Geschichtswerkstatt Achim

Geschichtswerkstatt Achim "Grabe, wo Du stehst" -
Geschichte vor Ort, der Menschen vor Ort, Geschichte von unten

Geschäfte und Gastronomie fehlen Umfrage der Geschichtswerkstatt zu Achim mit  Achim. Beim "Pavillon der Vielfalt" betei...
04/09/2026

Geschäfte und Gastronomie fehlen

Umfrage der Geschichtswerkstatt zu Achim mit

Achim. Beim "Pavillon der Vielfalt" beteiligte sich jetzt neben Kunstverein und terre des hommes auch die Geschichtswerkstatt Achim, unter anderem mit einer besonderen Aktion: Sie machte während des Wochenmarktes in der Fußgängerzone eine anonyme Umfrage zu Achim mit drei Fragen und vielen interessanten Antworten.

Die erste Frage lautete: "Was gefällt Ihnen in Achim?" Wenig überraschend, dass gleich viele den Wochenmarkt nannten mit seinen Angeboten, Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten. Weitere Antworten: Die Mischung aus Kleinstadt und Dorf, die Weser, die Nähe zu Bremen und den Autobahnen, die gute Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten, Sportstätten. das Miteinander, die Resonanz bei Veranstaltuzngen, die Übersichtlichkeit, die kurzen Wege, das Kasch, Bäume, die Badestellen an der Ueser Brücke,
Allgemein gefällt es der großen Mehrheit der Befragten. Für viele ist es schon lange ihre Heimat.

Das weniger gute Zeugnis wurde bei der zweiten Frage "Was muss weg in Achim?" ausgestellt.
Wieder unkommentiert Antworten: Immer wieder der viele Verkehr, der Geschäftsleerstand, das Pflaster, Hundekot auf Süielplätzem, Grün und Gehwegen, die Baumschutzsatzung, dogmatische Politik, die Ueser Kreuzung. die Pläne zur Überbauung des Bibliotheksplatzes, der "Radkasten" auf dem Baumplatz vor der Marktschule, E-Scooter, Rücksichtslose auf zwei Rädern, Fahrradgeschiebe durch den Wochenmarkt, das Gewerbegebiet Achim West, Dreck, Schottergärten, Frauenbeauftragte und Klimamanagerin.

Einige meinten auch, ein Bürgermeisterkandidat und eine Partei müsse weg. Wer wird hier aber nicht verraten, zumal das die Wähler entscheiden.

Auf die Frage "Was fehlt in Achim?" kamen diese Antworten: Bäume, attraktive Spielplättze in alten Wohngebieten mit jetzt jungen Bewohnern, Fachärzte mit Terminen für Patienten, mehr Miteinander statt Egoismus, Mut zur Veränderung, schöne, gemütliche Cafes, Restaurants und Pubs, eine Weinstube, Disco, Bänke in der Fußgängerzone, ein überregionales Verkehrskonzept, Zu- und Abfahrten beim Radschnellweg, Fahrradstraßen statt Einahnstraßen, Freiflächen, wirksamer Schutz für alte Bäume, Grünschnitt, ein Baumarkt, Drogeriemarkt. Wenigen fehlt auch nichts.

Ein interessanter Strauß an Antworten, auch für die bald gewählten Kommunalpolitiker. Ursprünglich wollte die Geschichtswerkstatt eine Zufallswahl zu den Bürgermeisterkandidaten veranstalten. Da dies jedoch ein überhaupt nicht repräsentatives Zufallsergebnis hätte bringen können mit Auswirkungen auf die Wahl, ließ man die Finger davon.

Manfred Brodt

Foto:
Das Trio "Scholem" (Frieden) begleitete den Stand der GeschichtswerkstattAchim mit Klezmermusik.

Kalender der Geschichtswerkstatt AchimSeptember vor 150 Jahren Die Vertreibung der Ureinwohner in den USA hatte längst b...
04/09/2026

Kalender der Geschichtswerkstatt Achim

September vor 150 Jahren

Die Vertreibung der Ureinwohner in den USA hatte längst begonnen. Die Indianer sollten in Reservate ziehen und ließen sich diese Vertreibung nicht widerstandslos gefallen. Es kam zu blutigen Schlachten. Eine der berühmtesten Schlachten war die „Schlacht am Little Bighorn River“. Die Sioux und die Cheyenne mit ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse besiegten das siebte US-amerikanische Kavallerieregiment vernichtend. Trotz einiger Siege der Indianer wurden sie aber letztendlich alle niedergeschlagen und in die Reservate gesteckt. Hier blieb ihnen nur die Anpassung, die viele ins Elend führte. Etliche konvertierten zum Christentum –um des lieben Friedens Willen.

September vor 100 Jahren
Das Deutsche Reich wird in den Völkerbund aufgenommen. Der deutsche Außenminister Gustav Stresemann hält vor der Völkerbundversammlung in Genf eine vielbeachtete Antrittsrede.

Das Koblenzer Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und den Besatzungsmächten sichert den deutschen Bewohnern in den rheinischen Gebieten Amnestie für Straftaten zu, die während der Besatzungszeit begangen worden sind. Ausgenommen sind Straftaten des allgemeinen Rechts und Spionage.

Kurt Tucholsky schreibt in der "Weltbühne" die republikanische Gesinnung der deutschen Bevölkerung sei eine "optische Täuschung".

Henry Ford lässt in seinen Automobilwerken den 8-Stunden-Tag bei Beibehaltung der 5-Tage-Woche einführen

September vor 75 Jahren

Das Zentralkomitee der SED wendet sich in einem offenen Brief an die Mitglieder und Funktionäre der SPD und KPD. Er enthält die Aufforderung, eine Aktionseinheit gegen die Remilitarisierung und "für die Enteignung der Konzernherren" zu bilden.

Die DDR-Regierung führt eine Abgabe für die Benutzung sämtlicher DDR-Straßen durch westdeutsche Fahrzeuge ein.

Die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik und ihre Aufnahme in eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft werden eingeleitet.

Die Bundesrepublik hat ein neues Bundesverfassungsgericht.

September vor 50 Jahren:

Mao Ze D**g ist gestorben. In China setzt nach Staatstrauer ein Machtkampf ein.

Die britische Regierung bestätigt Presseberichte, nach denen britische Sicherheitskräfte in Nordirland die Folter als Mittel der Vernehmung anwendet.

September vor 25 Jahren:

Der 11. September, "nine eleven", die Anschläge islamistischer Terroristen in den USA. Die Selbstmordattentäter steuerten zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in Manhattan, ein weiteres in das Pentagon, das Verteidigungsministerium, bei Washington D.C. Das vierte führten sie im Kampf mit mutigen Passagieren in Pennsylvania zum Absturz. Mit 2996 Toten und mehr als 6000 Verletzten war das der bisher schwerste Terroranschlag der Geschichte. Es folgte der langjährige Antiterrorkrieg der USA und ihrer Verbündeten einschließlich der Bundesrepublik Deutschland.

Zwei Tage später bewegt sich ein Schweigemarsch von 2000 Achimer Schülern durch Achim. Am 21. September folgen eine Kundgebung, ein Schweigemarsch und eine Andacht in der St. Laurentius-Kirche. Die Achimer Parteien und Kirchen hatten dazu aufgerufen.

August vor 150 Jahren: Premiere von Richard Wagners Oper  "Die Götterdämmerung":Götterdämmerung ist der Titel des vierte...
22/08/2026

August vor 150 Jahren:

Premiere von Richard Wagners Oper "Die Götterdämmerung":
Götterdämmerung ist der Titel des vierten Teils von Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen, die er als „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend“ bezeichnete. Den „Vorabend“ bildet das pausenlose Werk Das Rheingold, die anderen beiden „Tage“ sind Die Walküre und Siegfried. Die Uraufführung fand am 17. August 1876 im Rahmen der Richard-Wagner-Festspiele im Bayreuther Festspielhaus statt. Titel und Teile der Handlung greifen die nordische Sage Ragnarök auf.


August vor 125 Jahren:

Die britische Regierung errichtete Kolonialregierungen für das vom Oranje-Freistaat und der Südafrikanischen Republik eroberte Burengebiet und schuf so die Oranje-Fluss-Kolonie und die Transvaal-Kolonie . Joseph Chamberlain , Kolonialminister des Vereinigten Königreichs , erklärte im Unterhaus, dass die britischen Konzentrationslager in Südafrika „die einzig humane Alternative dazu waren, die Frauen und den General in der Wüste zurückzulassen“.
Unter der Leitung von Millicent Fawcett begann die von der britischen Regierung eingesetzte „Damenkomission“ ihre Inspektionsreise durch die von der britischen Armee während des Zweiten Burenkriegs in Südafrika errichteten Internierungslager für Zivilisten , beginnend mit dem Lager in Vryburg . Im ersten Lager auf ihrer Liste stellten sie fest, dass die Mehrheit der 458 Internierten in Zelten ohne Betten lebte und dass es keine Schule für die Kinder gab. Sie kamen jedoch zu dem Schluss, dass die Lebensmittel- und Brennstoffrationen ausreichend seien.

August vor 75 Jahren:
Der Warenverkehr zwischen der Bundesrepublik und der DDR wird eingestellt, nachdem das Abkommen zum Interzonenhandel ausgelaufen ist. Die Unterzeichnung eines neuen Vertrags scheiterte bisher. Auch West-Berlin ist davon betroffen.

Walter Ulbricht, stellvertretender Ministerpräsident der DDR, enthüllt in Ost-Berlin das erste Stalin-Denkmal in Deutschland.

26 000 Landarbeiter in Niedersachsen und Hessen streiken für 25 Prozent mehr Lohn.



August vor 50 Jahren:

Die Raumsonde Viking 2 erreicht die Marsumlaufbahn.

Der Pfarrer und Regimekritiker Oskar Brüsewitz verbrennt sich in Seitz/DDR vor der Kirche St. Michaelis .

August vor 25 Jahren:

In Verden beginnt der große Prozess zur Hotelexplosion des Mythos Palace/Braunschweiger Hofs nachts am 24. Juli 2000, bei dem drei Hotelgäste ums Leben kamen, ein Ehepaar aus dem Sauerland und ein Schweizer. Seine Frau wurde schwer verletzt unter den Trümmern geborgen. Hauptangeklagter ist der griechische Hotelbesitzer, der das Verbrechen in Auftrag gegeben und von Griechenland aus gesteuert haben soll. Der Mann und seine Frau waren in den Jahren zuvor bei vielen Versuchen als Gastronomen gescheitert. So auch 2000 beim "Rhodos" in Kirchweyhe. Das mussten sie aufgeben, "denn es ist leider abgebrannt", sagt der Angklagte beim Prozessauftakt.

Rainer Ditzfeld ist stinksauer auf die Achimer Stadtverwaltung. Als Vorsitzender des Schulvereins Karla an der Astrid-Lindgren-Schule kritisiert er, dass die Stadtverwaltung sich drei Wochen Zeit gelassen habe eine defekte Ampel an der Borsteler Landstraße, dem Schulweg, reparieren zu lassen. Sie habe den Reparaturauftrag erst am ersten Schultag nach den Sommerferien erteilt und die Ferien nicht genutzt. Die CDU legt nach: "Ist der Verwaltung nicht bekannt, wann die Ferien zu Ende sind und die Einschulung der 1. Klassen vorgesehen ist? Welche Prioritäten haben Kinder im Straßenverkehr?"

Museumfasziniert
06/08/2026

Museum
fasziniert

Juli vor 150 Jahren: Marpinger Marienerscheinungen: Im saarländischen Marpingen berichteten drei Mädchen ab dem 3. Juli ...
14/07/2026

Juli vor 150 Jahren:

Marpinger Marienerscheinungen:
Im saarländischen Marpingen berichteten drei Mädchen ab dem 3. Juli von Erscheinungen der Jungfrau Maria, was den Ort vorübergehend in ein deutsches Wallfahrtsziel verwandelte. Am 13. Juli trieben preußische Soldaten die Pilger mit Bajonetten auseinander.

Juli vor 100 Jahren:

Im Juli 1926 hält die NSDAP ihren zweiten Reichsparteitag in Weimar ab. In der thüringischen Landeshauptstadt, wo die Partei nicht verboten war, beschließt die NSDAP die Gründung der „Hitler-Jugend“ und legt mit Masseninszenierungen den Grundstein für ihren späteren Kult.

Juli vor 75 Jahren:

Die Westmächte, USA, Großbritannien und Frankreich, erklären auch offiziell das Ende des Kriegszustands mit Deutschland.

Juli vor 25 Jahren:

Die Preussag Wassertechnik kündigt an, im September das Werk in Achim zu schließen. 120 Arbeitsplätze gehen verloren.

Das Verwaltungsgericht Stade stoppt den Ausbau der Moschee in der Feldstraße. Es folgt der Klage von Nachbarn wegen Lärmbelästigungen und stellt fest, die Moschee habe bei Gottesdiensten eher 100 als 30 Besucher.





Juli vor 150 Jahren:

Marpinger Marienerscheinungen:
Im saarländischen Marpingen berichteten drei Mädchen ab dem 3. Juli von Erscheinungen der Jungfrau Maria, was den Ort vorübergehend in ein deutsches Wallfahrtsziel verwandelte. Am 13. Juli trieben preußische Soldaten die Pilger mit Bajonetten auseinander.

Juli vor 100 Jahren:

Im Juli 1926 hält die NSDAP ihren zweiten Reichsparteitag in Weimar ab. In der thüringischen Landeshauptstadt, wo die Partei nicht verboten war, beschließt die NSDAP die Gründung der „Hitler-Jugend“ und legt mit Masseninszenierungen den Grundstein für ihren späteren Kult.

Juli vor 75 Jahren:

Die Westmächte, USA, Großbritannien und Frankreich, erklären auch offiziell das Ende des Kriegszustands mit Deutschland.

Juli vor 25 Jahren:

Die Preussag Wassertechnik kündigt an, im September das Werk in Achim zu schließen. 120 Arbeitsplätze gehen verloren.

Das Verwaltungsgericht Stade stoppt den Ausbau der Moschee in der Feldstraße. Es folgt der Klage von Nachbarn wegen Lärmbelästigungen und stellt fest, die Moschee habe bei Gottesdiensten eher 100 als 30 Besucher.

Ein Stück Geschichte
09/07/2026

Ein Stück Geschichte

Gegen das VergessenLandkreis. Seit zwölf  Jahren existiert im Landkreis ein Arbeitskreis Erinnerungskultur, der die zahl...
26/06/2026

Gegen das Vergessen

Landkreis. Seit zwölf Jahren existiert im Landkreis ein Arbeitskreis Erinnerungskultur, der die zahlreichen örtlichen Vereine verknüpfen soll, die sich mit Geschichte, insbesondere den zwölf Jahren von 1933 bis 1945, beschäftigen. Dies war jetzt Anlass zu einer kleinen Feier im Kapitelhaus in Wittlohe, wo die Zeitgeschichtliche Werkstatt sehr aktiv ist.

Landrat Peter Bohlmann erwähnte besonders die Geschichtswerkstatt Achim, die sich seit 40 Jahren unter Gründer Karlheinz Gerhold bis heute dieser Aufgabe verschrieben habe, das Dokumentationszentrum in Verden und die Oberschule in Langwedel, wo an die
Hinrichtung von drei jungen Zwangsarbeitern im Ort auch durch einen Gedenkstein vor der Schule und viele weitere Aktionen "gegen das Vergessen" beispielhaftes Engagement gezeigt werde.

Kreistagsvorsitzender Wilhelm Hogrefe warnte vor nationaler Überheblichkeit und Ablehnung von Menschen nur, weil sie anders sind. Der Vorsitzende der Europa Union setzt sich dafür ein, allen jungen Menschen einen Auslandsaufenthalt in Europa zu ermöglichen, um Fremdenfeindlichkeit nicht azfkommen zu lassen.
Wittlohs Pastor i.R. Wilhelm Timme von der Zeitgeschichtlichen Werkstatt berichtete dem Publikum, kurz vor oder nach der Ruhestandsgrenze, dass seine Kirchengemeinde im Konfirmationsunterric zusammen mit Jugendlichen im Freiwilligen sozialen Jahr die Jugendkichen für die historischen Schrecken im Ort sensibilisiert habe.

Heiko Oetjen spach als SPD-Fraktionsvorsitzender auch für die CDU und die Grünen, was die Solidarität der Demokraten unterstreichen sollte. Erinnerungskultur gehe es nicht primär um die Vergangenheit, sondern um den Widerstand gegen Diktatur und Kriegslüsternheit in Gegenwart und Zukunft.
"Nie wieder ist jetzt", sagte Oetjen mit Blick auf die USA und auch Deutschland.
Und er stellte klar: "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!" mb

Foto:
Landrat Peter Bohlmann: Lob für Erinnerung vor Ort.

Digitaler Stadtführer
05/06/2026

Digitaler Stadtführer

https://stadt-land-erleben.de/achim/
05/06/2026

https://stadt-land-erleben.de/achim/

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Alte Berufe und mehrRückblick:Juni vor 150 Jahren:Eine Übermacht von Sioux- und Cheyenne-Indianern vernichtet am 25. Jun...
01/06/2026

Alte Berufe und mehr

Rückblick:

Juni vor 150 Jahren:

Eine Übermacht von Sioux- und Cheyenne-Indianern vernichtet am 25. Juni 1876 am Little Bighorn River - im Südwesten des heutigen US-Bundesstaates Montana - das siebte Kavallerie-Regiment. Alle rund 225 Soldaten sterben. Militärisch ist die verheerende Niederlage der amerikanischen Truppen ohne große Bedeutung. Trotzdem zählt die Schlacht zu den bekanntesten Auseinandersetzungen in der Geschichte des amerikanischen Westens: „Es ist das letzte Mal, dass die Indianer noch in der Lage sind, den Weißen etwas entgegenzusetzen", sagt Volker Depkat, Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Hintergrund der Schlacht ist eine Offensive der US-Armee gegen die Indianer im Sommer 1876. Ziel der Aktion ist es, auch die letzten sich noch frei bewegenden Indianer in ein Reservat zu zwingen. In der „Großen Sioux-Reservation" sollen sie sesshaft werden und Ackerbau erlernen.

Juni vor 100 Jahren:

Nach der demokratischen Revolution von 1918 sind die Fürstenhäuser im Deutschen Reich politisch entmachtet worden. Im Juni 1926 findet dann eine Volksabstimmung über die entschädigungslose Enteignung der Fürstentümer statt. Im Kern ging es um die Frage, ob ihr Eigentum Privat- oder Staatsvermögen ist. Mit 36,4 Prozent der Wahlberechtigten wird die erforderliche Mehrheit von 50 Prozent für diese Verfassungsänderung allerdings verfehlt.

Juni vor 75 Jahren:

Am 7. Juni 1951werden im Kriegsverbrechergefängnis in Landsberg am L**h die letzten Todesurteile gegen NS-Kriegsverbrecher vollstreckt. Sie hatten sich der Ermordung von Zehntausenden Menschen in Konzentrationslagern, im Warschauer Ghetto und in der Sowjetunion schuldig gemacht.

Juni vor 25 Jahren:

Klaus Wowereit wird neuer Regierender Bürgermeister von Berlin. Auf dem Nominierungsparteitag der SPD hatte er sich geoutet: „Ich sage Euch was zu meiner Person: Ich bin schwul und das ist auch gut so. Ich habe nie schwule Politik gemacht, sondern als Schwuler Politik".

Im kleinen Borstel Achims herrscht Aufregung. Die Bewohner wehren sich gegen drei geplante Windkraftanlagen mit jeweils 150 Metern Höhe. Erfolglos, wie sich später herausstellen sollte.

Erfolglos ist auch ihr Antrag, auf der Landesstraße 156 Uesen-Bassen im Bereich Borstel Tempo 70 vorzuschreiben. Das Landesstraßenbauamt argumentiert, es gebe hier nicht genügend Stellen, an denen Gehbehinderte und Kinder die Straße überqueren müssten. Es sei auch nicht zu schweren Unfällen gekommen.

Akte Berufe:

Adresse

Achim
28832

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