Ärzte ohne Grenzen

Ärzte ohne Grenzen Wir leisten medizinische Nothilfe, wenn durch Kriege oder nach Naturkatastrophen die Leben vieler Menschen bedroht sind.

Du unterstützt unsere Arbeit nicht nur durch deine Spende, sondern auch, indem du unsere Posts likest, teilst und kommentierst.❤️ Ärzte ohne Grenzen hilft dort, wo die medizinische Versorgung zusammengebrochen ist. Bei Naturkatastrophen, bewaffneten Konflikten und in Flüchtlingslagern sind die Teams von Ärzte ohne Grenzen oft als Erste vor Ort, um medizinische Nothilfe zu leisten - ungeachtet der ethnischen Herkunft oder der politischen und religiösen Überzeugungen der Patient*innen. Ärzte ohne Grenzen ist neutral und unparteiisch und arbeitet frei von bürokratischen Zwängen. Um diese Unabhängigkeit zu bewahren, finanziert sich Ärzte ohne Grenzen mindestens zur Hälfte aus privaten Spenden. Das internationale Netzwerk von Ärzte ohne Grenzen setzt sich aus Sektionen in 25 Ländern zusammen. Für mehr deutschsprachige Information über die Organisation besuchen Sie bitte unsere Website: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/

Es ist schwer, in Worte zu fassen, was Ebolafieber wirklich bedeutet. Unsere Kollegin Martina Marchiò hat es versucht. S...
23/09/2026

Es ist schwer, in Worte zu fassen, was Ebolafieber wirklich bedeutet. Unsere Kollegin Martina Marchiò hat es versucht. Sie schreibt über die Menschen hinter den Fallzahlen. Über Angst, Abschied und den Verlust von Familien, deren Angehörige nicht mehr zurückkehren.

Im aktuellen Ebola-Ausbruch sind bereits mehr als 3.600 Menschen gestorben. Hinter jeder einzelnen Zahl steht ein Leben und eine Geschichte. Martina hat ein paar von ihnen aufgeschrieben. Lies ihren berührenden Blogbeitrag: https://msf.de/1hq

Wie schaffen wir Nähe, wenn Abstand überlebenswichtig ist?Wie behandeln wir Ebola-Patient*innen, wenn Berührung ein Risi...
21/09/2026

Wie schaffen wir Nähe, wenn Abstand überlebenswichtig ist?
Wie behandeln wir Ebola-Patient*innen, wenn Berührung ein Risiko ist – und Vertrauen trotzdem alles entscheidet?

Die komplexen Antworten auf diese Fragen wollen wir gemeinsam mit dir besprechen! In Berlin nehmen wir live vor Publikum unseren Podcast "Notaufnahme" auf. Unser Gast Theresa Berthold koordinierte noch im Juli eins unserer Ebola-Projekte in der DR Kongo.
Hör ihr zu, frag nach, komm ins Gespräch.

Das Event ist kostenlos. Melde dich gern vorher hier an: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/sich-engagieren/veranstaltungen/live-podcast-ebola-vertrauen-baut-man-nicht-auf-wie-ein-zelt

Alle 4 Minuten?!Trotz dieser hohen Zahl gehören Vergiftungen durch Schlangenbisse zu den vernachlässigten Tropenkrankhei...
18/09/2026

Alle 4 Minuten?!

Trotz dieser hohen Zahl gehören Vergiftungen durch Schlangenbisse zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten. Das heißt, es wird zu wenig Geld investiert, um die Krankheit zu erforschen und Medikamente und Diagnostika zu entwickeln.

Die Ursache? Es ist nicht lukrativ.

Das hat schwerwiegende Folgen für die betroffenen Menschen: Gegengifte kosten im Südsudan beispielsweise das Vielfache eines Jahresgehalts einer Landwirt*in.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass stärker in die Entwicklung von Gegengiften investiert wird und diese Gegengifte dann auch bezahlbar und erhältlich sind, wo sie gebraucht werden.

Morgen ist International Snakebite Awareness Day – ein passender Zeitpunkt, um mit anderen über dieses oft übersehene Thema zu sprechen. Teile diesen Beitrag, um auf diese vernachlässigte Krankheit aufmerksam zu machen.

Sie haben über Jahre auf Regen gewartet. Wasser in Somalia? Kaum vorhanden.Die Menschen können fast nichts mehr ernten. ...
15/09/2026

Sie haben über Jahre auf Regen gewartet. Wasser in Somalia? Kaum vorhanden.

Die Menschen können fast nichts mehr ernten. Ganze Familien teilen sich eine Mahlzeit am Tag. Mütter verlassen mit ihren Kindern ihr Zuhause auf dem Land und flüchten in die Städte. Sie hoffen, dort Lebensmittel kaufen zu können und ein Krankenhaus für ihre Kinder zu finden.

Wir behandeln Kinder in den Vertriebenencamps um die Stadt Baidoa. Jedes zweite Kind, das zu uns kommt, ist akut mangelernährt. Jedes zweite.

Wie konnte es so schlimm werden?
Es ist nicht nur die Dürre. Regierungen in den USA und Europa haben massiv Hilfsgelder gekürzt.

Wir können Mangelernährung bei Kindern gut behandeln. Doch was nützt die Behandlung, wenn die Familien weiterhin zu wenig zu essen haben? Müssen wir erst darauf warten, dass offiziell eine Hungersnot erklärt wird? Kommentiere diesen Post, wenn du auch dafür bist, dass endlich mehr internationale Hilfe zu den Menschen in Somalia kommt!

Was bleibt, wenn du mal nicht mehr bist?Am Sonntag ist Tag des Testaments. Wir möchten das zum Anlass nehmen, all jenen ...
11/09/2026

Was bleibt, wenn du mal nicht mehr bist?

Am Sonntag ist Tag des Testaments. Wir möchten das zum Anlass nehmen, all jenen zu danken, die sich für eine Testamentsspende an uns entschieden haben. Ihr helft Leben zu retten über euer eigenes Leben hinaus. Das ist absolut bewundernswert. Wir danken euch von Herzen. ❤️

Du überlegst, ob eine Testamentsspende was für dich ist? Hier findest du Informationen dazu: https://msf.de/testament-spende

Jetzt erst recht: Diese Werte sind für uns unverhandelbar. Wir stehen für eine mitfühlende Gesellschaft, in der wir eina...
07/09/2026

Jetzt erst recht: Diese Werte sind für uns unverhandelbar.

Wir stehen für eine mitfühlende Gesellschaft, in der wir einander helfen, unabhängig von Herkunft oder Identität.
Wir stehen für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik.
Wir stehen für Solidarität mit Menschen, die in Not geraten - überall.

Teile unsere Werte, damit sie mehr Menschen erreichen und wir zeigen: Menschlichkeit ist lauter als Hass und Hetze.

Sind wir im September auch in deiner Nähe?📍 In Marburg berichtet Krankenpflegerin Heidi Anguria von ihrer Arbeit in Bang...
02/09/2026

Sind wir im September auch in deiner Nähe?

📍 In Marburg berichtet Krankenpflegerin Heidi Anguria von ihrer Arbeit in Bangladesch und im Südsudan. Im größten Geflüchtetencamp der Welt behandelte sie unter anderem Menschen mit Krätze, Lungenentzündungen, Hepatitis C und Durchfallerkrankungen. Im Südsudan arbeitete sie in einem Projekt gegen Kala-Azar. Kala Azar ist eine Tropenkrankheit, die oft tödlich verläuft, wenn sie nicht behandelt wird.

📍 In Mainz und Aschaffenburg erzählt Gynäkologe Amin Mortazawi von seiner Arbeit in Afghanistan und Äthiopien. In Afghanistan erlebte er, was es bedeutet, unter schwierigsten Bedingungen Schwangere und Neugeborene zu versorgen. In Äthiopien arbeitete er in einem Krankenhaus, das viele Geflüchtete aus dem Südsudan behandelt.

📍 In Berlin sprechen wir beim Live-Podcast über Ebola und darüber, warum Vertrauen eine zentrale Voraussetzung für medizinische Hilfe ist. Projektkoordinatorin Theresa Berthold berichtet von ihrem Ebola-Einsatz und davon, wie ein Behandlungszentrum unter großem Zeitdruck und in einem Umfeld von Angst und Unsicherheit aufgebaut wird.

Sehen wir uns im September?

👉 Mehr Infos & kostenlose Anmeldung: https://msf.de/veranstaltungen

Alle 30 Minuten stirbt aktuell ein Mensch an Ebolafieber. Diese Menschen hinterlassen schmerzliche Lücken: Francine Viru...
24/08/2026

Alle 30 Minuten stirbt aktuell ein Mensch an Ebolafieber. Diese Menschen hinterlassen schmerzliche Lücken: Francine Virungi verlor ihr Baby an die Krankheit, die kleine Asante verlor ihre Eltern.

Nachdem Francine das Ebolafieber überlebt hatte, begann sie sich um Kinder zu kümmern, die keine Angehörigen mehr hatten. So traf sie Asante - und schloss sie direkt in ihr Herz. Mittlerweile sind die beiden ganz offiziell eine Familie: Francine hat Asante adoptiert. 💗

Auch wenn die Geschichte von Francine und Asante Hoffnung spendet, bleibt die Lage in der Demokratischen Republik Kongo dramatisch. Noch nie hat sich ein Ebola-Ausbruch so schnell ausgebreitet. Die Gesundheitsbehörden vor Ort können diese Epidemie nicht allein eindämmen. Es braucht deutlich mehr internationale Unterstützung!

Lass Francine und Asante ein ❤️ da, damit der aktuelle Ebola-Ausbruch nicht in Vergessenheit gerät.

Als Fouad und seine Familie während der Eskalation der israelischen Angriffe im Libanon ihr Zuhause verlassen mussten, w...
20/08/2026

Als Fouad und seine Familie während der Eskalation der israelischen Angriffe im Libanon ihr Zuhause verlassen mussten, war klar: Loulou kommt mit.
Loulou war erst dreieinhalb Monate alt, als die Familie vertrieben wurde. Für Nisreen und ihren 10-jährigen Sohn Fouad stand nie zur Frage, ob sie die Katze mitnehmen würden. Heute leben sie gemeinsam in einem provisorischen Zuhause in einem verlassenen Gebäude.
Im Libanon sind weiterhin über 360.000 Menschen vertrieben oder kehren in beschädigte Häuser und unsichere Gebiete zurück. Vertreibung bedeutet nicht nur, ein Haus zu verlieren, sondern auch Routinen, Erinnerungen und das Gefühl von Zuhause.
Für viele Menschen geben Tiere wie Loulou in dieser Unsicherheit Trost, Halt und ein Stück Normalität. „Hayde rouh metla metlna“ – „Sie hat eine Seele, genau wie wir", sagt Nisreen.
Teile Fouads Geschichte, damit die Folgen der Vertreibung im Libanon sichtbar bleiben.

Patient*innen und Kolleg*innen sollten niemals zum Ziel von Angriffen werden. Zum heutigen Tag der humanitären Hilfe tra...
19/08/2026

Patient*innen und Kolleg*innen sollten niemals zum Ziel von Angriffen werden. Zum heutigen Tag der humanitären Hilfe trauern wir um sie.🖤

Unser Kollege Tankred Stöbe stellt die Fragen, die sich in solch einer Situation aufdrängen. Angriffe auf Krankenhäuser, Rettungswagen und medizinische Fachkräfte sind im humanitären Völkerrecht klar verboten. Verstehst du, wieso wir so darauf pochen, dass das humanitäre Völkerrecht konsequent eingehalten und verteidigt wird? Wir können nicht arbeiten, wenn wir nicht geschützt sind!

Adresse

Schwedenstraße 9
Berlin
13359

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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