Schinkelsche Bauakademie

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Schinkelsche Bauakademie Engagement der Errichtungsstiftung Bauakademie für die Wiedererrichtung (Rekonstruktion) des Gebäudes

Die Errichtungsstiftung Bauakademie engagiert sich für den Wiederaufbau und für die Nutzung der Bauakademie im Berliner Zentrum als Schinkelforum.

Wiedererrichtung der Bauakademie von Karl Friedrich SchinkelEine authentisch rekonstruierte Bauakademie bei Berücksichti...
16/10/2026

Wiedererrichtung der Bauakademie von Karl Friedrich Schinkel
Eine authentisch rekonstruierte Bauakademie bei Berücksichtigung aktueller Vorschriften und nutzungsbedingter Anpassungen, die es auch in der Vergangenheit gab, ist keine langweilige „Kopie”, oder ein „Fake”, wie auch behauptet wird. Sie wäre im Gegenteil eine großartige Leistung, die das Wissen um den Bau dieses Gebäudes dokumentiert und jeder Generation vermittelt. Rekonstruktionen leisten also, wenn sie authentisch sind, einen Beitrag zur Bewahrung der Baukultur. Dabei ist es nicht entscheidend, ob noch Originalmaterial vorhanden ist, das man verbauen kann. Bei der Bauakademie kann man jedoch auf Abbruchmaterial des ehemaligen Gebäudes und auf einen Teil des Bauschmucks zurückgreifen und als Vorlage zum Erstellen von Kopien verwenden (Stichwort: „Kreislaufwirtschaft“). Insoweit war die bereits vor 188 Jahren entstandene Bauakademie sowohl ein Vorbildbau und ein Kunstwerk zugleich. Ferner würde durch den weitgehend originalen Wiederaufbau gezeigt, dass bereits Schinkel die heute bzw. künftigen Anforderungen an das Bauen berücksichtigte, was für eine klimagerechte Wende im Bauen lehrreich ist.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Foto: Ruine des ehemaligen Zeichensaals der Bauakademie (Foto Prof. G. Peschken)

DIE BAUAKADEMIE: EIN VORBILDBAUDie Bauakademie ist einer der ersten profanen Rohziegelbauten Preußens, die nach dem Entw...
13/10/2026

DIE BAUAKADEMIE: EIN VORBILDBAU

Die Bauakademie ist einer der ersten profanen Rohziegelbauten Preußens, die nach dem Entwurf von Schinkel gebaut wurden. Angeregt durch englische Fabrikbauten des frühen 19. Jahrhunderts wurde der Bau durch seine besondere Konstruktion und Bautechnik der seriellen Bauweise als erster architektonisch bedeutsamer Industriebau in Deutschland richtungsweisend für die moderne Architektur.
Der Architekt Mies van der Rohe war ein Verehrer Schinkels. Man kann davon ausgehen, dass er eine Rekonstruktion des Gebäudes befürwortet hätte.
Zu einem Wiederaufbauvorhaben eines kriegszerstörten Werks Schinkels äußerte er, „dass er keine Zweifel hätte, ein Gebäude wieder so aufzubauen wie es war, wenn es ein Wahrzeichen der Stadt wäre“. Das wäre auf die Bauakademie voll anwendbar, zumal Schinkel selbst als Denkmalpfleger dafür sorgte, dass vom Verfall bedrohte Bauwerke gesichert wurden.

Basis für die Ausführungen ist die Rekonstruktion des Elisenbrunnens in Aachen. In einem Wettbewerb wurde kein erster Preis vergeben. Gegen die Umsetzung einer anderen Empfehlung regte sich erheblicher Widerstand in der Bevölkerung. Von der Bevölkerung wurde überwiegend der Wiederaufbau des Schinkelschen Bauwerks gefordert. Mies van der Rohe wurde dazu befragt und äußerte sich wie aufgeführt Das Schinkelsche Bauwerk wurde schließlich vollständige rekonstruiert (Quelle: Die Welt vom 16.11.2022, Rainer Haubrich).

Errichtungsstiftung Bauakademie

Abbildung: Fragmentenplakat: Musterfassade und Fundstücke (Dipl.-Ing. Horst Draheim)

Klärung durch politische Beschlüsse 2026Besondere Bedeutung kommt den aktuellen politischen Entscheidungen Anfang 2026 z...
09/10/2026

Klärung durch politische Beschlüsse 2026
Besondere Bedeutung kommt den aktuellen politischen Entscheidungen Anfang 2026 zu. Nur wenige Wochen nach öffentlichen Äußerungen über eine unbestimmte zeitliche Perspektive („irgendwann“) beschloss der Berliner Senat am 19. Januar 2026 den Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie auf Basis der Vorlage 19/1665 des Abgeordnetenhaus von Berlin.
In den zugrunde liegenden Verhandlungen wurde die historische Fassadenrekonstruktion ausdrücklich als maßgebliches Leitbild für den Auslobungstext des Realisierungswettbewerbs verankert. Damit erhielt eine zentrale Forderung der Errichtungsstiftung nach vielen Jahren erstmals eine klare politische Absicherung.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Abbildung: Grundrißplakat

Wiederaufbau der Bauakadmeie: Klärung durch politische Beschlüsse 2026Besondere Bedeutung kommt den aktuellen politische...
06/10/2026

Wiederaufbau der Bauakadmeie: Klärung durch politische Beschlüsse 2026

Besondere Bedeutung kommt den aktuellen politischen Entscheidungen Anfang 2026 zu. Nur wenige Wochen nach öffentlichen Äußerungen über eine unbestimmte zeitliche Perspektive („irgendwann“) beschloss der Berliner Senat am 19. Januar 2026 den Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie auf Basis der Vorlage 19/1665 des Abgeordnetenhaus von Berlin.
In den zugrunde liegenden Verhandlungen wurde die historische Fassadenrekonstruktion ausdrücklich als maßgebliches Leitbild für den Auslobungstext des Realisierungswettbewerbs verankert. Damit erhielt eine zentrale Forderung der Errichtungsstiftung nach vielen Jahren erstmals eine klare politische Absicherung.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Abbildung: Bauakademiestudie (RKW, Düsseldorf, 2001)

Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie als authentische RekonstruktionPrivate Initiativen haben über Jahrzehnte seit...
05/10/2026

Wiederaufbau der Schinkelschen Bauakademie als authentische Rekonstruktion

Private Initiativen haben über Jahrzehnte seit 1991 hinweg den Wiederaufbau der Bauakade¬mie vorangetrieben – oftmals parallel oder auch im Spannungsfeld zu staatlichen Akteuren.
Ein markanter Einschnitt war die Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages in der Nacht vom 10. auf den 11. November 2016, in der 62 Mio. Euro für die Wiedererrichtung des Bauakademiegebäudes bereitgestellt wurden. Gleichzeitig wurde damit ein privat vorbereitetes, umsetzungsfähiges Projekt der Errich¬tungsstiftung faktisch verdrängt.
Trotz dieser Zäsur hielt die Stiftung an ihrem Ziel fest. Sie verstand sich weiterhin als inhaltliche und fachliche Referenz, auch nachdem mit der Bundesstiftung Bauakademie eine neue staatliche Institution auf Basis des privaten – nicht öffentlichen – Rechts gegründet wurde. Dies ist an und für sich ungewöhnlich. Es war nicht gelungen, mit anderen auch öffentlichen Einrichtungen die Errichtungsstiftung in eine gemeinsame öffentliche Stiftung zur Wiedererrichtung des Gebäudes der Bauakademie und deren Betrieb zu schaffen,
Klärung durch politische Beschlüsse 2026
Besondere Bedeutung kommt den aktuellen politischen Entscheidungen Anfang 2026 zu. Nur wenige Wochen nach öffentlichen Äußerungen über eine unbestimmte zeitliche Perspektive („irgendwann“) beschloss der Berliner Senat am 19. Januar 2026 den Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie auf Basis der Vorlage 19/1665 des Abgeordnetenhaus von Berlin.
In den zugrunde liegenden Verhandlungen wurde die historische Fassadenrekon¬struktion ausdrücklich als maßgebliches Leitbild für den Auslobungstext des Realisierungswettbewerbs verankert. Damit erhielt eine zentrale Forderung der Errichtungsstiftung nach vielen Jahren erstmals eine klare politische Absicherung. Termine gibt es aber nicht.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Abbildung: Bauakademiestudie (RKW 2002)

Rekonstruktion als kultureller und fachlicher Anspruch.Die Rekonstruktion des Gebäudes der Bauakademie ist keine Nostalg...
02/10/2026

Rekonstruktion als kultureller und fachlicher Anspruch.

Die Rekonstruktion des Gebäudes der Bauakademie ist keine Nostalgie. Es dreht sich um architektonische Authentizität und fachliche Konsequenz. Gefordert wird die originalgetreue Rekonstruktion der vier historischen Fassaden verbunden mit der Berücksichtigung der ursprünglichen Proportionen und Raster auch im Inneren des Gebäudes.

Eine historische Fassade ohne strukturelle Entsprechung im Inneren würde dem Schinkelschen Konzept widersprechen. Eine freie innere Struktur – wie von verschiedener Seite gefordert – ist keine authentische Rekonstruktion.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Foto: Bauakademie-Musterfassade vor dem Schloß (Foto: Martin Klette)

Bauakademie denken – Verantwortung bauenDie Errichtungsstiftung Bauakademie als Hüterin eines architektonischen und gese...
01/10/2026

Bauakademie denken – Verantwortung bauen
Die Errichtungsstiftung Bauakademie als Hüterin eines architektonischen und gesellschaftlichen Erbes
Die Bauakademie als Idee und Verpflichtung
Die Bauakademie ist weit mehr als ein historisches Gebäude. Seit ihrer Errichtung in der ersten Hälfte des 19. Jahr- hundert steht sie für einen ganzheitlichen Bauschule 1836, C. D. Freydank, KPM-Archiv
Anspruch an das Bauen: die Verbindung von Technik, Gestaltung, Wissenschaft und gesellschaftlicher Verantwortung.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie knüpft genau an diesen Anspruch an und führt ihn unter den Bedingungen der Gegenwart fort.
Mit der Gründung der Errichtungsstiftung Bauakademie am 22. Januar 2011 (15-jähriges Bestehen im Jahr 2026) wurde eine private Initiative institutionell verankert, deren Ziel klar formuliert ist: die Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie in Berlin im Wege der Rekonstruktion und dessen Nutzung als internationales Forum für die nachhaltige Gestaltung von Lebensräumen.

Errichtungsstfitfung Bauakademie

Foto: Musterfassade der Bauakademie mit Schinkeldenkmal (Foto: Renate Schoele, 2002)

Konzept der Errichtungsstiftung BauakademieDas Konzept der Errichtungsstiftung Bauakademie hatte vor zehn Jahren eine öf...
27/09/2026

Konzept der Errichtungsstiftung Bauakademie

Das Konzept der Errichtungsstiftung Bauakademie hatte vor zehn Jahren eine öffentliche Stiftung, die Kulturabteilung eines Ministeriums zur Nutzung von zwei von jenem betreute Kulturinstitute sowie eine Tochteruntergesellschaft eines bekannten Softwareunternehmens überzeugt. Doch zu einer Umsetzung war es als Folge des Beschlusses des Haushaltsausschusses des Bundestags vom 10. November 2016 letztlich nicht mehr gekommen.
Bereits vorher hatte der ehemalige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz vorgeschlagen, in der wieder aufgebauten Bauakademie ein Architekturmuseum unterzubringen, in dem die entsprechenden Berli¬ner Sammlungen zusammengeführt werden könnten. Schließlich könnte da ein Schinkelmuseum einbezogen werden. Dieses gab es schon einmal nach dem Tod Schinkels in dessen Wohnung in der Bauakademie. Die Bestände befinden sich jetzt in der Friedrichswerderschen Kirche und in der Technischen Universität Berlin.

Die Pläne der Errichtungsstiftung Bauakademie (Datei P pdf 3333 siehe Homepage der Errichtungsstiftung https://www.errichtungsstiftung-bauakademie.de/vorab.html 10. Eintrag von obeen) zeigen, daß ein authentischer Wieder¬aufbau des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie und deren Nutzung durchaus eine realistische Alternative zum Auftrag an die Bundesstiftung Bauakademie sein könnten.

Errichtungsstiftung Bauakademie

Foto: Bauakademie 1932 (Quelle Dt. Industriebank / Bauakademieruine mit Bus 1958 Foto Renate Keil, jeweils in Farbe gewandelt 2025)

Rekonstruktion als kultureller und fachlicher AnspruchDer Errichtungsstiftung Bauakademie geht es seit deren Gründung be...
23/09/2026

Rekonstruktion als kultureller und fachlicher Anspruch
Der Errichtungsstiftung Bauakademie geht es seit deren Gründung beim Wiederaufbau der Bauakademie nicht um Nostalgie, sondern um architektonische Authentizität und fachliche Konsequenz. Gefordert wird die originalgetreue Rekonstruktion der vier historischen Fassaden, verbunden mit der Berücksichtigung der ursprünglichen Proportionen und Raster auch im Inneren des Gebäudes.

Foto: Bauakademiegebäude 1932 in der heutigen Umwelt (KI-basierend)

Wiederaufbau der BauakademieEine historische Fassade ohne strukturelle Entsprechung im Inneren würde dem Schinkelschen K...
22/09/2026

Wiederaufbau der Bauakademie

Eine historische Fassade ohne strukturelle Entsprechung im Inneren würde dem Schinkelschen Konzept widersprechen. Die Dokumente der Errichtungsstiftung Bauakademie setzen sich daher kritisch mit Modellen auseinander, die eine freie innere Struktur hinter historischer Hülle vorsehen, und benennen dies ausdrücklich nicht als echte Rekonstruktion.

Foto: Querschnitt Bauakademie (Richard Lucae- 1874 - )

Adresse

Errichtungsstiftung Bauakademie
Berlin
D-14109

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