ETCD Die FreiZeitReiter e.V.

ETCD Die FreiZeitReiter e.V. ETCD Die FreiZeitReiter:

Der Verein für ambitionierte,
vielseitige und engagierte
FreiZeitReiter NEIN!

Der FreiZeitReiter (und damit meinen wir selbstverständlich auch alle FreiZeitReiterINNEN) ist...

* Frei in der Wahl von Reitweise und Pferderasse, er nimmt sich...

* Zeit für umfassende Ausbildung seines Partners Pferd und sich selbst und als...

* Reiter fühlt er sich der Tradition reiterlichen Verhaltens und artgerechter Haltung ebenso verpflichtet wie eines immerwährenden Lernprozesse

s - denn als Reiter lernt man bekanntlich nie aus. Wir, der ETCD - Die FreiZeitReiter, möchten all jenen Reitern und Fahrern, die ambitioniert und anspruchsvoll in ihrer Freizeit unseren Sport
ausüben, eine Heimat bieten. Wir alle wissen, wie aufwändig und teuer der Reitsport sein kann. Während immer noch viele Menschen denken, Reiter sind eine wohlhabende Spezies, kennen wir die Wahrheit: Manchmal ist es ganz schön kostspielig, seinen Pferden die beste Versorgung und passendes Equipment zu bieten. Neben einem erheblichen Zeitaufwand kommt die Sorge um die geliebten Vierbeiner hinzu und ab und an kommt man sich vor, als würde das Leben nur aus Schuften für das eigene Pferd bestehen. Gut, wenn man dann eine starke Gemeinschaft im Rücken hat, in der man sich Rat holen kann und die einem die Gewissheit gibt, man ist nicht allein. Neben dem kostengünstigen Mitgliedsbeitrag von 2 Euro/Monat (jährliche Zahlung) haben wir daher mit vielen Firmen Rabatte für Vereinsmitglieder ausgehandelt. Freizeitreiter reiten keine Turniere, sie legen wenig Wert auf gute Ausbildung und gesunde, leistungsfähige Pferde und reiten mehr oder weniger schlecht durch die Gegend? Wir sind der Meinung, dass die Bezeichnung Freizeitreiter durchaus ein Qualitätsbegriff ist.

Einfach satteln? Wo liegen die Stolpersteine?
01/06/2026

Einfach satteln? Wo liegen die Stolpersteine?

Schon ein minimales Verrutschen im Sattel bzw. Verändern der Lage des Sattels am Pferderücken kann gravierenden Einfluss auf die Schwerpunkte bzw. Schwerlinien haben. Der Sattel muss wie eine Bandscheibe, die den Raum zwischen zwei Wirbel ausfüllt, s...

30/05/2026
29/05/2026

Manchmal kann es auch grob werden

Pferdehaltung und Erziehung ist nicht wie Leberwurst. Da kann man sich nicht immer für die feine entscheiden und damit sein Leben lang gut fahren. Irgendwann kommt der Punkt, dass es grob werden muss. Und zwar dann, wenn man das Pferd vor sich selbst bewahren muss. Oder andere (Tiere, Pferde, Menschen) vor dem Pferd schützen muss. Das ist der Punkt, wo man nicht mehrleise flüsternd den Namen des Pferdes tanzt. Und selbst das netteste und freundlichste Pferd mit der besten Erziehung bekommt in dem Moment dann einmal die volle Härte des Reiterleins ab, weil es darum geht, dass das Pferd nicht rückwärts in den Graben sprintet und sich die Haxen bricht oder man sonst selbst zu Schaden kommt, wenn man nicht eingreift. Man fühlt sich nachher schlecht. Aber schlechter hätte man sich jetzt gefühlt, hätte man den zwei Kaltblütern nicht mit dem Strick in der Hand am Weidetor klargemacht, dass sie einen nicht plattwalzen dürfen, das könnt ihr mir glauben.

Leider leben wir in einer Reiterwelt, die sich zunehmend in einer Filterblase aus purer Harmonie und da gibt es solche Momente gar nicht. Ist doch klar, wenn das Pferd so ein tolles Seelentier ist, dann KANN ja gar nichts passieren. Dauernd hört man von Vertrauen und wenn das alles nicht so harmonisch klappt, dann bist du Schuld. Das funktioniert ja auch hervorragend, solange man bei Sonnenschein auf dem eingezäunten Reitplatz steht und sämtliche installierte Hilfen und Erziehung funktionieren. Doch dieses rosarote Wolkenkuckucksheim bricht schnell zusammen, wenn das Pferd auf Harmonie pfeift. Oder sich mal richtig erschreckt. Gerade noch hat man den schlurfenden Schnarchsack einfach nur trockengeführt - jetzt sprintet er geradewegs auf die Kinderreitstunde zu, die da hinten auf dem Zirkel trabt. Was mache ich jetzt? Man soll einem Pferd nicht einfach das Gebiss im Maul rumziehen. Aber sorry … bevor da gleich die Kinder fliegen, werde ich da mit Kraft reinfassen, damit ich das Pferd stoppen kann. Reiten ist so schon gefährlich genug, da muss ich doch nicht durch Passivität oder irgendwelche Dogmen dafür sorgen, dass was passiert, was mit einem beherzten Griff vielleicht nicht passiert wäre?

Man kann in dem Moment nicht sagen: „Oh, das muss ich mit dem Pferd erst bei einer Tasse Entspannungstee besprechen.“ Oder ein ranghoher Wallach schaltet auf der Koppel plötzlich in den Ich-Chef-du-nix-Modus, drängt ein Kind gegen den Zaun und holt zum gezielten Schlag aus. Da werde ich dazwischen grätschen. Und zwar so, dass das Pferd das lässt. Und das lässt es nicht, wenn ich ihm sage: “Nee, Wupsi, das machen wir aber nicht.” Da braucht es einen körperlich unmissverständlichen, massiven Impuls, damit ich beim Pferd überhaupt ankomme. Ja, ich finde es auch blöd, wenn man immer sagt: Guck, Pferde sind auch nicht zimperlich miteinander (Pferde halten uns aber auch nicht für Pferde). Aber so ist es nun mal und in einer solchen Gefahrensituation greife ich zu pferdischen Mitteln - soweit das mein kleiner Körper überhaupt hergibt. Ich nehme das, was ich in der Hand habe, wedle, werfe, schreie und ja - ich haue auch in Richtung Pferd, wenn eine so blöde Situation entsteht, dass entweder ich, ein anderer Mensch oder das Pferd sich jetzt gleich verletzen werden.

Vielleicht ist es manchmal auch die Angst vor einem Konflikt, der nicht “schön” aussieht und nicht zu dieser Reiterwelt, die überall propagiert wird, passt. Wenn es brenzlig wird, muss man in der Lage sein, „grob“ zu werden um Schlimmeres zu verhindern. Sobald die Gefahr gebannt ist, kehrt man sofort wieder zur feinen Kommunikation zurück. Aber wer in der Sekunde der Eskalation die feine Leberwurst sucht, hat den Ernst nicht begriffen und setzt die Gesundheit von Mensch und Tier aufs Spiel.

Foto: Ist selten in diesen Situationen, aber wenn, dann mache ich mich SEHR deutlich.

Noch einmal eine schöne Runde und dann gemütlich am Abend die Kilometer eintragen.Habt ein tolles Wochenende ohne Gewitt...
29/05/2026

Noch einmal eine schöne Runde und dann gemütlich am Abend die Kilometer eintragen.
Habt ein tolles Wochenende ohne Gewitter und Hagel!

Eine lange - und treffende - Stellungnahme zum viel diskutierten Beitrag zur GOTRealität ist komplexer als die Zahl auf ...
24/05/2026

Eine lange - und treffende - Stellungnahme zum viel diskutierten Beitrag zur GOT

Realität ist komplexer als die Zahl auf dem Kontoauszug

Und prüft bitte, ob eure Beweisbilder vollständig hochgeladen sind 🙏🏾 Eingereichte Km mit fehlenden Beweisen führen zum ...
22/05/2026

Und prüft bitte, ob eure Beweisbilder vollständig hochgeladen sind 🙏🏾 Eingereichte Km mit fehlenden Beweisen führen zum Abzug ☝🏽

Richtig führen ist keine Frage des Stils
13/05/2026

Richtig führen ist keine Frage des Stils

Die Führposition…
Natürlich. In der Regel läuft dir jedes Pferd hinterher – solange es deinem Pferd genehm ist.
Der Nachteil: Du siehst nicht, was deinem Pferd gerade durch den Kopf geht, und du kannst es nicht lesen. Es könnte längst erschrecken. Wirkliche Kommunikation ist so kaum möglich. Dazu gehören immer zwei.
Im Ernstfall – wenn es sich Sorgen macht – entscheidet dein Pferd, ob eine Situation gefährlich ist oder nicht. Wenn du mit deinem Pferd rechtzeitig kommunizieren kannst, muss es sich auch keine Sorgen machen. Stichwort: Vertrauen.

Und: Es kann gefährlich werden. Du wärst nicht der erste Mensch, der von einem Pferd überrannt wurde – einfach, weil du es nicht hast kommen sehen und dein Pferd eine Entscheidung treffen musste.

Apropos Entscheidungen: Wenn dein Pferd die Entscheidungen für dich trifft, kann das schnell ausufern. Dann wird selbst der Gang von der Koppel zur Herausforderung, wenn dein Pferd „NEIN“ sagt.
Führe dein Pferd an der Schulter oder zwischen Schulter und Kopf. Geh du zwischen der Gefahr und deinem Pferd. First Steps …

Jeder in der Pferdewelt sollte eigentlich wissen, wie wichtig der Bereich an der Schulter ist, um ein Pferd zu führen. Auch für die Beziehung. Dazu nächstes Mal mehr.
www.pferde-ausbildung.de

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