Demokratie Parität

Demokratie Parität Gefördert vom BMBFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!"

"Frühe Demokratiebildung- Kinder beteiligen - Vielfalt gestalten" ist ein Angebot des Paritätischen Wohlfahrtsverbands und des Bundesverbandes für Kindertagespflege. Weitere Infos zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unter: http://www.demokratie-leben.de/

🎉 Praxis-Dialog – jetzt anmelden!📅 04.09.2025 | 🕔 17–19 Uhr | via Zoom👶 Thema: Partizipatorische Eingewöhnung🧩 Mit Input...
05/08/2025

🎉 Praxis-Dialog – jetzt anmelden!
📅 04.09.2025 | 🕔 17–19 Uhr | via Zoom

👶 Thema: Partizipatorische Eingewöhnung
🧩 Mit Input von Prof. Dr. Marjan Alemzadeh
🎓 Teilnahmebescheinigung (2 UE) gibt’s auch!

👉 Hier geht's zur Anmeldung:
🔗 eveeno.com/eingewoehnung



🎉 Wir starten neu! 🎉Seit dem 1. Juli 2025 läuft unser neues Projekt „Frühe Demokratiebildung – Kinder beteiligen, Vielfa...
09/07/2025

🎉 Wir starten neu! 🎉
Seit dem 1. Juli 2025 läuft unser neues Projekt „Frühe Demokratiebildung – Kinder beteiligen, Vielfalt gestalten“, gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des BMBFSFJ.

👉 Aufbauend auf unseren erfolgreichen Kooperationprojekten (2020–2024) geht es weiter mit frischen Angeboten für:
👶 Kindertagespflegepersonen
👩‍🏫 Pädagogische Fachkräfte & Kita-Leitungen
👥 Fachberater*innen

2025 erwartet euch:
✅ Neue Kurse auf fruehe-demokratiebildung.de
✅ Fachveranstaltungen & Austauschformate
✅ Beratung & Begleitung
✅ Neue Materialien wie Moderationskarten
✅ Eine Expertise zur frühen Demokratiebildung in benachteiligten Regionen

💬 Vielen Dank an alle, die unser letztes Projekt so lebendig gemacht haben! Wir freuen uns nun auf die weitere Zusammenarbeit.

Die Lernplattform bleibt also noch einige Zeit online.
👉 Mehr Infos: fruehe-demokratiebildung.de

Das neue Projekt wird umgesetzt vom für Kindertagespflege und dem Gesamtverband.

Wir verabschieden uns! Am 31.12.2024 endet die 2. Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und damit auch d...
17/12/2024

Wir verabschieden uns! Am 31.12.2024 endet die 2. Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und damit auch die Förderung des Projekts „Partizipation und Demokratiebildung in der Kindertagesbetreuung“. Wir bemühen uns um eine weitere Förderung in der 3. Förderperiode.

Wir möchten uns bei allen pädagogischen Fachkräften, Kindertagespflegepersonen, Fachberater*innen, Referent*innen und interessierten Menschen für das große Interesse an unseren digitalen Lernangeboten, Praxis-Dialogen und Arbeitshilfen bedanken.

Was wären unsere Angebote ohne die vielen Menschen, die ihre Erfahrungen, Argumente, Sichtweisen und vieles mehr eingebracht haben und die das ganze Angebot damit zum Leben erweckt und bereichert haben?

👉 Adultismus:Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll...
02/12/2024

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Diese Aussage ist eine Form der Machtausübung. Das Kind wird beschämt und klein gemacht. Dabei wird meistens wütend von oben herab kommuniziert. Dahinter steckt vermutlich ein Gefühl von Wut oder Enttäuschung sowie eine gewisse Ohnmacht des Erwachsenen. Infolgedessen wird das Kind mit Beschämung bestraft.

Das Kind erfährt Ablehnung und Kontaktabbruch und könnte sich dabei nicht nur schuldig fühlen, sondern auch beginnen, die eigenen Anteile, die es vielleicht zuvor gezeigt hat (albernes, freches Verhalten, Wut, Protest etc.) an sich abzulehnen. Auch diese Aussage erzwingt beim Kind wieder eine Anpassung seines Verhaltens an die Erwartungen des Erwachsenen. Außerdem schwächen solche Aussagen das Selbstwertgefühl des Kindes und machen es selbst ebenfalls ohnmächtig.

Besser wäre es, die Situation in einem gleichwürdigen Dialog, der die Integrität des Kindes wahrt, zu besprechen.

Wie könnte eine Einladung zu solch einem Austausch aussehen? Welche gelungenen Beispiele hast du dazu? Schreib es uns in die Kommentare.

👉 Adultismus:Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll...
11/11/2024

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Diese Aussage kennen wir alle. Es ist wohl eine der bekanntesten. Und doch ist sie oft falsch. Denn oft weint das Kind vermutlich schneller, weil es müde ist, doch ist das Müdesein so gut wie nie der Grund dafür. Meistens sagen Erwachsene diesen Satz, wenn das Kind weint, weil es sich am Nachmittag oder vor dem Mittagsschlaf wehtut, etwas haben möchte, was es nicht bekommen kann oder auf den Arm genommen werden möchte, was es gerade nicht darf.

Diese Aussage suggeriert dem Kind jedoch: Du weinst nicht, weil du Schmerzen hast, getröstet werden möchtest oder es dir gerade schwer fällt zu akzeptieren, dass du etwas nicht bekommen kannst. Nein, all das ist nur deine Müdigkeit. Kinder glauben, was wir Erwachsenen ihnen sagen.
Sie können ihre Gefühle noch nicht allein einordnen. Mit einer solchen Aussage bringen wir ihnen bei, dass dieses Gefühl, was sie da wahrnehmen, Müdigkeit ist und nicht Schmerz oder Traurigkeit, Angst oder vielleicht auch Wut.

Kinder beginnen außerdem oft ihre Gefühle zu unterdrücken, wenn sie auf Ablehnung bei ihren Bezugspersonen stoßen. Künftig wird dem Kind also nicht weniger zum Weinen zumute sein, wenn es sich wehtut und zudem auch noch müde ist, es wird aber vielleicht versuchen seltener zu weinen, um uns nicht zu verärgern.

👉 Deine Meinung dazu:
Erinnerst du dich vielleicht selbst an diese Aussage? Wie hast du dich dabei gefühlt? Und welche Ideen für einen würdevolleren Dialog hast du? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare.

Einladung zum kostenlosen digitalen Workshop am 12.11.2024.Wir laden dich zur digitalen Veranstaltung „Zur Wirkmächtigke...
07/11/2024

Einladung zum kostenlosen digitalen Workshop am 12.11.2024.

Wir laden dich zur digitalen Veranstaltung „Zur Wirkmächtigkeit von Klassismus in der Kindertagesbetreuung“ ein.

Jetzt teilnehmen unter: https://www.duvk.de/anmeldung_ws_klassismus/

Termin: Dienstag, 12. November 2024, 10.00 – 13.00 Uhr

Ort: Online via Zoom

Darum geht´s in dem Workshop:
Kinder und ihre Bezugspersonen werden je nach ihrer sozialen Herkunft und ihrem Einkommen oft unterschiedlich behandelt und adressiert. Gleichzeitig sind auch Fachpersonen selbst immer wieder mit Klassismus konfrontiert, z.B. wenn Eltern sie herablassend behandeln. Im Workshop wird geklärt, was Klassismus eigentlich ist und wie er im Alltag von Erzieher*innen und begleitendem Fachpersonal sichtbar wird. Nach einem Impulsreferat gibt es Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Anhand von Praxisbeispielen wird überlegt, wie klassistischer Diskriminierung in der Kindertagesbetreuung begegnet werden kann.

Der Workshop wird durchgeführt von Tanja Abou. Sie ist Praxisforscherin, Sozialarbeiterin und seit 15 Jahren Social Justice Trainerin mit dem Schwerpunkt Klassismus. Zudem ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim tätig.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Jetzt teilnehmen unter: https://www.duvk.de/anmeldung_ws_klassismus/

👉 Adultismus:Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll...
07/11/2024

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Diese Aussage ist eine Form der Machtausübung. Die Botschaft, hinter der so formulierten „Anregung“ zum Probieren ist „Ich entscheide, was du in den Mund nimmst“. Der Erwachsene gibt die Regeln vor und ermöglicht dem Kind dabei kein Mitspracherecht. Dem Kind wird die Fähigkeit abgesprochen, die richtige Entscheidung für sich selbst treffen zu können. Frei nach dem Motto: Vom bloßen Anschauen, wird es wohl nicht wissen können, was es essen möchte und was nicht, es muss erst probieren.

Natürlich müssen Kinder viele Dinge erst probieren, bevor sie ihnen schmecken, aber mit einer solchen Aussage und Zwang dahinter, erreicht man oft das Gegenteil. Es kann zu einer starken Ablehnung gegen das Essen führen, da das Kind so seine Autonomie bekräftigt und signalisiert: Ich lasse mich nicht zwingen.

Genauso kann es aber auch passieren, dass die Kinder Dinge essen, die ihnen eigentlich gar nicht schmecken, nur damit wir Erwachsenen zufrieden sind. Dafür beginnen sie jedoch ihre eigenen Körpergefühle zu ignorieren.

Wichtiger wäre es dem Kind zu vermitteln, dass es immer die Wahl hat und seine Grenzen auch dann respektiert werden, wenn es für uns schwer nachzuvollziehen oder auszuhalten ist. Und wir können unser Anliegen auch weniger machtvoll kommunizieren „Schau doch mal, ob du das hier mal kosten möchtest!“

👉 Deine Meinung dazu:
Erinnerst du dich vielleicht selbst an diese Aussage? Wie hast du dich dabei gefühlt? Und welche Ideen für einen würdevolleren Dialog hast du? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare.

Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation....
17/10/2024

Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation. Weiter unten im Text findest du deshalb die möglichen Auswirkungen dieser Aussage.

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Diese Aussage impliziert, dass das Kind selbst Schuld ist an den Konsequenzen seines Handelns. Denn hätte es auf den Erwachsenen gehört, wäre das nicht passiert. Solche Aussagen verkennen jedoch, dass auch Kinder wertvolle Erfahrungen selbst sammeln müssen. Das Scheitern in Ordnung ist und dass sie sich ausprobieren dürfen, ohne dass wir ihnen am Ende einen Strick daraus drehen.

Schuldzuschreibungen, welche immer auch einhergehen mit einem Schamgefühl wirken nachhaltig destruktiv. So könnte diese Aussage dem Kind vermitteln: Du bist unfähig! Probier dich nicht selbstbestimmt aus! Die Welt ist gefährlich! Mach lieber das, was die Erwachsenen dir sagen! Als Erwachsene ist es jedoch auch unsere Aufgabe, Kindern einen geschützten Rahmen zu bieten, in dem sie sich ausprobieren können und Fehler machen dürfen und sie darin zu bestärken, sich etwas zuzutrauen.

👉 Deine Meinung dazu:
Erinnerst du dich vielleicht selbst an diese Aussage? Hast du sie selbst als Kind gehört und wie hast du dich dabei gefühlt? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare.

Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation....
19/09/2024

Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation. Weiter unten im Text findest du deshalb die möglichen Auswirkungen dieser Aussage.

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Diese Aussage "Ohne deine Jacke gehst du nicht nach draußen" ist eine Form der Machtausübung. Der Erwachsene gibt die Regeln vor und ermöglicht dem Kind kein Mitspracherecht. Da es sich hierbei jedoch um eine Körperempfindung des Kindes handelt, nämlich um das Temperaturempfinden, sprich ob ihm warm oder kalt ist, könnte diese Aussage dem Kind vermitteln: Wie du die Temperatur empfindest ist egal, du machst was dir gesagt wird.

Die Folge könnte sein, dass das Kind seine Körperempfindungen (Temperaturempfinden, Schmerzen, Gefühle) nicht richtig einschätzen lernt und diese auch zukünftig ignoriert. Das Unterdrücken von Empfindungen und Gefühlen steht jedoch im Verdacht, psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter auszulösen und kann dem Kind somit langfristig schaden.

👉 Deine Meinung dazu:
Erinnerst du dich vielleicht selbst an diese Aussage? Hast du sie selbst als Kind gehört und wie hast du dich dabei gefühlt? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare.

Entdecke unsere kostenlose Broschüre:"Kinderrechte stärken! Wenn junge Demokratinnen und Demokraten in die Schule kommen...
02/09/2024

Entdecke unsere kostenlose Broschüre:
"Kinderrechte stärken! Wenn junge Demokratinnen und Demokraten in die Schule kommen"

Mehr Informationen und die gesamte Broschüre zum kostenlosen Bestellen und Download findest du unter folgendem Link: https://t1p.de/kjlxk oder über den Linktree in unserer Bio über den Reiter "Webshop".

Alle unsere Arbeitsmaterialen können kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden!

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Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation....
29/08/2024

Diskriminierende Aussagen sind uns nicht immer bewusst. Oft sind sie sogar Teil unserer ganz alltäglichen Kommunikation. Weiter unten im Text findest du deshalb die möglichen Auswirkungen dieser Aussage.

👉 Adultismus:
Adultismus ist eine Form der Machtausübung gegenüber Kindern. Erwachsene kommunizieren dabei sehr machtvoll und von oben herab, meist mit dem Ziel eine schnelle Verhaltensänderung beim Kind zu bewirken.

👉 Mögliche Auswirkungen dieser Aussage:
Die Aussage „Schäm dich!“ signalisiert dem Kind: Du bist Schuld! Oft wird das Kind mit einer solchen Aussage für die Gefühle anderer verantwortlich gemacht. Anstatt also mit dem Kind nach einer Lösung zu suchen, wird dem Kind die Schuld übertragen und es soll sich dabei möglichst klein und beschämt fühlen, um es für alle anderen leichter/erträglicher zu machen. Die Folge könnte sein, dass das Kind in Zukunft Schuld auf sich nimmt, die es vielleicht gar nicht hat, nur um es anderen Menschen Recht zu machen. Schuld- und Schamkonzepte sind tief in unserer Gesellschaft verankert, sie sind Ausdruck von Macht und Kontrolle. Wer beschämt wird fühlt sich klein und wertlos. So erschweren wir es in einen lösungsorientierten, empathischen und gleichwürdigen Austausch zu miteinanderzukommen.

👉 Deine Meinung dazu:
Erinnerst du dich vielleicht selbst an diese Aussage? Hast du sie selbst als Kind gehört und wie hast du dich dabei gefühlt? Schreib uns deine Erfahrungen in die Kommentare.

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