ist eine Initiative der Berliner Integrationsbeauftragten mit dem Ziel, den Zugang für Menschen mit (familiärer) Einwanderungsgeschichte und/oder Rassismuserfahrung bei den öffentlichen Arbeitgebenden zu verbessern. Dazu wurden für die Antragsphase 2022/23 zwei Zielstellungen formuliert: Einerseits wird in einem definierten Sozialraum der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt diskriminierungs
kritisch gestaltet. Andererseits werden bis zu acht Betriebe und Behörden beraten und begleitet, um ihre Personal- und Nachwuchsarbeit vielfaltsgerecht zu gestalten. Seit der Novellierung des Gesetzes zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft (PartMigG), sind Verwaltungen und Betriebe in Berlin verpflichtet, neben dem aktiven Ausbau von Maßnahmen zur Anti-Diskriminierung eine Kultur der Wertschätzung von Vielfalt innerhalb ihrer Organisationen auszubauen. Ein zentrales Ziel ist dabei, die Beschäftigung von Menschen mit Migrationsgeschichte gemäß ihrem Anteil in der Bevölkerung zu erhöhen. Mit dem Strukturprojekt soll es gelingen, von Rassismus betroffene Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu stärken und strukturelle Barrieren auf dem Weg dorthin abzubauen. Sie sollen langfristig in qualifizierter Arbeit in den Institutionen des Landes Berlin beschäftigt und gebunden werden. Die beteiligten Betriebe streben eine vielfaltsgerechte Öffnung an, um ihre Auswahlprozesse zu erweitern und die Suche nach Fachkräften zu optimieren. Die beteiligten Schulen verstehen sich als Türöffner in die Arbeitswelt, führen ihre Schüler*innen an die duale Ausbildung heran, unterstützen sie durch gezielte Berufsorientierung, empowern sie und ermöglichen damit das Einmünden ihrer Schulabgänger*innen in eine qualifizierte Berufsausbildung. ist es, den Ausgrenzungsmechanismen und strukturellen Benachteiligungen in der Gesellschaft proaktiv entgegenzuwirken.