Aachener Adipositas-SHG

Aachener Adipositas-SHG Selbsthilfegruppe

Wir haben auch mitgemacht
15/06/2026

Wir haben auch mitgemacht

15/06/2026

Wir freuen uns über jede Klinik, die rund um den Aktionstag "Tag der Hernie" am 3. November ein Informationsangebot für die Veröffentlichkeit zur Verfügung stellt, um gemeinsam das Wissen über in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

10/06/2026

: Muskeln als Drüsen – Warum Bewegung mehr ist als Kalorienverbrauch

Lange Zeit dachten wir, Muskeln seien nur für die Bewegung zuständig. Doch die moderne Wissenschaft hat entdeckt, dass Muskeln das größte endokrine Organ Eures Körpers sind. Sobald sie arbeiten, produzieren sie hunderte heilende Botenstoffe: die Myokine.

Was Myokine bedeuten
👉 Es sind hormonähnliche Botenstoffe, die direkt in der Muskulatur gebildet werden
👉 Sie kommunizieren mit dem Gehirn, dem Fettgewebe und dem Immunsystem
👉 Myokine wirken wie eine körpereigene Apotheke gegen Entzündungen

Warum das bei Adipositas entscheidend ist
👉 Muskelarbeit verbessert die Insulinempfindlichkeit sofort – auch ohne Gewichtsverlust
👉 Myokine helfen dabei, das gefährliche Bauchfett gezielt abzubauen
👉 Sie schützen die Nervenzellen und verbessern Eure Stimmung und Motivation

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse
👉 Schon moderateste Muskelanspannung reicht aus, um die Myokin-Ausschüttung zu starten
👉 Myokine können die Barriere zum Gehirn überwinden und dort das Sättigungsgefühl stärken
👉 Ein aktiver Muskel „spricht“ mit den Fettzellen und befiehlt ihnen, Energie freizugeben

Was wirklich helfen kann
👉 Kraft und Ausdauer kombinieren: Beides schüttet unterschiedliche, wertvolle Myokine aus
👉 Dranbleiben statt Auspowern: Die Regelmäßigkeit der Muskelaktivität hält den Myokin-Spiegel hoch
👉 Alltagshürden nutzen: Treppensteigen oder schwerere Einkäufe sind kleine „Dosen“ Eurer inneren Medizin
👉 Jede Bewegung zählt: Euer Körper registriert jede Kontraktion als gesundes Signal

Fazit:
Betrachtet Bewegung nicht als Bestrafung für gegessene Kalorien, sondern als Aktivierung Eurer körpereigenen Heilkräfte. Eure Muskeln sind Eure stärksten Verbündeten für einen gesunden Stoffwechsel.

Mehr Unterstützung und Begleitung auf Eurem Weg findet Ihr hier:
www.adipositas-muenchen.de

https://www.facebook.com/share/18xaFa16Df/
07/06/2026

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: Die Falle der „Alles-oder-nichts“-Mentalität – Warum Perfektionismus beim Abnehmen bremst

Wir alle kennen diesen einen Moment: Ein stressiger Tag, ein ungeplanter Keks zum Kaffee oder die Einladung zum Geburtstag – und plötzlich fühlt es sich so an, als wäre der gesamte Plan für die Woche ruiniert. „Jetzt ist es auch egal“, denken wir uns, und aus dem einen Keks wird eine ganze Packung. Willkommen in der Welt der Alles-oder-nichts-Mentalität.

Der psychologische Mechanismus dahinter

Dieses Schwarz-Weiß-Denken ist eine der größten Hürden auf dem Weg zu einem gesünderen Gewicht. Psychologisch gesehen handelt es sich um einen Schutzmechanismus unseres Gehirns, um Komplexität zu reduzieren. Entweder wir sind „diszipliniert“ oder wir „versagen“. Dazwischen scheint es keinen Raum zu geben.

Doch genau dieser starre Fokus auf Perfektion führt oft zum Gegenteil dessen, was wir erreichen wollen. Wer sich extrem strenge Regeln auferlegt, baut einen enormen inneren Druck auf. Sobald eine kleine Abweichung passiert, bricht das gesamte Kartenhaus zusammen, und wir verfallen in alte Muster.

Warum „GUT“ besser ist als „PERFEKT“

Erfolgreiches Gewichtsmanagement ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und auf einem Marathon stolpert man gelegentlich. Das Entscheidende ist nicht, dass man stolpert, sondern wie schnell man wieder aufsteht.

Der Reifen-Vergleich: Wenn ihr mit eurem Auto einen platten Reifen habt, stecht ihr dann die anderen drei auch noch kaputt? Wahrscheinlich nicht. Ihr wechselt den einen Reifen und fahrt weiter. Genau so solltet ihr mit eurer Ernährung umgehen.

Flexibilität als Stärke: Studien zeigen, dass Menschen, die flexibel mit ihrer Ernährung umgehen, langfristig erfolgreicher abnehmen als diejenigen, die sich starre Verbote auferlegen.

Strategien gegen das Schwarz-Weiß-Denken

Wie könnt ihr diesen Kreislauf durchbrechen? Hier sind drei Ansätze, um mehr Graustufen in euren Alltag zu bringen:

Die 80/20-Regel: Versucht nicht, zu 100 % perfekt zu sein. Wenn 80 % eurer Entscheidungen gesund und zielgerichtet sind, vertragen die restlichen 20 % auch mal eine Ausnahme, ohne dass der Erfolg gefährdet ist.

Selbstmitgefühl statt Selbstkritik: Seid so nachsichtig mit euch selbst, wie ihr es mit einem guten Freund wärt. Ein Ausrutscher macht euch nicht zu einem Versager – er macht euch menschlich.

Die „Nächste Mahlzeit“-Regel: Vergesst den Gedanken, den Tag „abzuhaken“ und morgen neu anzufangen. Die nächste Chance für eine gute Entscheidung ist nicht morgen früh, sondern die nächste Mahlzeit oder das nächste Glas Wasser.

Eure Reise zu einem gesünderen Ich wird nicht durch die Momente bestimmt, in denen alles nach Plan läuft, sondern durch die Art und Weise, wie ihr mit den Momenten umgeht, in denen es mal nicht so ist.

Wie geht ihr damit um, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft? Seid ihr Team „Neustart morgen“ oder Team „Weiter geht's“?

Hier klicken für weitere Informationen: https://bit.ly/3sxHi7t

Hilfen bei seelischen Belastungen nach Magen-OP oder in Partnerschaften sowie bei Therapieplanung"LWL-Universitätsklinik...
06/06/2026

Hilfen bei seelischen Belastungen nach Magen-OP oder in Partnerschaften sowie bei Therapieplanung

"LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin stellt neue ambulante Angebote vor
Hilfen bei seelischen Belastungen nach Magen-OP oder in Partnerschaften sowie bei Therapieplanung
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Bochum (lwl). Die LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet neue Spezialsprechstunden in ihrer Ambulanz an, die gezielt und niederschwellig Menschen erreichen sollen, die zum Beispiel eine bariatrische Operation mit Magenverkleinerung hinter sich haben und psychologische Betreuung in der Nachsorge benötigen oder aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung Probleme in der Partnerschaft haben. Eine weitere Sprechstunde soll bei der Planung einer therapeutischen Behandlung beratend unter die Arme greifen.

„Mit unserem speziellen Angebot möchten wir auf einen Bedarf eingehen, der uns in unserem Therapiealltag immer wieder begegnet“, so Dr. Jan Dieris-Hirche, Ärztlicher Leiter der Institutsambulanz der LWL-Universitätsklinik Bochum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. „Wir wollen für Themen und Fragen rund um Partnerschaft, Familie oder zur therapeutischen Behandlung einen einfachen Zugang schaffen mit Hilfen und Strategien, die sich die Ressourcen der Betroffenen zunutze machen.“

Mit einer bariatrischen OP können beispielsweise seelische Probleme einhergehen, die sich zunächst als „Achterbahn der Gefühle“ bemerkbar machen. „Der Kopf nimmt langsamer ab als der Körper“, erklärt Dieris-Hirche. „Die Waage zeigt zwar weniger an, aber der oder die Patient:in fühlt sich vielleicht gar nicht leichter an.“ Herausforderungen nach der bariatrischen OP sind zum Beispiel die Akzeptanz des neuen Körperbildes und die Folgen für den Selbstwert, die Partnerschaft und das soziale Leben. Auch Achtsamkeit beim Essen und das Neuerlernen des Gefühls der Sättigung können herausfordernd sein."

LWL | LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin stellt neue ambulante Angebote vor - LWL-Universitätsklinikum Bochum

Das Video zeigt Ihnen, wie Sie auf dieser Internetseite einfach Informationen finden und welche Hilfen Sie nutzen können – auch in Gebärdensprache.

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