anschließend im Krankenhaus landen, obwohl die Einweisung nicht immer medizinisch sinnvoll oder von den Betroffenen gewünscht ist.

Besonders für hochaltrige Menschen und Menschen mit chronischem Organversagen fehlt häufig eine schnell verfügbare ambulante Versorgungsalternative.

Eine qualifizierte, aufsuchende Notfall-Palliativversorgung könnte unnötige Klinikeinweisungen vermeiden, Rettungsdienste und Notaufnahmen entlasten, Übertherapie verhindern und Menschen ermöglichen, möglichst in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

ℹ️ Zur Stellungnahme: www.dgpalliativmedizin.de/phocadownload/260811%20SN%20kurzzeitige%20Notfall-Palliativversorgung.pdf

18/08/2026

Am Samstag, 26. September, lädt das Kongresspräsidium zum Abschlussplenum ein, um den Palliativkongress gemeinsam ausklingen zu lassen und zentrale Fragen noch einmal in den Blick zu nehmen.

Die Teilnehmenden erwartet unter anderem ein moderiertes Gespräch über die Perspektiven der nächsten Generation und die Zukunft der Palliative Care mit Thomas Macho und Florian Bernhardt.

Wir freuen uns besonders, dass unsere DGP-Botschafterin Okka Gundel durch das Abschlussplenum führen und die Gespräche auf der Bühne moderieren wird.

Zum Abschluss folgen die Resonanz des Kongresspräsidiums und die symbolische Staffelstabübergabe an den DGP Kongress 2028.

📍 Konzerthaus Freiburg, Rolf Böhme Saal
📅 Samstag, 26.09.2026 | 12:15 - 13:30 Uhr

13/08/2026

Wie sprechen wir über das, wofür manchmal die Worte fehlen? In dieser Session erfährst du, wie Medical Humanities neue Brücken zwischen Forschung, Praxis und Öffentlichkeit schlagen. Von narrativer Medizin über Medical Comics und Podcasts bis hin zu kreativer Wissenschaftskommunikation.

Das Wichtigste auf einen Blick:
🔹 Session: „Wenn Worte fehlen: Palliativmedizin kreativ vermitteln – in Ausbildung, Praxis und öffentlichem Dialog“
🔹 Wann: Donnerstag, 24.09., 16:45 – 18:15 Uhr
🔹 Novotel – Raum Basel (Strang 5: Grenzen öffnen)
🔹 Vorsitz: Sascha Weber

Freu dich auf diese Themen & Inputs:
🔹 Narrative Medizin in der Gesprächsführung | Erzählen als therapeutisches und diagnostisches Werkzeug (Anna Kitta)
🔹 Comics, Kunst & Klang im Unterricht | Kreative Medienformate in der Lehre (Eva Katharina Masel)
🔹 Science to Public mit Herz, Hirn & Haltung | Wie wir die Öffentlichkeit mit digitalen Storys erreichen (Michaela Bayer, Sara Loy)
🔹 Hard Facts kreativ vermitteln | Neue Zugänge, wenn Worte fehlen (Margit Schröer, Susanne Hirsmüller)

🗨️ Michaela Bayer erläutert den Inhalt ihrer Session folgendermaßen: "Die Session beleuchtet das Potenzial, die Palliativversorgung über kreative Formate in den sozialen Medien sichtbar zu machen. Anhand des Instagram-Profils elsa.palliative.care wird gezeigt, wie Beiträge und Stories Aufklärung über Palliativmedizin betreiben und gleichzeitig eine persönliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Arbeitsalltags ermöglichen. So sollen sowohl im klinischen Alltag, in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit sowie mit An- und Zugehörigen neue Zugänge geschaffen werden, um Brücken zwischen Wissenschaft, Versorgung und Öffentlichkeit zu schlagen."

🫴🏼 Komm vorbei, diskutiere mit und nimm neue Ideen für deine Kommunikation mit!

🔗 https://palliativkongress.org/programm/wissenschaftliches-programm

Prof. Dr. Claudia BauseweinProf. Dr. Gerhild BeckerDirk BlümkeJan GrammProf. Dr. Susanne HirsmüllerDr. Maria JanischDr. Elisabeth JentschkeDr. Kerstin

🤍 Niemand sollte in einer schweren Zeit lange nach Hilfe suchen müssen. Denn jede Minute zählt, wenn Menschen schwerster...
10/08/2026

🤍 Niemand sollte in einer schweren Zeit lange nach Hilfe suchen müssen. Denn jede Minute zählt, wenn Menschen schwersterkrankt sind oder Angehörige Hilfe auf der Suche nach Orientierung sind. Wo gibt es ein passendes Hospiz in der Nähe? Welches SAPV-Team ist erreichbar? Oder welche Palliativstation bietet spezialisierte Hilfe?

Genau deshalb gibt es unseren Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland: Über 3.000 Anlaufstellen und Fachangebote bundesweit sind in dieser zentralen Datenbank verzeichnet: übersichtlich, kostenfrei und auf Knopfdruck per Postleitzahlen- und Umkreissuche auffindbar.

Was den Wegweiser besonders macht:

🔹 Vielfalt vor Ort: Von ambulanten Hospizdiensten über Palliativstationen bis hin zu spezialisierten Pflegediensten und Ärzt:innen – für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche.
🔹 Barrierearm & mehrsprachig: Verfügbar in 10 verschiedenen Sprachen (u. a. Türkisch, Ukrainisch, Englisch, Arabisch, Französisch), damit Sprachbarrieren in entscheidenden Momenten gar nicht erst entstehen.
🔹 Wissenschaftlich wertvoll: Neben der Orientierung für Ratsuchende helfen die Daten dabei, die Versorgungslandschaft in Deutschland kontinuierlich zu analysieren und weiter zu verbessern.

Ein großes Dankeschön an alle Teams, Ehrenamtlichen und Einrichtungen in ganz Deutschland, die täglich mit ihrem Engagement für Menschen da sind – und ihre Daten im Wegweiser aktuell halten.

✏️ Habt ihr euer Angebot schon eingetragen oder aktualisiert?

Helft uns, die Übersicht lückenlos zu halten. Teilt diesen Beitrag gerne in eurem Netzwerk, damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de

06/08/2026

Im Rahmen der Parallelsitzung „Leben in Grenzen: Umgang mit dem Tod“ widmen wir uns beim Palliativkongress (23.-26.09. in Freiburg) der Angst vor dem Tod. In einer vom Kongresspräsidium geleiteten Podiumsdiskussion beleuchten Expertinnen dieses Thema genauer.

🗨️ Dazu Dr. Verena Wetzsein, Kongresspräsidentin:
"Was gibt uns Halt, wenn wir dem Sterben begegnen? Der Tod bleibt das Ende unserer Existenz – und die Angst vor dem Tod und vor dem Sterben gehört für uns Menschen dazu. Deshalb wäre der Blick auf das Lebensende unvollständig, wenn wir nur über Selbstbestimmung und Autonomie sprechen. Wie können wir mit existenziellen Ängsten umgehen? Darüber diskutieren die Sinnforscherin Tatjana Schnell, die Psychiaterin Katharina Domschke und die Theologin Heike Springhart mit den beiden Kongresspräsidentinnen Gerhild Becker und Verena Wetzstein."

🗓 Freitag, 25.09., 11:15 – 12:45 Uhr
📍 Rolf Böhme Saal, Konzerthaus Freiburg
🔗 https://palliativkongress.org/programm/wissenschaftliches-programm

Wir laden euch herzlich ein, dabei zu sein! Welche Gedanken oder Fragen bewegen euch zu diesem Thema? Teilt sie gerne vorab in den Kommentaren.

Prof. Dr. Claudia BauseweinProf. Dr. Gerhild BeckerDirk BlümkeJan GrammProf. Dr. Susanne HirsmüllerDr. Maria JanischDr. Elisabeth JentschkeDr. Kerstin

Auf dem Palliativkongress (23.-26. September in Freiburg) stellen führende Expert:innen die erste deutsche S3-Leitlinie ...
03/08/2026

Auf dem Palliativkongress (23.-26. September in Freiburg) stellen führende Expert:innen die erste deutsche S3-Leitlinie im Fachbereich Kinderpalliativmedizin vor – für mehr Evidenz und Handlungssicherheit in der Praxis.

📍 Session-Daten:
🔹 Themenstrang 3: Grenzen setzen: Leiden begrenzen durch Therapie
🔹 Wann: Freitag, 25.09. | 11:15 – 12:45 Uhr
🔹 Vorsitz: Andreas Müller

💡 Themen & Referent:innen:
🔹 Versorgungsstrukturen und -prozesse | Thomas Voelker
🔹 Advance Care Planning | Monika Führer
🔹 Atemnot | Carl Friedrich Classen
🔹 Schmerz | Dominik Irnich
🔹 Palliativversorgung junger Menschen mit Krebserkrankung | Carolin Wilharm

Nach jedem Impuls bleibt Raum für den gemeinsamen Austausch über die Umsetzung im klinischen Alltag.

🔗 Alle Infos zum Programm: https://palliativkongress.org/programm/wissenschaftliches-programm

31/07/2026

Warum wird Okka Gundel Botschafterin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin?

In diesem Video beantwortet sie vier persönliche Fragen – über Vorurteile, ihre Motivation und ihren Wunsch für einen offeneren Umgang mit den Themen Tod, Sterben und Palliativversorgung.

Denn eines ist ihr besonders wichtig: "Je offener wir den Themen Tod und Sterben begegnen, desto weniger Angst müssen wir haben."

🎥 Schau rein und erfahre, warum Aufklärung und Gespräche so viel bewirken können.

💬 Welche ihrer Antworten hat dich besonders bewegt?

💚 Herzlich willkommen, Okka Gundel!Wir freuen uns sehr, dass Journalistin, Moderatorin und Autorin Okka Gundel ab sofort...
30/07/2026

💚 Herzlich willkommen, Okka Gundel!

Wir freuen uns sehr, dass Journalistin, Moderatorin und Autorin Okka Gundel ab sofort als Botschafterin die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin unterstützt.
Von ihrer Hospitation im Palliativzentrum der Uniklinik Düsseldorf nahm sie vor allem eines mit: „Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Krankheit.“

Viele Menschen verbinden Palliativversorgung noch immer ausschließlich mit dem Lebensende. Dabei kann eine frühzeitige palliative Begleitung Betroffenen helfen, ihre Lebensqualität zu erhalten, Beschwerden zu lindern und sich gut aufgehoben zu fühlen.

Seit ihrer eigenen Brustkrebserkrankung setzt sich Okka Gundel für Offenheit im Umgang mit schweren Erkrankungen ein. Ihr Leitsatz: „Nachfragen hilft. Drüber reden hilft.“

Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und mehr Menschen den Zugang zu verlässlichen Informationen und Unterstützungsangeboten zu erleichtern.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit – und auf Okkas ersten Auftritt als DGP-Botschafterin beim DGP-Kongress am 26. September 2026 in Freiburg.

Adresse

Berlin

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