Stadttaubenhilfe Rhein-Nahe

Stadttaubenhilfe Rhein-Nahe Die angegebene Handynummer ist vorläufig. Die offizielle Nummer vom Täubchen-Telefon, die Vereins-Homepage und ein Instagram-Profil folgen demnächst.

❌ Mythos: Durch Fütterung vermehren Tauben sich immer weiter. ✅ Fakt: Durch den angezüchteten Bruttrieb vermehren die Ta...
10/06/2026

❌ Mythos: Durch Fütterung vermehren Tauben sich immer weiter.

✅ Fakt: Durch den angezüchteten Bruttrieb vermehren die Tauben sich auch bei Hunger weiter. Ein reines Fütterungsverbot führt nur zu Elend und ist keine Lösung des Problems. Fütterungsverbote führen nur dazu, dass die Tiere noch mehr Müll fressen und der "Hungerkot" zunimmt. Der flüssige Kot, den wir überall sehen, ist unnatürlich und ein direktes Symptom von Fehlernährung. Sinnvoll ist eine kontrollierte, artgerechte Fütterung mit einer Körnermischung, am besten im Rahmen von Betreuungskonzepten.

🔗 https://www.peta.de/themen/stadttauben/

Kaum ein Tier ist von so vielen Vorurteilen umgeben wie die Stadttaube. Viele Behauptungen über Tauben halten sich seit ...
06/06/2026

Kaum ein Tier ist von so vielen Vorurteilen umgeben wie die Stadttaube.

Viele Behauptungen über Tauben halten sich seit Jahrzehnten, obwohl sie längst wissenschaftlich widerlegt oder zumindest stark vereinfacht sind. Deshalb möchten wir ein paar der häufigsten Mythen rund um Stadttauben regelmäßig einem kleinen Faktencheck unterziehen.

❌ Mythos: Tauben sind Wildtiere.

✅ Fakt: Stadttauben stammen von der Felsentaube ab, wurden aber über Jahrhunderte als Brieftauben, Boten oder Haustiere gezüchtet. Ihr extremes Brutverhalten wurde ihnen ebenfalls von uns Menschen angezüchtet. Sie gelten nicht als Wildtiere, sondern als Nachkommen domestizierter Tiere und sind daher auf menschliche Fürsorge angewiesen.

🔗 Mehr Informationen: https://www.tierrechte.de/2021/11/10/11-november-2021-stadttauben-kommunen-haben-fuersorgepflichten/

Das ist Ferdinand. Wir nahmen ihn im Februar bei uns auf, um ihn mit unserem geliebten Lorchen zu verkuppeln. Die erste ...
31/05/2026

Das ist Ferdinand.

Wir nahmen ihn im Februar bei uns auf, um ihn mit unserem geliebten Lorchen zu verkuppeln. Die erste Woche war sehr holprig, doch dann arrangierten sich die beiden miteinander.
Eine Wahl hatten sie ja nicht. Lorchen lebte schon seit vergangenen Sommer bei uns, war wieder bedingt flugfähig, zahm, verwöhnt und superschlau.
Ferdi war vor Kurzem operiert worden, nachdem er sich an Taubenabwehr-Spikes schwer verletzt hatte. Er wurde erfolgreich wieder zusammengeflickt, blieb aber flugunfähig. Traumatisiert, schüchtern, sanftmütig und verunsichert watschelte er durch unsere Wohnung wie eine Wachtel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Er zog zum Lorchen in den Käfig ein und nach kurzer Zeit lagen zwei winzige Eier im Körbchen. Lorchen verteidigte ihr Nest wie eine Furie. Sie ging auf alles und jeden los, der es wagte, in den Käfig zu greifen. Ich entschied, dass sie eins behalten dürfen. Ich hatte Plastikeier parat, aber die waren größer als ihre. Zwei unterschiedliche Eier hätte sie bemerkt.
Also behielten sie beide – ich kam ohnehin nicht ran.

Eine Woche vor Ostern schlüpften die Küken. Ferdi erwies sich als hingebungsvoller Vater. Er versorgte die Jungen, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Lorchen nahm ihre alten Gewohnheiten wieder auf. Sie stürzte morgens aus dem Käfig heraus, nahm einen Schluck aus der Kaffeetasse, kam mit ins Bett zum Mittagsschlaf. Ferdi gegenüber benahm sie sich ziemlich nassforsch und ließ ihn irgendwann gar nicht mehr an sich heran. Lorchen wirkte gestresst und verlor allmählich die Bindung zu Ferdi und ihren Kindern.
So kam es, dass sie eines Tages, als die Kleinen begannen, Körner zu picken, vom Balkon abhob und davonflog. Nicht zurückkehrte. Große Trauer um unser süßes Mädchen. Wir vermissen sie sehr. Aber es hat einfach nicht gepasst.

Ferdi trauerte auch, rief stundenlang nach ihr und wartete auf sie. Er tat uns furchtbar leid. Wir konnten es nicht fassen, dass sie ihn und die Kinder im Stich ließ. Das hatte Ferdi nicht verdient. Er versorgte die Kinder jetzt allein, und er war sehr liebevoll und fürsorglich. Wir waren super-stolz auf ihn und kürten Ferdi zum alleinerziehenden Vater des Jahres.

Er ist jetzt hier der Chef im Ring. Er ist selbstbewusster und mutiger geworden. Und ehrgeizig ist er auch, er schafft es, mit Absprung einen Meter weit durch die Luft zu flattern, ohne zu landen wie ein Bruchpilot. Aber mehr ist nicht drin.

Seit ein paar Wochen liegt er frühmorgens im Körbchen und wuht ununterbrochen, wenn der Tag anbricht. Inzwischen geht es um fünf Uhr morgens los: Wuh-wuh-wuh-wuh…!!

Man kann es nicht überhören, nicht ausblenden, nicht ignorieren. Er wuht, während wir telefonieren, fernsehen, uns unterhalten. Irgendwann ruft einer von uns: Ferdiii… halt doch mal den Schnabel!
Dann macht er leise noch mal wuuuh-wuuuh, als müsste er das letzte Wort haben. Kurze Pause. Dann wuht er weiter. Es ist anstrengend. Und er tut uns leid. Die Kinder sind groß, wir haben sie natürlich behalten. Sie sorgen für Ablenkung. Aber er braucht eine ebenbürtige Partnerin, die in sein Domizil einzieht und mit ihm durchs Leben watschelt.

Der Urheber dieser unsinnigen Videos ist übrigens Sachbearbeiter bei der Stadt Worms. Offensichtlich weiß Herr R. nichts...
31/05/2026

Der Urheber dieser unsinnigen Videos ist übrigens Sachbearbeiter bei der Stadt Worms. Offensichtlich weiß Herr R. nichts über den tierschutzrechtlichen Status der Stadttauben. Und das Gutachten, das der juristische Referent der Landestierschutzbeauftragten Berlin, Dr. Christian Arleth, zusammen mit dem Tierarzt Dr. Jens Hübel erstellt hat, ist ihm auch nicht bekannt.
Versteckt hinter einem Pseudonym verbreitet er Unwahrheiten und verlangt, dass die Stadt Worms, also sein Arbeitgeber, sich über Art. 20a GG (Staatsziel Tierschutz) hinwegsetzt:

Städte und Gemeinden sind Teile des Staates – damit sind auch sie unmittelbar an dieses Staatsziel gebunden.

§ 1 TierSchG – Grundsatz: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
§ 2 TierSchG – Pflichten des Tierhalters: „Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen." Diese Vorschrift gilt auch für verwilderte Haustiere.
§ 17 TierSchG – Strafvorschrift: Tierquälerei ist eine Straftat
Unterlassen im Strafrecht: § 13 StGB
Im Strafrecht gilt: Man kann sich nicht nur durch aktives Tun, sondern auch durch Unterlassen strafbar machen – aber nur, wenn man rechtlich verpflichtet ist zu handeln.

Meine Sicht auf Stadttaubenvereine und Tierschutzpolitik. Alle Pers...

Was ist mit den 150.000 Euro für den Aufbau eines Stadttaubenmanagements geschehen? Die Verantwortlichen müssen doch bel...
28/05/2026

Was ist mit den 150.000 Euro für den Aufbau eines Stadttaubenmanagements geschehen? Die Verantwortlichen müssen doch belegen können, wofür das Geld ausgegeben wurde und sollten für jeden Cent haften.

Vorwürfe gegen die Stadt aus Tierschutz und Politik, weil es an Plätzen und Konzepten für Stadttauben mangelt: „Nicht länger hinnehmbar.“

Am Binger Hauptbahnhof sind einige Tauben am brüten und versorgen ihre Küken. Ich habe gestern Abend Futter und Wasser f...
26/05/2026

Am Binger Hauptbahnhof sind einige Tauben am brüten und versorgen ihre Küken. Ich habe gestern Abend Futter und Wasser für sie aufgestellt. An dieser Stelle schrammeln zwar die Züge vorbei, aber da laufen keine Leute entlang. Leider bin ich nicht so oft dort. Vielleicht füllt jemand von euch die Schalen mal auf...

Das Recht, die Entscheidung des Wormser Stadtrates zu kritisieren, gehört zum Kernbereich der Meinungsfreiheit (BVerfG, ...
22/05/2026

Das Recht, die Entscheidung des Wormser Stadtrates zu kritisieren, gehört zum Kernbereich der Meinungsfreiheit (BVerfG, Beschluss vom 24. Juli 2013, Aktenzeichen 1 BvR 444/13, 1 BvR 527/13).
Dieses Video ist allerdings weniger Meinungsäußerung, als ein peinlicher Versuch, gegen die Stadttaubenprojekte in Deutschland, insbesondere den Arbeitskreis Stadttaube Worms, zu hetzen.
Die Behauptung, dass das „Augsburger Modell“ bisher in keiner Stadt erfolgreich umgesetzt wurde, kann man so nicht stehen lassen. Aus tierschutzrechtlicher Sicht wurden in zahlreichen deutschen Städten Erfolge erzielt:
https://www.stadttauben-bonn.de/gipsei-konzept-erfolge-in-anderen-staedten/ Desweiteren auch in Memmingen, Solingen, Freiburg, Koblenz, Lüneburg…
Der Vergleich mit Wiesbaden ist besonders lächerlich. Bevor man dagegen wettert, dass die Stadt Wiesbaden monatlich über 3000 € für das Stadttaubenprojekt bereit hält – wobei ich das jetzt nicht überprüft habe – sollte auch erwähnt werden, dass allein in der Innenstadt schon ca. 4.100 Stadttauben leben. Laut dem Wiesbadener Kurier konnte dank des Stadttaubenprojekts die Population im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent reduziert werden.
In Worms gibt es keine amtliche Gesamtzählung der Stadttaubengröße. Schätzungen gehen jedoch von einem Bestand im mittleren dreistelligen Bereich aus. Der um die leeren Stadtkassen besorgte Wormser Bürger sollte lieber lernen, wie man einen einfachen Dreisatz ausrechnet, wenn er die Verantwortung für die Stadttauben unbedingt in Zahlen ausdrücken will.

https://www.youtube.com/watch?v=2OVGUeQWCRQ&t=233s

Die fiskalische und ökologische Problematik des betreuten Taubenschlags in Worms: Eine Analyse von Aufwand, Nutzen und Haushaltsrisiken im Kontext des Augsbu...

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Bacharach
55422

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