Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Geschäftsstelle Berlin

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. Geschäftsstelle Berlin Die Berliner Geschäftsstelle existiert seit 1959 und gehört zu den ältesten Geschäftsstellen des bmt. Betreut wird die Geschäftsstelle von Rolf Kohnen.

Die Berliner Geschäftsstelle Berlin existiert seit 1959 und gehört zu den ältesten Geschäftsstellen des Bundes gegen Missbrauch der Tiere e.V..

09/06/2026

"Senat gibt Tipps gegen Vogelschlag an Fenstern"

CDU und SPD versagen mal wieder beim Tierschutz"Parlament streitet über illegalen Welpenhandel"
05/06/2026

CDU und SPD versagen mal wieder beim Tierschutz
"Parlament streitet über illegalen Welpenhandel"

Mit wenigen Klicks zum Wunschtier – das ist trauriger Alltag in Deutschland. Nun diskutierte das Abgeordnetenhaus über illegalen Welpenhandel.

Unser bmt-Mai-Newsletter ist online...Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,im Newsletter können Sie sich wieder über die ...
27/05/2026

Unser bmt-Mai-Newsletter ist online...

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,
im Newsletter können Sie sich wieder über die aktuellsten Infos aus unseren Tierheimen und Geschäftsstellen informieren...mit einem Berliner Artikel zum neuen Berliner Tierschutzbeauftragten.
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bmt-Newsletter Mai 2026 - online lesen

Den Bock zum Gärtner gemachtSeit 2017 hatte das Land Berlin mit Diana Plange die erste hauptamtliche Tierschutzbeauftrag...
19/05/2026

Den Bock zum Gärtner gemacht

Seit 2017 hatte das Land Berlin mit Diana Plange die erste hauptamtliche Tierschutzbeauftragte.
Ihr folgte 2020 Kathrin Herrmann.
Mit Ihr gewann die Hauptstadt eine Tierschützerin, die das Herz bzgl. Tierschutz am richtigen Fleck hat.

Doch im April 2023 bildete sich ein neuer CDU/SPD-Senat mit der zuständigen CDU-Senatorin, für den Frau Herrmann zu kritisch war.
Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Rolle der Tierschutzbeauftragten, deren Zuständigkeiten sowie die Öffentlichkeitsarbeit, wurde Frau Herrmann freigestellt. Außerdem wurde sie mehrfach abgemahnt, wogegen Kathrin Herrmann juristisch vorging.
Sehr viele Berliner und deutschlandweite Tierschutzvereine/-orgas unterstützten die Kathrin Herrmann mit Pressemitteilungen, Offenen Briefen und Demonstrationen, so auch unsere Berliner Geschäftsstelle.
Im Jahr 2025 wurde sie dann leider im gegenseitigen Einvernehmen bis Anfang 2027 vom Dienst beurlaubt.

In dieser Zeit äußerte sich auch der Vizepräsident der Berliner Tierärztekammer, Lutz Zengerling, dass es sich zur Rolle der Tierschutzbeauftragten in der Hauptstadt. Es handele sich"...um eine Doppelstruktur zur eigentlichen Veterinärverwaltung, die nicht notwendig ist und zusätzliche Steuermittel verbraucht, die besser und wesentlich zielgenauer für den Tierschutz bei den Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämtern einzusetzen wären."
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/07/berlin-tierschutzbeauftragte-budget-debatte-um-posten.html

Und genau dieser Herr Zengerling wurde jetzt am 01.05.2026 von der zuständigen Senatsverwaltung zum neuen ehrenamtlichen Berliner Tierschutzbeauftragten benannt.
Bedeutet das dann etwa, dass sich Herr Zengerling als Tierschutzbeauftragter selber abschafft?


Aktion Fair Play

Vatertagsausflug mit zwei Frauen. 😃😃😃
14/05/2026

Vatertagsausflug mit zwei Frauen.
😃😃😃

Vatertagsausflug mit zwei Frauen. 😃😁❤️
14/05/2026

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Die Spatzenhecke muss bleiben!Warum es sich Berlin nicht leisten kann, noch eine Spatzenkolonie zu verlieren.Die große H...
13/05/2026

Die Spatzenhecke muss bleiben!
Warum es sich Berlin nicht leisten kann, noch eine Spatzenkolonie zu verlieren.

Die große Hecke auf dem Mittelstreifen der Manfred-von-Richthofen-Str. ist mehr als nur ein beliebiger Grünstreifen. Sie ist Lebensraum, Kinderstube und Schutzraum der letzten, stabilen Spatzenkolonie am Platz der Luftbrücke. Dass die Hecke überhaupt noch steht, ist nur dem Engagement von AnwohnerInnen, der AG Artenschutz und dem Einspruch der NaturFreunde zu verdanken. Im Oktober 25 hätte sie bereits vollständig gerodet werden sollen – mit einer Ausnahmegenehmigung der bezirklichen Naturschutzbehörde. Doch der Widerspruch dagegen hat lediglich eine aufschiebende Wirkung.

Rodung - ohne fachliche Kompetenz, ohne vorausschauendes Denken
In einer Antwort auf eine öffentliche Anfrage hieß es kürzlich, man wolle das Schnittgut der Hecke nach der Rodung „in der Nähe der Brutplätze“ ablagern. Zuvor sollte es noch weiter weg jenseits des Tempelhofer Damms deponiert werden.
Beides ist fachlich unhaltbar:
Schnittgut ersetzt keine Hecke, bietet so gut wie keinen Schutz, keine Nahrung und keine Struktur. Es ist allenfalls ein Feigenblatt, keine Ersatzmaßnahme.
Gleichzeitig hat sich der Spatzenbestand in Berlin in den letzten Jahren halbiert. Genau solche Verluste an Lebensräumen sind der Grund.
Ersatzpflanzungen kommen oft zu spät – oder gar nicht.
Selbst wenn später neue Sträucher gepflanzt werden: Sie brauchen Jahre, um die Dichte der bestehenden Hecke zu erreichen. Sie bieten anfangs kaum Insekten, die für die Jungenaufzucht unerlässlich sind und zu wenig Schutz. Mangels Pflege und Hitzestress vertrocknen sie oft – wie die Ersatzpflanzungen am Mehringdamm, die komplett eingegangen sind.
Die dortige Spatzenpopulation, einst über 300 Tiere, ist nach Heckenrodung und Rattenbekämpfung vollständig verschwunden. Das ist kein Einzelfall, sondern ein sich wiederholendes Muster.
Bis die in der Nähe des Platzes der Luftbrücke die in einer späteren Bauphase geplanten Neupflanzungen eine vergleichbare Dichte und Qualität erreichen, wäre es für die Spatzen mit ihrem kurzen Lebens - und Reproduktionszyklus zu spät. Ersatzmaßnahmen müssen lange im Voraus geplant und vollzogen werden, um wirksam zu sein.

Wofür soll die Hecke weichen? Für ein Verkehrsprojekt, das auch anders zu verwirklichen wäre. Die Hecke soll verschwinden, um die Manfred-von-Richthofen-Straße leicht zu verlegen und die Mittelinsel zu versiegeln. Dabei könnte die Straße verkehrsberuhigt werden mit dem Erhalt der Hecke. Eine Erarbeitung von Alternativvorschlägen wurde von den SpatzenfreundInnen extern angefragt.
Eine künstlich angelegte „Schwammstadt“ bei gleichzeitiger Kappung der natürlich vorhandenen Ressourcen gewachsener Strukturen??
Rigolen, künstlich angelegte Versickerungssysteme, sollen den Platz gegen Starkregen resilient machen, ein künstliches Verdunstungsfeld vor dem Flughafengebäude, vermutlich wartungsbedürftig, soll die „Schwammstadt“ abrunden – aber im gleichen Zug soll ein natürlich gewachsenes, großes Versickerungs- und zugleich Verdunstungssystem mit seinem riesigen Blattwerk unwiederbringlich beseitigt werden?

Auch für Menschen erfüllt die Hecke wichtige Funktionen.
Die Hecke schützt vor Wind, Feinstaub und Lärm, wirkt als Blendschutz im Verkehr, gliedert, entschleunigt und sichert ihn sogar. Der behaupteten, angeblich bestehenden Verkehrsgefährdung widerspricht die Unfallstatistik. Auch zu erneuernde Wasserleitungen verlaufen nach Einsicht der Pläne nicht direkt unter der Hecke, weshalb sie angeblich zu roden wäre.
Man stelle sich den Platz ohne die Hecke vor: Mit direktem Blick auf den stark befahrenen T-Damm. Blechlawinen,Verkehrslärm und -gestank statt Spatzengezwitscher. Entsteht dadurch eine verbesserte Aufenthaltsqualität auf den neu angelegten, tendenziell eher versiegelten Plätzen?
Dazu auch noch ohne die kleinen Vögel?
Deshalb muss die Hecke bleiben!


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