Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V.

Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V. Wir fördern kulturelle, wissenschaftliche, politische und humanitäre Beziehungen zwischen DE und RO / MD.

Die Deutsch-Rumänische Gesellschaft hat sich folgende Ziele gesetzt:

• die kulturellen, wissenschaftlichen, politischen und humanitären Beziehungen zwischen den Menschen in Rumänien und Deutschland zu fördern, unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit
• die deutsche Öffentlichkeit über die rumänische Kultur und Geschichte sowie über gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Rumänien zu

unterrichten
• die Entfaltung der rechtsstaatlichen und pluralistischen Demokratie in Rumänien und die Entwicklung einer Bürgergesellschaft fördernd zu begleiten
• sich für die Integration Rumäniens in die europäischen Strukturen sowie für freundschaftliche zwischenstaatliche Beziehungen einzusetzen. Insbesondere sollen diese Ziele erreicht werden durch:

• Kulturveranstaltungen
• Informationsveranstaltungen
• Wissenschaftliche Diskussionsforen
• Studentenförderung
• Kleinstipendien
• Studienreisen
• Jour fixe
• Schüler- und Jugendbegegnungen
• Herausgabe der „Deutsch-Rumänischen Hefte“

Eine kleine DRG-Delegation war am Samstag zu gast auf der Leipziger Buchmesse 2026: Eindrücke eines aufregenden, inspiri...
22/03/2026

Eine kleine DRG-Delegation war am Samstag zu gast auf der Leipziger Buchmesse 2026: Eindrücke eines aufregenden, inspirierenden und erfüllenden Tages. Danke für euren Enthusiasmus und die schönen Stunden zwischen all den Büchern, Gedanken und Menschen!

Heute noch anmelden!
10/03/2026

Heute noch anmelden!

07/03/2026

Deutsch-Moldauischer Freundeskreis e.V.

Unser Mitglied, Dr. Mariana Hausleitner, forscht zu dieser südosteuropäischen Kulturregion schon seit Jahrzehnten. Nun e...
07/03/2026

Unser Mitglied, Dr. Mariana Hausleitner, forscht zu dieser südosteuropäischen Kulturregion schon seit Jahrzehnten. Nun erschien ihr Buch "Bukowina".
Danke, liebe FreundInnen des Deutsches Kulturforum östliches Europa, fürs Übersenden eines Exemplars fürs DRG-Bücherregal!
Wer die Autorin und das Buch kennenlernen möchte, hat dazu demnächst z.B. auf der Leipziger Buchmesse Gelegenheit:
https://www.leipziger-buchmesse.de/pco-sprecher/buchmesse/692828364da5c5b8fd0d5357

Nachruf: „Beste Grüße im Sinne der Sache”Mit Ortwin-Rainer Bonfert hat die Deutsch-Rumänische Gesellschaft ein engagiert...
21/02/2026

Nachruf: „Beste Grüße im Sinne der Sache”

Mit Ortwin-Rainer Bonfert hat die Deutsch-Rumänische Gesellschaft ein engagiertes Vereinsmitglied verloren. Er lebte zurückgezogen in Stuttgart und war den wenigsten von uns persönlich bekannt. Die Entfernung zu überwinden gelang uns per Telefon, e-Mail und zoom. Er war das erste Vereinsmitglied außerhalb Berlins, das trotz der Entfernung den Mut hatte, für den Vorstand zu kandidieren - im Bewusstsein darüber, dass es „im Sinne der Sache” nutzbringend sei.

Und die Teilnahme an der Debatte, am kulturellen, politischen und kulturpolitischen Diskurs, hat Bonfert über die letzten Jahre mit seinem umfassenden publizistischen Wirken perfektioniert. Mag er auch als Person nahezu unsichtbar gewesen sein - als Schreiber, Rezensent, Kommentator, Ratgeber war er es ganz gewiss nicht. Seit vielen Jahren schrieb er auch für die Deutsch-Rumänischen Hefte, die Halbjahreszeitschrift der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft.

Bei der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) hatte Bonfert einen festen Platz und versorgte uns spätestens seit er im April 2024 Mitglied geworden war, regelmäßig mit Hinweisen auf seine Beiträge in der ADZ. Umgekehrt kam er auf die Idee, über die Wahl des neuen DRG-Vorstandes vom November 2023 einen Artikel in der ADZ zu platzieren. In typisch Bonfert’scher Manier schließt er: „Die Realo-Enthusiasten der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft möchten offensichtlich die Begeisterung für die Regionen Rumäniens sowie verstärkt die Republik Moldau wecken, den interkulturellen Dialog fördern, die Menschen hüben und drüben miteinander ins Gespräch bringen, aber auch auf real existierende Probleme in Rumänien und der rumänischen Diaspora lösungsorientiert aufmerksam machen.”

Die Wertschätzung, die er uns als Freund und Mitgestalter entgegengebracht hat, war eine ehrlich gemeinte und umfassende. Er wusste, was es bedeutete, für eine Sache zu kämpfen und war bei allem, was er zu sagen hatte, und womit er den Verein vorwärts bringen wollte, immer auch auf den Wert des Ehrenamtes bedacht: „[...] wegen mir bitte keinen Aufwand betreiben - es ist ja alles ehrenamtlich [...]”, mailte er im Juni 2024.

Bonferts „Hands-on-Mentalität”, wie er einmal sagte, zeigte sich in der relativ kurzen Zeit, in der wir intensiveren Kontakt hatten und zusammenarbeiteten, in einer Fülle an kritisch-würdigenden Beobachtungen, Text-Entwürfen für Pressemitteilungen und Einladungen und Empfehlungen. Unserem Aufruf, sich im neu zu wählenden Vorstand mit zu engagieren, folgte wenige Tage später ein vierseitiger Maßnahmen-Katalog aus Stuttgart. Er hatte Vorschläge für die Vereinsadministration, Mitgliedsbeiträge, die Deutsch-Rumänischen Hefte, zur Zweisprachigkeit der Vereinsangebote und unserer Öffentlichkeitsarbeit. Bescheiden schloss er: „[...] Ja, mir ist klar: Auch meine Mitteilung könnte einfacher & kürzer sein. Aber was soll's, ich bin fern weg in Stuttgart und kann mich nur per Email einbringen. Daher: bitte einfach bedienen, vielleicht ist etwas Brauchbares dabei”.

Als Streiter für die Sache war er sowohl an bestimmten Themen als auch am Vereinsleben interessiert. So trieb ihn z.B. die rechtliche Lage von (rumänischen) Saisonarbeitskräften in Deutschland um, wie etwa seine kritische Reaktion auf eine Fernsehsendung zeigt: „[...] Eine ausgewogene Berichterstattung wäre wichtig auch für den gesellschaftlichen Frieden, in Zeiten, in denen über ausländische Arbeitskräfte zumeist nur dann berichtet wird, wenn es um Betrug bei Sozialleistungen geht. Das ist eine sozial gefährliche Schieflage [...]” (Mail vom September 2025).

Ebenso trat er leidenschaftlich für die Sache der Siebenbürger Sachsen, bzw. der Deutschen aus / in Rumänien ein. Zum Rücktritt des Präsidenten Klaus Johannis schrieb er uns: „Er hat die letzte Chance verstreichen lassen, sich einzubringen, als die Venedig-Kommission am 27.01.2025 die Überarbeitung des Wahlgesetzes anregte. Mit Unterstützung der USR wurde ein Misstrauensantrag gegen ihn eingebracht - absehbar. Mehr als pseudoreligiös-nationalistische Kräfte fürchten Rumäniens Bürger die Nachrichtendienste. Weil er bis zuletzt schwieg, kommt nun des Präsidenten unrühmlicher Abgang, trotz einiger bemerkenswerter Leistungen in der Vergangenheit. Sein bitteres / verbittertes Ende fällt nachhaltig auch auf die deutschsprachige Minderheit zurück, aus deren Mitte er hervorging” (Februar 2025 per Mail).

Bonfert wurde 1972 in „Hermannstadt/ Sibiu/ Nagyszeben”, wie er es nannte, geboren und ist dort zweisprachig aufgewachsen. Später kamen Ungarischkenntnisse und Englisch hinzu. Er war Dipl.-Ingenieur mit Projektleitung, Consulting, Geschäftsführung in Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien. In den 90ern prägte er die Jugendarbeit der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. In den letzten Jahren widmete er sich publizistisch der Literatur und Kulturpolitik mit Bezug zu Rumänien mit Buchbesprechungen (Lyrik, Prosa, Fachliteratur), Interviews, Essays, Kolumnen, Berichten und zwar in der Bukarester ADZ, dem Onlinemagazin TEXTOR, den Deutsch-Rumänischen Heften der DRG, den Spiegelungen des IKGS.

Der Siebenbürger Bonfert dachte, las und schrieb in zahlreichen Sprachen („es funktioniert/ las' că merge ṣi aşa/ mükodik/ it works”) und blieb auch nach seiner Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland eng mit den Geschehnissen in Rumänien verbunden. Aus diesem Verbundensein speisten sich denn auch seine Kommentare, Initiativen und Texte. Und sein Engagement in der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft. In seiner Bewerbung um ein Vorstandsamt schrieb er: “Als Pragmatiker werde ich bedarfsgerecht und kreativ tätig sein, um die Vereinsziele zu verwirklichen - insgesamt und im Detail”.

Die Nachricht seines viel zu frühen Ablebens bestürzt uns zutiefst, denn wir verlieren mit ihm einen echten Freund - eigenwillig, speziell, besonders. Manchmal waren seine Mails lang und schwer verständlich; immer aber ging es ihm um etwas, hatte er echte und wichtige Anliegen. Zuweilen waren es so viele Ideen, dass wir sie als kleiner Verein nicht unmittelbar oder manchmal auch gar nicht umsetzen konnten. Mitunter mussten wir dich, lieber Ortwin, vertrösten oder an besser geeignete AdressatInnen verweisen. Hoffentlich hast du uns das verziehen. Ruhe in Frieden!

Berlin, im Februar 2026

Der Vorstand

Breaking News:
20/02/2026

Breaking News:

Der Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2028 steht fest: Rumänien wird das Gastland der 80. Buchmesse (11.-15. Oktober 2028). Heute unterzeichneten der rumänische Kulturminister András Demeter und der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, in Bukarest den offiziellen Ehrengast-Vertrag....

Einblicke ins Leben und Werk von Rolf Bossert (1952-1986)Eine gut organisierte und hochkarätig besetzte Veranstaltung, a...
18/02/2026

Einblicke ins Leben und Werk von Rolf Bossert (1952-1986)

Eine gut organisierte und hochkarätig besetzte Veranstaltung, an der auch viele DRG-Mitglieder gestern teilgenommen haben:
Gerahmt von einem sehr persönlichen, berührenden Einführungsvortrag von Herta Müller und einem filmischen Portrait von Jan Koneffke am Ende bot das Podiumsgespräch interessante Einblicke und O-Töne - auch über den rumänischen Horizont hinaus.

Auf Youtube zum Nachschauen!

»Wo sind wir, was wir sind« – Existieren und Schreiben in der kommunistischen DiktaturThemenabend anlässlich des 40. Todestages von Rolf BossertOrt der Veran...

Eine großartig inszenierte Geschichte über eine Kindheit auf dem Dorf, Begegnungen mit Menschen anderer Sprachen, brenne...
15/02/2026

Eine großartig inszenierte Geschichte über eine Kindheit auf dem Dorf, Begegnungen mit Menschen anderer Sprachen, brennende Felder, Hunde als die ehrlichsten und treusten Begleiter des Menschen und den Mut, in die unbekannte Welt hinauszugehen. Und das alles wegen eines vertauschten Turnschuhes!
Gestern war Weltpremiere in Berlin - und es gibt noch einige Aufführungen. Hingehen lohnt sich!

🎬 Romanian cinema at the 76th Berlin International Film Festival (Berlinale), February 12-22, 2026!

The feature film "Atlas of the Universe" ("Atlasul universului"), directed by Paul Negoescu, will have its world premiere at Berlinale 2026. The film follows ten-year-old Filip, who travels with his father to buy new shoes for school, but a simple mistake – purchasing two right-footed shoes – turns into the beginning of an unexpected adventure. Too ashamed to return home empty-handed, Filip sets out to fix the problem on his own, navigating an unfamiliar town, befriending a stray dog and taking his first quiet steps toward independence and growing up.

📍 Screening dates:
📅 Saturday, February 14, 09:30 – Zoo Palast 1
📅 Sunday, February 15, 10:00 – Zoo Palast 2
📅 Monday, February 16, 16:15 – Cubix 6
📅 Thursday, February 19, 09:45 – Filmtheater am Friedrichshain
📅 Thursday, February 19, 16:15 – Cubix 6
📅 Saturday, February 21, 10:00 – HKW 1 – Miriam Makeba Auditorium

👀 See you at the screenings!

Socken statt Gold – Das Wunder von Rosia MontanaHeute Abend um 19:05 Uhr in ProSieben
13/02/2026

Socken statt Gold – Das Wunder von Rosia Montana
Heute Abend um 19:05 Uhr in ProSieben

Berge voller Gold, ein gieriger Konzern und mutige Dorfbewohner: „Galileo“ enthüllt die faszinierende Geschichte von Rosia Montana, wo Aktivisten …

Jahresauftakt im DRG-VorstandAm Samstag, den 7. Februar 2026, traf sich der Vorstand im Projektraum Moabit zu seinem Jah...
09/02/2026

Jahresauftakt im DRG-Vorstand

Am Samstag, den 7. Februar 2026, traf sich der Vorstand im Projektraum Moabit zu seinem Jahres-Auftakt. Neben formalen Beschlüssen stand vor allem der Austausch und das gemeinsame Kennenlernen im Mittelpunkt – ein wichtiger Startpunkt für die zukünftige Zusammenarbeit.

Nach der Genehmigung der Tagesordnung und des letzten Protokolls gab es einen Überblick über die aktuelle Vereinslage: Der Verein zählt inzwischen 116 Mitglieder, die Finanzen sind solide, und die ersten Mitgliedsbeiträge für 2026 sind bereits eingegangen. Auch die Fach- und Vereinszeitschrift DRH entwickelt sich weiter – mit neuer Redaktion, sowie neuen Inhalten und Formaten.

In den Berichten wurden außerdem jüngste Aktivitäten vorgestellt, darunter Gespräche mit politischen VertreterInnen, eine Podiumsdiskussion zum Holocaust-Gedenktag sowie aktuelle Entwicklungen in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Ausbau der Social-Media-Präsenz und klare Zuständigkeiten für Kommunikation sollen 2026 vorangebracht werden.

Ein zentraler Teil der Sitzung war die gemeinsame Zukunftsplanung: Der Vorstand möchte die Zusammenarbeit noch strukturierter gestalten, den Mehrwert der Mitgliedschaft sichtbarer machen, neue Kooperationen aufbauen und mehr Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen anbieten. Geplant sind unter anderem Netzwerktreffen, Stammtische, Bildungsreisen und neue Formate in den DRH.

Für 2026 wurden wichtige Termine festgelegt, darunter Vorstandssitzungen, Stammtische, die Mitgliederversammlung im November sowie ein Sommerausflug im August. Der Finanzplan für 2026 wurde beschlossen, und alle Vorstandsmitglieder sind eingeladen, Ideen für Fundraising und Fördermittel einzubringen, um die Vereinsfinanzen weiter zu stabilisieren.

Wir freuen uns auf ein aktives Vereinsjahr 2026 – mit mehr Austausch, mehr Sichtbarkeit und mehr Angeboten für unsere Mitglieder und die Community!

Adresse

Berlin

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