LAG Vielfalt Sachsen

LAG Vielfalt Sachsen Netzwerk Landesarbeitsgemeinschaft Vielfalt (LAG Vielfalt)
Zusammenschluss der LAPs, Beratungsnetzwerke und Modellprojekte der Bundesprogramme

Die Landesarbeitsgemeinschaft Vielfalt Sachsen wurde am 20. November 2009, in Riesa, während des 7. Treffens aller sächsischen LAP und Modellprojekte sowie deren sächsischer Partner gegründet. Die LAG Vielfalt Sachsen befördert die Weiterführung des Austausches, die Vernetzung und die Unterstützung von Nachhaltigkeit, der in Sachsen arbeitenden Projekte für Demokratieentwicklung. Die Landesarbeits

gemeinschaft stellt dabei ein wichtiges Instrument für Lobbyarbeit auf Bundes- und Landesebene dar und eröffnet Möglichkeiten der Mitarbeit in Gremien mit gleicher Themensetzung.

06/05/2026
Danke für die Zusammenstellung
06/05/2026

Danke für die Zusammenstellung

Seit dem 20. März wird über die geplante"Umstrukturierung" im Bundesprogramm "Demokratie leben!" diskutiert, die unter anderem fürs NDC eine einschneidende Kürzung und den Wegfall grundlegender Strukturen bedeuten würde. Für alle, die sich einen Überblick über die Diskussion verschaffen woll...

26/04/2026

Maifeier für Groß und Klein

ab 10:00 Uhr Stadtgarten Aue (am Kulturhaus)

31/03/2026

Offener Brief der Sächsischen Innovationsprojekte im Bundesprogramm „Demokratie leben!“
31.03.2026

Sehr geehrte Bundesfamilienministerin Karin Prien,
Sehr geehrter SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil,
Sehr geehrte Staatsministerin und Ostbeauftragte der Bundesregierung,
Elisabeth Kaiser,
Sehr geehrte Bundestagsabgeordnete aus Sachsen,

wir sind die Träger der Innovationsprojekte aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, die im Bundesland Sachsen aktiv sind. Wir haben im Jahr 2024 an einem Interessenbekundungsverfahren und an einer umfangreichen Antragstellung teilgenommen, unsere Anträge für Projekte mit einer vierjährigen Laufzeit wurden bewilligt. Seitdem haben wir unsere Arbeit aufgenommen, haben Personal eingestellt, eingearbeitet und sind im Rahmen unserer Projektziele vor Ort in Sachsen tätig geworden.
Die ostdeutschen Bundesländer und insbesondere auch das Bundesland Sachsen stehen seit Jahren vor massiven Herausforderungen hinsichtlich diverser Bedrohungen der Demokratie. Diese gehen hier insbesondere von immer stärker werdenden rechtsextremen Strukturen aus und haben vor allem in den ländlichen, strukturschwachen Regionen gravierende Auswirkungen. Unsere Projekte haben wir vor dem Spiegel dieser gesellschaftlichen Entwicklungen konzipiert und im letzten Jahr mit der Umsetzung begonnen. Die Maßnahmen unserer Projekte haben unterschiedliche Ausrichtungen, aber uns eint, dass wir an der Stärkung demokratischer Grundwerte arbeiten.
Durch die derzeitigen Pläne des Bundesfamilienministeriums für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sind im Bundesland Sachsen 19 Projekte direkt betroffen. In einer Informationsveranstaltung des Ministeriums wurde den Projektverantwortlichen mitgeteilt, dass die Projekte definitiv nur noch bis Dezember 2026 gefördert werden.
Dieser unnötige und drastische Schritt wird dazu führen, dass Tausende Menschen in Sachsen, die bisher die Angebote der Projekte nutzen, nicht mehr erreicht werden. Der Wegfall der Projekte schwächt damit insbesondere Menschen in ihren Lebenslagen im ländlichen Raum sowie die dortigen demokratischen Strukturen.

Die derzeitigen Pläne des Familienministeriums würden dafür sorgen, dass:
 zahlreiche demokratisch engagierte Mädchen und Jugendliche, insbesondere mit Migrationsgeschichte, im ländlichen Raum Sachsens ihre Ansprechpartner:innen verlieren
 kleine Gemeinden auf ihre Gemeindekümmernden und lokale Engagiertennetzwerke verzichten müssen, die bei ihnen tätig werden sollten
 Schulprojekte zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Antirassismus nicht mehr wie geplant stattfinden
 Begegnungsräume geschlossen werden, in denen geschlechtsspezifische Arbeit mit jungen Männern und jungen Frauen stattfindet
 keine landesspezifischen Strategien lebensweltorientierter Rechtsextremismusprävention in der Jugendhilfe erprobt werden
 keine diskriminierungssensible Organisationsberatung im Bundesland mehr stattfindet
 im strukturschwachen ländlichen Raum keine Aktivierung und Inklusion informeller Engagements stattfindet
 weniger demokratische Jugendarbeit in zahlreichen Regionen umgesetzt wird
 die Arbeit für queere Akzeptanz in Sachsen massiv eingeschränkt wird
und vieles mehr.
Die im Rahmen der Informationsveranstaltung verkündeten Pläne für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ verlangen von Antragstellenden zukünftig, dass sie bundesweit aufgestellt sind, indem sie mindestens in vier Bundesländern operieren. Kleine Träger aus Sachsen, die vor Ort verankert sind und dort über direkte Zugänge zu lokalen Zielgruppen verfügen, werden damit keine Chance mehr haben. Die wegfallenden Projekte werden dann von niemandem mehr umgesetzt. Vor allem wird der ländliche Raum weiter geschwächt.
Bereits heute wirkt der überwiegende Teil der durchgeführten Innovationsprojekte in Sachsen in die Regelstrukturen (z.B. Schule, kommunale Einrichtungen, Kinder und Jugendhilfe, Gesundheitswesen oder Betriebe) hinein und arbeitet mit der gesamten demokratischen Gesellschaft. Dies geschieht oft unter schwierigen Bedingungen und mit großer Anstrengung.
Wir, die Träger der Innovationsprojekte aus Sachsen, sind uns darin einig, dass unsere Projekte hinsichtlich ihrer Ziele, Maßnahmen und der erzielten Wirkung evaluiert werden müssen. Allerdings ist es geboten, dass diejenigen, die ihre Arbeit aufgenommen haben und Projekte für vier Jahre beantragt haben, diese Arbeit auch zu Ende führen dürfen. Auf Grundlage der dann vorliegenden Evaluationsergebnisse ist eine Weiterentwicklung des Bundesprogramms sinnvoll.
Vor dem Hintergrund des stark sinkenden Vertrauens der Menschen in staatliche Institutionen ist der Stopp der sächsischen Innovationsprojekte ein fatales Signal. Durch den Wegfall der Projekte und der zugehörigen Angebote wird das Vertrauen der Menschen in den ländlichen Gemeinden weiter sinken und dem Aktivismus von Rechtsextremen und anderen antidemokratischen Kräften wird Vorschub geleistet.
Wir, die Träger der Innovationsprojekte in Sachsen, bitten Sie um Unterstützung! Nutzen Sie Ihren Einfluss und sprechen Sie mit den Verantwortlichen in der Bundesregierung und im Familienministerium. Lassen Sie uns gemeinsam die Demokratie direkt vor Ort stärken!

Unterzeichner:innen:

Michael Nattke, Geschäftsführung Kulturbüro Sachsen e.V. (Projekt: “Demokratische Raumnahme”)
Benjamin Winkler, Projektleitung “Lokale Allianzen und Gemeindekümmernde in Sachsen” (CRI gGmbH)
Nicole Macheleidt, Projektleitung “MIQA - Miteinander für queere Akzeptanz” (different people e.V.)
Arezu Braun & Katharina Scholz, Projektleitung “Organisationen öffnen - Diskriminierungssensible Organisationsberatung für Sachsen” (Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.)
Madeleine Tost, Geschäftsführung Steinhaus e.V. (Projekt: “Demokratisch engagiert in Bautzen”)
Henry Lewkowitz, Projektleitung & Geschäftsführung Erich-Zeigner-Haus e.V. (Projekt: “vektor linx”)
Amanos Mohammad, Projektleitung “Brücken, die uns näher rücken” (LAG Jungen- und Männerarbeit in Sachsen)
Marie-Luise Baldin, Projektleitung “Theatre for Dialogue: Aktivierende Demokratie durch Methoden des Forumtheaters” (Stadt.Raum.Gestalten e.V.)
Linda Wüstner, Projektleitung “Demokratie inklusiv” (SFZ Förderzentrum gGmbH)
Der Vorstand, AGJF Sachsen e.V. (Projekt: “Resiliente Zwischenräume”)
Andreas Büttner, Geschäftsführung Sächsische Jugendstiftung (Projekt: “DES! 2.0”)
Mandy Wiesner, Geschäftsführung Sächsische Landjugend e.V. (Projekt “DES! 2.0”)
Yameli Gómez Jiménez, Projektleitung “SISTERS* - Gemeinsam stark!” (LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V.)
Stefan Schwarz, Projektleitung “Ökonomische Mythen und Projektion” (Hatikva e.V.)
Christiane Bergmann, Projektleitung “5 Minuten Zukunft - Wir müssen reden!” (Soziales Netzwerk Lausitz gGmbH)
Silvia Rentzsch & Henrike Bohl, Geschäftsführung TIAM e.V. (Projekt: “TIN die Zukunft - Geschlechtliche Vielfalt willkommen”)

10/02/2026

Einladung zum nächsten Vortrag von Aktion Eine Welt Aue e.V.

Dienstag, 24.02.2026 um 19 Uhr im Saal des Bürgerhauses Aue

24/10/2025

Am Montag, 27.10.2025 ist Vernetzungstreffen der sächsischen Akteure aus "Demokratie Leben!".
Wir sehen uns in Olbernhau 👍

Warum nicht mal nach Aue-Bad Schlema kommen?
02/09/2025

Warum nicht mal nach Aue-Bad Schlema kommen?

Kontrovers Vor Ort "Haben wir die Medien, die wir verdienen?"
Vortrag und Diskussion zur Rolle des Journalismus in unserer Demokratie mit Dr. Christoph Meißelbach

Ort:
Im Offenen Bürgertreff des KGE e.V., Bahnhofstraße 13, im 1. OG, 08280 Aue-Bad Schlema

Datum & Uhrzeit:
Donnerstag, 4. September 2025, Beginn 18:00 Uhr

Eintritt frei – eine Anmeldung ist erwünscht

Die Medien sind sie die vierte Gewalt, unsere wichtigste Informationsquelle oder doch nur eine Skandalfabrik? Die Diskussion um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Medien ist hitziger denn je. Wie genau informieren Medien die Bevölkerung, wie beeinflussen sie unsere Meinungen, und wie kontrollieren sie die Politik? Gibt es so etwas wie "objektive Berichterstattung" überhaupt? Und wie hat sich unsere Medienlandschaft durch das Streben nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien verändert?
In dieser Veranstaltung nehmen wir die entscheidende Rolle der Medien in unserer Demokratie unter die Lupe. Dabei analysieren wir das Verhältnis von Journalismus, Politik und Gesellschaft: So zeigen Studien, dass Medienschaffende im Schnitt eine etwas andere politische Haltung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Wir fragen uns, wie sich das auf die Berichterstattung, auf das Vertrauen in etablierte Medien und auf populistische Strömungen auswirkt. Wir beleuchten aber auch, wie wir selbst die Medien beeinflussen und warum wir oft genau die Berichterstattung bekommen, die wir (unbewusst) suchen. Denn seien wir ehrlich: Es sind oft die spektakulären Skandale, die dramatischen Einzelschicksale und die Katastrophenmeldungen, die uns besonders interessieren. Die Algorithmen der Tech-Konzerne bedienen und fördern diese Trends aber in den sozialen Medien tragen auch die
Nutzer dazu bei, dass politische Debatten oft von lauten und radikalen Stimmen geprägt sind.
Am Ende des Abends haben wir ein klareres Bild davon, welche Medienkritik auf Missverständnissen beruht und wo tatsächliche Herausforderungen liegen. Vielleicht kommen wir sogar gemeinsam auf Ideen, wie wir einen konstruktiven Beitrag zur Zukunft der Medienlandschaft leisten können?

Der Referent:
Dr. Christoph Meißelbach ist Sozialwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Technischen Universität Dresden und war danach ab 2009 am dortigen Institut für Politikwissenschaft als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2020 ist er der Wissenschaftliche Koordinator am Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Demokratie im digitalen Zeitalter und die psychologischen Grundlagen von politischem Verhalten.

02/09/2025

Dir fehlen die Worte, wenn du rassistische oder andere menschenfeindliche Kommentare hörst?

Vorurteile, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit können uns überall begegnen – auf der Arbeit, im Sportverein, im Stadtviertel oder in der eigenen Familie. Oft werden ganze Bevölkerungsgruppen in ein schlechtes Licht gerückt. Dann wird zum Beispiel pauschal allen Menschen, die aus ihrem
Heimatland geflohen sind oder allen Muslimen unterstellt, es ginge eine Bedrohung von ihnen aus. Auch Menschen die sich für Demokratie und Menschenrechte
engagieren, sehen sich oft Anfeindungen ausgesetzt.

Termin:
06.09.2025
10 - 17 Uhr

Ort:
KGE e.V. (obere Etage des ehemaligen Cafe Temper, Bahnhofstraße 13, 08280 Aue-Bad Schlema

Hier jetzt noch anmelden!
https://www.agenda-alternativ.de/jetzt-anmelden-workshop-handlungs-und-argumentationsstrategien-gegen-menschenfeindlichkeit/

Es sind noch Plätze frei!
02/09/2025

Es sind noch Plätze frei!

Dir fehlen die Worte, wenn du rassistische oder andere menschenfeindliche Kommentare hörst?

Vorurteile, Diskriminierung und Demokratiefeindlichkeit können uns überall begegnen – auf der Arbeit, im Sportverein, im Stadtviertel oder in der eigenen Familie. Oft werden ganze Bevölkerungsgruppen in ein schlechtes Licht gerückt. Dann wird zum Beispiel pauschal allen Menschen, die aus ihrem
Heimatland geflohen sind oder allen Muslimen unterstellt, es ginge eine Bedrohung von ihnen aus. Auch Menschen die sich für Demokratie und Menschenrechte
engagieren, sehen sich oft Anfeindungen ausgesetzt.

Termin:
06.09.2025
10 - 17 Uhr

Ort:
KGE e.V. (obere Etage des ehemaligen Cafe Temper, Bahnhofstraße 13, 08280 Aue-Bad Schlema

Hier jetzt noch anmelden!
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25/07/2025

Neue Anmeldefrist 10.8.2025

Adresse

Bahnhofstrasse 13
Aue
08280

Telefon

+4937711238133

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