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Recondo Vets MMC Germany Military Motorcycle Club von aktiven und ehemaligen Soldaten.

+++RUNDER TISCH DER VETERANEN DER BUNDESWEHR – ZU GAST IN FRITZLAR +++Am Wochenende war es mal wieder so weit: Der Runde...
18/10/2026

+++RUNDER TISCH DER VETERANEN DER BUNDESWEHR – ZU GAST IN FRITZLAR +++

Am Wochenende war es mal wieder so weit: Der Runde Tisch der Veteranen der Bundeswehr (RTVdBW) kam zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Diesmal führte uns der Weg in die Georg-Friedrich-Kaserne am Heeresflugplatz Fritzlar in Nordhessen.

Etwas über 20 Gruppen, Clubs und Vereine aus ganz Deutschland waren vertreten. Eine ordentliche Runde also, mit reichlich Erfahrung, unterschiedlichen Sichtweisen und natürlich jeder Menge Gesprächsstoff.

Unsere Anreise begann in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow. Von dort ging es mit einem ausgesprochen bequemen Dienstbus der Bundeswehr Richtung Fritzlar. Und das war auch gut so, denn aus der geplanten Fahrt wurde dank eines längeren Staus eine rund siebenstündige Reise. Aber als alte Hasen wissen wir ja: Lage nehmen, das Beste draus machen und irgendwann kommt man schon an!

Bereits am Freitagabend, nach dem gemeinsamen Abendessen und dem anschließenden DAB, ging es mit den ersten Gesprächen und Diskussionen los. Man merkt eben schnell: Wenn Veteranen zusammensitzen, gehen die Themen so schnell nicht aus.

SAMSTAG, 0900 UHR – DIENSTBEGINN!

Pünktlich startete die offizielle Sitzung mit einer gut gefüllten Tagesordnung.

Zunächst stellten sich neue Teilnehmer sowie ihre Organisationen und Projekte vor. Anschließend folgte der Rückblick auf den vergangenen Veteranentag. Dabei ging es nicht nur um die zentrale Veranstaltung in Berlin, sondern auch um die zahlreichen regionalen Veranstaltungen in den Landkreisen. Was lief gut, wo gab es Probleme und was können wir künftig besser machen? Positive wie negative Erfahrungen wurden offen angesprochen.

Natürlich durfte auch der Blick nach vorn nicht fehlen: 2027 findet der Nationale Veteranentag bereits zum dritten Mal statt. Die ersten Überlegungen und Planungen dazu wurden vorgestellt und diskutiert.

Ein weiterer interessanter Tagesordnungspunkt war der Vortrag von OTL M. Bohnert zum geplanten Verwundetenabzeichen der Bundeswehr. Dabei ging es um den aktuellen Stand der Ausarbeitung sowie um Sinn, Zweck und die möglichen Voraussetzungen für die Verleihung dieser Auszeichnung. Ein wichtiges Thema, das verständlicherweise auf großes Interesse stieß.

Im weiteren Verlauf wurden zahlreiche zusätzliche Themen aus den Reihen der Teilnehmer eingebracht, besprochen und teilweise auch recht intensiv diskutiert.

KURZ NACH 1700 UHR – DIENSTSCHLUSS!

Einige Kameraden machten sich bereits auf den Heimweg, andere blieben noch eine Nacht in der Kaserne. Auch wir traten direkt die Rückreise an, schließlich standen am Sonntag schon die nächsten Termine auf dem Dienstplan.

Was bleibt, ist der Eindruck eines wirklich gelungenen Treffens.

Es ist immer wieder schön, Kameraden endlich wieder Face to Face zu treffen, die man teilweise schon längere Zeit nicht gesehen hat. Alte Kontakte pflegen, neue knüpfen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam etwas für die Veteranengemeinschaft bewegen – genau darum geht es!

Besonders angenehm war erneut die Atmosphäre. Es wurde durchaus mal hart in der Sache diskutiert, unterschiedliche Meinungen standen im Raum und nicht jeder war immer einer Meinung. Aber genau so soll es sein: offen, ehrlich, konstruktiv und dabei stets kameradschaftlich! Denn Kameradschaft bedeutet schließlich nicht, dass alle immer dieselbe Meinung haben müssen.

EIN BESONDERES DANKESCHÖN!

Unser Dank geht an Oberst a. D. Haupt, das Veteranenbüro mit Sebastian und Torsten, Frau Miller vom BMVg/FKp sowie an die Kameraden vor Ort. Vielen Dank für die hervorragende Organisation, die Bereitstellung der Unterkünfte und die herzliche Aufnahme in Fritzlar.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht auch an OStFw M.Eichstätt vom Wald der Erinnerung (WdE) für die Organisation unserer An- und Abreise sowie seinen erstklassigen Service als Dienstfahrer. Sieben Stunden Anreise inklusive Stau und anschließend noch die Rückfahrt – da kann man nur sagen: Auftrag mit Bravour erfüllt! Und wir konnten die Fahrt ganz entspannt genießen.

Es war uns eine Ehre, wieder dabei gewesen zu sein!

Die Heimreise verlief dann übrigens deutlich entspannter. Diesmal kein Stau, dafür reichlich Regen. Irgendwas ist ja immer! Gegen 2300 Uhr konnten wir schließlich alle unsere Haustüren hinter uns schließen. Auftrag erfüllt, alle wieder wohlbehalten zu Hause!

Der nächste Runde Tisch der Veteranen der Bundeswehr ist voraussichtlich für Februar 2027 vorgesehen. Wo er stattfinden wird, steht derzeit noch nicht fest.

Eines steht für uns aber schon jetzt fest: Wir werden wieder dabei sein!

In diesem Sinne: Danke an alle Beteiligten für den offenen Austausch, die guten Gespräche und die gelebte Kameradschaft.

Veteranenarbeit lebt nicht vom Reden allein, sondern vom gemeinsamen Handeln!

Kameradschaft verbindet – über Dienstgrade, Uniformen und Generationen hinweg!

LTSI – Recondo Vets MMC Germany

+++RIP+++
18/10/2026

+++RIP+++

+++ MEMORIALRUN 2027 +++Gestern gab’s auch noch Post! Die druckfrischen Flyer für unseren Memorialrun Berlin 2027 sind e...
11/10/2026

+++ MEMORIALRUN 2027 +++

Gestern gab’s auch noch Post! Die druckfrischen Flyer für unseren Memorialrun Berlin 2027 sind eingetroffen!

Unsere Motorradgedenkfahrt für die gefallenen Kameraden der Bundeswehr und der Joint Forces geht in die nächste Runde!

Unser Motto für 2027:

„BACK TO THE ROOTS“ – Zurück zu den Wurzeln!

Wir wissen, woher wir kommen, warum wir diesen Run seit 2009 veranstalten und vor allem, für wen wir das tun!

Ob es jedem gefällt oder nicht, ob manche lieber boykottieren, schlechtreden oder ihr eigenes Süppchen kochen – wir bleiben unserem Weg und unserem Auftrag treu!

Denn beim Memorialrun geht es nicht um persönliche Eitelkeiten, Konkurrenzdenken oder irgendwelche Befindlichkeiten. Es geht um Respekt, Kameradschaft und das Gedenken an unsere gefallenen Kameraden. Punkt!

Was genau hinter „Back to the Roots“ steckt, erfahrt ihr demnächst.

MEMORIALRUN BERLIN – WE RIDE TO REMEMBER!

+++ SIT-IN IM C4+++Gestern, am Samstag, war mal wieder ein kleines Sit-In im C4 angesagt. Anlass waren gleich drei Gebur...
11/10/2026

+++ SIT-IN IM C4+++

Gestern, am Samstag, war mal wieder ein kleines Sit-In im C4 angesagt. Anlass waren gleich drei Geburtstage, die wir in gemütlicher Runde nachfeiern wollten.

Der Plan war eigentlich ganz einfach: Pizza, Bier und jede Menge Quatschen! Also kein großes Programm, kein Stress und schon gar keine tiefgründigen Tagesordnungspunkte. Einfach mal zusammensitzen und eine gute Zeit haben.

Leider mussten einige Kameraden krankheitsbedingt noch kurzfristig absagen. War vielleicht auch besser so, denn sonst hätten wir das C4 kurzerhand in ein Feldlazarett umfunktionieren müssen. Und dafür war nun wirklich kein Sanitätspersonal eingeplant! Auf diesem Wege natürlich gute Besserung an alle angeschlagenen Kameraden!

Natürlich durfte auch das eine oder andere Geburtstagsgeschenk nicht fehlen. Besonders Scout konnte sich endlich über seine lang ersehnte Blindenbinde samt Stock freuen. Ein Geschenk, das längst überfällig war! Wer den Hintergrund kennt, weiß warum. Alle anderen dürfen ruhig weiter rätseln.

Ab 17 Uhr trudelte die Truppe langsam ein. Ganz spontan meldete sich dann noch ein deutscher Kamerad, der in der Ukrainischen Legion dient und sich derzeit zur medizinischen Behandlung in Deutschland aufhält. Eine schöne Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und auch mal über Themen zu sprechen, die nicht unbedingt zum alltäglichen Smalltalk gehören.

So wurde aus einem einfachen Pizza-und-Bier-Abend eine richtig schöne Runde. Es wurde viel erzählt, diskutiert, noch mehr gelacht und natürlich auch reichlich Blödsinn verzapft. Also eigentlich alles wie immer, wenn die richtigen Leute zusammensitzen!

Und genau darum geht's doch: Einfach mal den Alltag draußen lassen, gemeinsam ein paar entspannte Stunden verbringen, Kameradschaft pflegen und die Akkus wieder aufladen.

Damit wir am Montag wieder ausgeruht, ausgeglichen und voller Tatendrang in die neue Woche starten können ... na ja, zumindest war das der ursprüngliche Plan!

Danke an alle, die dabei waren, und gute Besserung an unsere Lazarett-Fraktion!

RECONDO VETS MMC GERMANY

LTSI – Live To Spend It!

R.I.P. FRANK CAMPER – 08.09.2026Manchmal erreichen einen Nachrichten, die einen innehalten lassen und Erinnerungen wachr...
11/10/2026

R.I.P. FRANK CAMPER – 08.09.2026

Manchmal erreichen einen Nachrichten, die einen innehalten lassen und Erinnerungen wachrufen, die viele Jahrzehnte zurückliegen.

Mit großer Trauer habe ich erfahren, dass Frank Camper am 8. September 2026 verstorben ist.

Frank diente Ende der 1960er-Jahre während des Vietnamkrieges bei den Long Range Reconnaissance Patrols (LRRP) der 4th Infantry Division der US Army. Eine militärische Vergangenheit, die ihn prägte und deren Erfahrungen ihn auch in seinem späteren Leben begleiteten.

Er war Gründer der Mercenary Association und später der Recondo Association. In den 1980er-Jahren war Frank mein Commander. Ein Mann mit Ecken und Kanten, klaren Vorstellungen und einer ganz eigenen Art, seinen Weg zu gehen.

In den 80ern haben wir einiges gemeinsam erlebt. Es war eine intensive und außergewöhnliche Zeit, geprägt von Herausforderungen, Kameradschaft, gegenseitigem Vertrauen und Erlebnissen, die man sein Leben lang nicht vergisst.

Auch wenn uns später viele Kilometer und Jahrzehnte trennten, ist der Kontakt nie ganz abgerissen. Noch Anfang dieses Jahres standen wir miteinander in schriftlichem Austausch. Umso mehr trifft mich jetzt die Nachricht von seinem Tod.

Wenn man auf sein Leben zurückblickt, erinnert man sich an viele Menschen, denen man begegnet ist. Manche verschwinden irgendwann aus dem Gedächtnis, andere bleiben ein fester Bestandteil der eigenen Geschichte.

Frank gehörte für mich ganz eindeutig zu Letzteren.

Wir haben gemeinsam einiges durchgestanden, Erfahrungen gesammelt und Erinnerungen geschaffen, die bis heute geblieben sind. Und auch wenn wir sicherlich nicht immer einer Meinung waren, gehörten gegenseitiger Respekt und Kameradschaft immer dazu.

Meine Gedanken sind bei seiner Frau Mavis und seiner Familie. Ich wünsche ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Rest in Peace, Frank.

Old comrades never die – they live on in our memories.

Muerte
Chief RVMMC

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Berlin

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