11/08/2026
Hitze trifft nicht alle Menschen gleich. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Kinder, Schwangere, Menschen mit wenig Einkommen sowie wohnungslose Menschen.
Doch beim Hitzeschutz herrscht in Deutschland noch immer ein Flickenteppich: Während manche Kommunen ausführliche Aktionspläne haben, gelten andernorts bereits einzelne Hitzetipps als ausreichendes Konzept. Fast 12.000 hitzebedingte Sterbefälle seit April sind ein deutlicher Weckruf.
Der VdK fordert deshalb einen bundesweit einheitlichen und sozial gerechten Hitzeschutz. Dazu gehören:
☀️ freiwillige kommunale Hitzeregister, damit besonders gefährdete Menschen bei Hitzewarnungen gezielt informiert und unterstützt werden können
☀️ finanzielle Hilfen für Ventilatoren, Kühlgeräte, Markisen oder Außenjalousien – denn Hitzeschutz darf nicht vom Einkommen abhängen
☀️ verbindliche Mindeststandards für Pflegeheime, Schulen, Kitas, Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen sowie öffentliche Kühlräume, etwa in Museen oder Bibliotheken
👉 Mehr zu den Forderungen des VdK: https://www.vdk.de/presse/pressemitteilung/soziale-ungleichheit-vdk-fordert-sozial-gerechten-hitzeschutz