07/05/2026
„Und wie setze ich das um, wenn ich als Arbeitnehmerin keinen Einfluss auf meine Aufgaben habe?“
Diese Frage stellte eine Teilnehmerin im Workshop von Amélie Pokorny zum Thema *Female Time Management* – und sie bringt den Kern der Herausforderung auf den Punkt.
Denn: Frauen leisten nicht konstant, sondern zyklisch.
Gesteuert durch hormonelle Prozesse lassen sich vier Phasen unterscheiden: Reflexion, Innovation, Expression und Kreation. Jede Phase bringt unterschiedliche Stärken mit sich – und jede Aufgabe passt besser in bestimmte Phasen.
Wichtig dabei: Dieses Wissen ist keine Einschränkung. Es ist ein Werkzeug.
Wenn Aufgaben in eine passende Phase gelegt werden können – etwa ein Verkaufsgespräch in die Expression – entsteht Flow: klar, präsent, wirksam.
Wenn das nicht möglich ist, wird die Aufgabe trotzdem erledigt – nur oft mit mehr Energieaufwand.
Genau hier setzt die Antwort auf die Frage der Praktikantin an:
Nicht alles ist verhandelbar – aber mehr, als viele denken.
Pflichtaufgaben bleiben bestehen.
Doch innerhalb dieses Rahmens entstehen Spielräume:
Aufgaben, wenn möglich, bewusst priorisieren.
Eigene Stärken je nach Energiephase gezielt einsetzen.
Im Team transparent machen, wann welche Tätigkeiten leichter fallen.
Female Time Management bedeutet nicht, die Arbeitswelt umzustellen. Sondern sich darin strategischer zu bewegen.
Wer den eigenen Rhythmus kennt, muss nicht mehr über „mehr Pause“ oder „weniger Arbeit“ nachdenken, sondern erreicht Ergebnisse leichter, klarer und gezielter.
Wenn dich das Thema interessiert und du es in deinem Team oder Unternehmen implementieren möchtest, melde dich gerne bei Amélie. Du findest sie auf LinkedIn, Instagram sowie auf ihrer Website: www.zyklusmentorin.de