Der Name KOOK geht auf einen englischen Slangausdruck zurück: kooks sind eher Spinner als Träumer. Was 1998 als „Künstler für Künstler“- Label zwischen drei Berliner Bands startete, ist heute ein Netzwerk, das auf Veröffentlichungen und Veranstaltungen von und mit rund 500 Künstler*innen aus den Bereichen Musik, Literatur, Tanz, bildende Kunst, Film und Performance setzen kann. Auf der Suche nach
eigenwilligen Künstler*innen entstand neben dem Plattenlabel 2000 auch eine Redaktion für Literatur. Seitdem gibt KOOK Text, Ton und anderen Künsten eine Bühne, nicht selten eine gemeinsame.
*
2003 gründete Daniela Seel aus der Arbeit von KOOK heraus zusammen mit dem Buchgestalter und Illustrator Andreas Töpfer den unabhängig operierenden Verlag kookbooks.
*
Im Dezember 2013 wurde KOOK als Verein neugegründet und wird zukünftig als gemeinnütziger Verein die Arbeit des KOOK-Labels auf einer erweiterten Basis fortführen. Gründungsmitglieder sind: Jan Böttcher, Jutta Büchter, Josepha Conrad, Peter Dietze, Bruno Franceschini, Lucy Fricke, Alexander Gumz, Karla Reimert, Monika Rinck, Friederike Scheffler, Erec Schumacher, Daniela Seel, Uljana Wolf, Katja Zimmermann. Mitglieder des Vorstandes sind: Alexander Gumz, Lucy Fricke, Karla Reimert (Schriftführerin), Friederike Scheffler, Erec Schumacher (Schatzmeister).
*
Bisher lasen und spielten bei KOOK-Veranstaltungen u.a. Henning Ahrens, Jörg Albrecht, Melanie Arns, Tamara Bach, Atilla Bartis (Ungarn), Timo Berger, Markus Berges, Stefan Beuse, Nico Bleutge, Luise Boege, Nora Bossong, Jan Peter Bremer, Paul Brodowsky, Ondrej Cikan (Österreich), Ann Cotten, Ulrike Draesner, Daniela Droescher, Michael Ebmeyer, Rabea Edel, Dorothee Elmiger, Elke Erb, Jenny Erpenbeck, Patrick Findeis, Lucy Fricke, Kirsten Fuchs, Mara Genschel, Tina Ilse Gintrowski, Georgi Gospodinov (Bulgarien), Greta Granderath, Kai Grehn, René Hamann, Tino Hanekamp, Christian Hawkey (USA), Martina Hefter, Helene Hegemann, Susanne Heinrich, Finn-Ole Heinrich, Thomas Hettche, Tobias Hülswitt, Nina Jäckle, Hendrik Jackson, Johannes Jansen, René Jean Jensen (Dänemark), Orsolya Kalász (Ungarn/ Dt.), Istvan Kemeny (Ungarn), Björn Kern, Thomas Klupp, Hannes Köhler, Björn Kuhligk, Svealena Kutschke, Katja Lange-Müller, Alexander Langer, Svenja Leiber, Mariana Leky, Jo Lendle, Sünje Lewejohann, Benjamin Maack, Marcel Maas, Nikola Madzirov (Mazedonien), Peggy Mädler, Kristof Magnusson, Dalibor Markovic, Kolja Mensing, Clemens Meyer, Andreas Merkel, Alistair Noon (UK/ Dt.), Eugene Ostashevsky (Russland/USA), Ulrich Peltzer, Thomas Pletzinger, Steffen Popp, Marion Poschmann, Tilman Rammstedt, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Christiane Rösinger, Ulrike Almut Sandig, Annika Scheffel, Ulrich Schlotmann, Christian Schloyer, Jochen Schmidt, Kathrin Schmidt, Sabine Scho, Katharina Schultens, Tom Schulz, Morten Søndergaard (Dänemark), Saša Stanišic, Ales Steger (Slowenien), Anke Stelling, Andreas Stichmann, Ulf Stolterfoth, Antje Ravic Strubel, Matthew Sweeney (Irland), Mathias Traxler, Anja Utler, Kevin Vennemann, Thomas von Steinaecker, Johanna Straub, David Wagner, Jan Wagner, Florian Werner, Ron Winkler, Felicia Zeller, Judith Zander und Serhij Zhadan (Ukraine)
Susie Asado, Britta, David Copenhafer (USA), Crazy for Jane (USA/ Dt.), The Dialect (Irland), Jakob Dobers, Kat Frankie (Australien), Freddy Fischers Cosmic Rocktime Band, Howard Katz Fireheart (USA/ Dt.), Jens Friebe, Herr Nilsson, Incrowd, Ja, Panik (Österreich), Kokon, Bernadette La Hengst, Wolfgang Müller, My Sister Grenadine, Neoangin (aka Jim Avignon), Noël, Masha Qrella, phon°noir, Knarf Rellöm, Salt, Sorry Gilberto, Alex Spencer (USA), die Frank Spilker Grupppe und Tarwater.
*
Alle Angaben und Daten wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, es kann jedoch keine Gewähr für deren Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden. Für den Inhalt externer Links ist KOOK nicht verantwortlich. KOOK hat weder Einfluss auf die aktuelle oder zukünftige Gestaltung noch auf die Inhalte der verlinkten Seiten.