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contre les mariages forcés

Sojourner Truth wurde als Sklavin geboren, von ihrer grossen Liebe getrennt und zur Ehe mit einem anderen Mann gezwungen...
14/06/2026

Sojourner Truth wurde als Sklavin geboren, von ihrer grossen Liebe getrennt und zur Ehe mit einem anderen Mann gezwungen. Trotzdem, oder gerade deshalb, wurde sie zu einer der mächtigsten Stimmen für Menschenrechte des 19. Jahrhunderts.

Vor 175 Jahren stand sie an der Women's Rights Convention in Ohio auf und fragte: «Ain't I a Woman?» (“Bin ich etwa keine Frau?”). Als schwarze Frau und Abolitionistin machte sie laut, was auch noch heute von grosser Relevanz ist: Gleichstellung ist nicht für alle gleich. Feminismus, der nicht alle mitdenkt, ist keiner.

Migrantische FLINTAs bewegen sich in einem Spannungsfeld, das selten benannt wird: Die Ankunftsgesellschaft stellt Erwartungen an sie, an Integration, Anpassung, Eigenständigkeit. Gleichzeitig kommen Erwartungen aus der eigenen Familie oder Gemeinschaft an Loyalität, Tradition und Rolle. Dieses Spannungsfeld ist erdrückend. Umso wichtiger ist die Frage: Was möchtest du eigentlich?

Selbstbestimmung bedeutet nicht, sich zwischen Herkunft und Ankunft entscheiden zu müssen. Es bedeutet, gehört zu werden, ohne Verunglimpfung und ohne Verharmlosung, ohne dass die eigene Realität in eine vorgefertigte Geschichte gepresst wird. Ein würdevolles Leben als Individuum in einer Gesellschaft soll jeder Person möglich sein, auf dem gemeinsamen Boden der Menschenrechte, die nicht zur Diskussion stehen.

Heute, am feministischen Streiktag, erinnern wir uns an Sojourner Truth und an alle, deren Stimmen noch immer zu wenig Raum bekommen. Wir sprechen mit ihnen, nicht über sie.

“Wenn die erste Frau [...] stark genug war, die Welt ganz allein auf den Kopf zu stellen, so sollten wir Frauen gemeinsam doch fähig sein, sie wieder auf die Füsse zu stellen.”

Gemeinsam setzen wir uns seit 25 Jahren dafür ein.

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"Ich war 19, als ich mich von der Ehe abwandte, die meine Eltern für mich ausgesucht hatten, – und ich zahle immer noch ...
11/06/2026

"Ich war 19, als ich mich von der Ehe abwandte, die meine Eltern für mich ausgesucht hatten, – und ich zahle immer noch den Preis dafür." Das schreibt die heutige Autorin und Unternehmerin Sona Jepsen. Sie hat sich damit für die Freiheit und gegen den Zwang entschieden und würde es wieder tun - für "das chaotische, zerbrechliche, schöne, selbstgewählte Leben, das ich mir aufgebaut hatte."

"Der Mann, den ich heiraten sollte, war jemand, den ich seit meiner Kindheit kannte – fünf Jahre älter, aus einer wohlhabenden Sikh-Familie, der Klassenkamerad meiner Schwester, und er wohnte im 14. Stock unseres Hochhauses in Mumbai." Mit 12 Jahren war sie verliebt in ihn. Fünf Jahre später sah es ganz anders aus: Sie sollte brav zu Hause bleiben, Lernen und vor allem: ihre Jungfräulichkeit behalten. Er dagegen sei ermutigt worden, Erfahrungen mit Frauen zu machen.

"Diese Doppelmoral fühlte sich an wie ein Käfig, der sich immer enger um mich schloss. Als meine Eltern mir schließlich mitteilten, dass sie meine Ehe mit ihm arrangiert hatten, war meine Schwärmerei längst der bitteren Erkenntnis gewichen, dass dies nicht der Mann – und nicht das Leben – war, das ich wollte."
Sie wird für ihr Studium in die USA geschickt, wie ihr zukünftiger Ehemann: "Ich würde studieren, er würde die Verantwortung für mich übernehmen, und innerhalb weniger Monate würde er mir einen Heiratsantrag machen, woraufhin ich nach Indien zurückkehren und ihn heiraten würde."

Als er sie dann tatsächlich fragt, sagt sie: Nein. Und ihre Eltern lassen sie fallen: "Ich war in der ersten Klasse von Los Angeles nach Boston geflogen, um ihn zu sehen. Jetzt war ich pleite und schleppte meinen Koffer in einen Greyhound-Bus, um die lange Fahrt zurück nach Kalifornien anzutreten. Telefonate mit meinen Eltern wurden kurz und knapp. Einladungen zu Hochzeiten blieben aus. Beerdigungen fanden ohne mich statt. Auf einer Hochzeit, zu der ich nicht eingeladen war, bezeichnete mich ein Onkel als „Schlampe“. Ich hätte den Familiennamen entehrt." Diese Reaktionen zeigen, dass es nicht nur um eine arrangierte Ehe (mit freier Entscheidung) ging, sondern um Zwang.

Mittlerweile hat sie sich ein eigenes Leben und eine Karriere aufgebaut. Dieser Erfolg zeigt, dass sie sich richtig entschieden hat, auch wenn sie manchmal noch an ihre Vergangenheit denkt: "Man kann seine Familie lieben und trotzdem das Leben ablehnen, das sie für einen ausgesucht haben. Du kannst stolz auf deine Widerstandsfähigkeit sein und trotzdem die verpassten Geburtstage bedauern." Für Sona Jepsen ist das auch eine Art Verlust, aber die Freiheit, die sie mit ihrer Entscheidung gewonnen hat, ist so viel grösser und dauerhafter.

Link zum ganzen Artikel (englisch): https://www.huffpost.com/entry/rejected-arranged-marriage-propisal-indian-family-fallout-lessons_n_6950401ee4b09ad1da4c2ccf

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In dieser Woche hat die UNO ein neues Dekret der afghanischen Taliban-Regierung verurteilt, das Minderjährigenheirat leg...
06/06/2026

In dieser Woche hat die UNO ein neues Dekret der afghanischen Taliban-Regierung verurteilt, das Minderjährigenheirat legitimiert und Schweigen mit Zustimmung gleichsetzt.

"Das von den faktischen Machthabern Afghanistans erlassene Dekret Nr. 18 (2026) unterscheidet zwischen Mädchen in der Pubertät und verheirateten Mädchen anstatt eines gesetzlichen Mindestalters. Dies legitimiert faktisch die Heirat von Mädchen, sobald sie die Pubertät erreichen. Das Dekret legt zudem fest, dass das Schweigen eines Mädchens nach Eintritt der Pubertät als Zustimmung zur Heirat ausgelegt werden kann." Damit wird die von Frauenrechtsbewegungen beobachtete systematische Gewalt gegen Mädchen und Frauen in Afghanistan erneut verstärkt.

Die UNO stuft jede Minderjährigenheirat, also Eheschliessungen, bei denen mindestens eine der Parteien unter 18 Jahre alt ist, als schädliche Praktik und Zwangsheirat ein. „Die Pubertät kann nicht als Kriterium für das Erwachsenenalter oder die Ehemündigkeit angesehen werden“, betonen die Experten der UNO, welche diese Bestimmung als völlig unvereinbar mit der UN-Kinderrechtskonvention beschreiben.

Die Fachstelle Zwangsheirat begrüsst die Verurteilung dieses Dekrets durch die UNO.

Artikel der UNO (französisch): https://news.un.org/fr/story/2026/06/1158915

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Sara* wurde Opfer einer Zwangsheirat. Nachdem Ihr Ehemann sie angreift, ruft sie die Polizei. Im ersten Teil ihrer Gesch...
04/06/2026

Sara* wurde Opfer einer Zwangsheirat. Nachdem Ihr Ehemann sie angreift, ruft sie die Polizei. Im ersten Teil ihrer Geschichte, den wir vor einer Woche nacherzählt haben, wurde deutlich, dass für Betroffene von Zwangsheirat der Albtraum nach der Eheschliessung oft erst so richtig beginnt. Mit Einschüchterungen, Drohungen, Isolation, psychischer und physischer Gewalt.

Die Polizei kommt schliesslich und findet Sara zitternd in einer Ecke in ihrem Zimmer: „Mir war kalt, mein Herz raste und mein Blutdruck war im Keller.“ Sie wird in ein Frauenhaus gebracht und ihr Ehemann festgenommen. Aus Angst um ihre Familie in Pakistan erstattet sie keine Anzeige. Später erfolgt die Scheidung. Eine Rückkehr in ihr Heimatland ist keine Option, da geschiedene Frauen dort stigmatisiert werden, wie sie sagt. Auch besteht die Gefahr, dass sie dort erneut verheiratet wird: „Was in der Familie passiert, ist, dass man auf die eine oder andere Weise zur Wiederheirat gezwungen wird“.

Erfahrt mehr über Saras Geschichte bei der BBC (https://www.bbc.com/news/articles/c3enj03eyw7o, englisch)

*Name geändert

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Er droht damit, Sara* umzubringen. Sie muss ihn heiraten, obwohl sie nicht will.Im ersten Teil von Saras Geschichte geht...
30/05/2026

Er droht damit, Sara* umzubringen.
Sie muss ihn heiraten, obwohl sie nicht will.

Im ersten Teil von Saras Geschichte geht es um Ihre Gewalterfahrungen: Nach einer Zwangsheirat wird sie nach Grossbritannien gebracht, wo sie mit dem Ehemann zu seinen Eltern ziehen soll. Es heisst, sie werde dort ein besseres Leben haben.

Am Anfang sieht es auch so aus, doch der Schein trügt: Schon bald darf sie nicht mehr aus dem Haus, ihre Schwiegereltern behandeln sie wie eine Sklavin und ihr Ehemann übt massive Gewalt aus. „Er packte mich am Hals. Er schleuderte mich gegen die Wand. Er schlug mir drei oder vier Mal auf den Kopf.“ Sie schafft es schliesslich die Polizei zu rufen - ein wichtiger erster Schritt in die Freiheit.

Sara hat ihre Geschichte der BBC erzählt (https://www.bbc.com/news/articles/c3enj03eyw7o, englisch). Ihr Fall zeigt beispielhaft für viele Betroffene von Zwangsheirat, dass der Albtraum nach der Eheschliessung oft erst so richtig beginnt. Mit Einschüchterungen, Drohungen, Isolation, psychischer und physischer Gewalt. Ihre Geschichte zeigt aber auch, dass ein Ausweg möglich ist. Die Fachstelle Zwangsheirat steht Betroffenen zur Seite, damit sie ihre Freiheit zurückbekommen.

Wenn Personen für eine Zwangsheirat ins Ausland gebracht werden, ist das eine Form von Holehe. Die Betroffenen werden dabei entmenschlicht und wie eine Ware behandelt. Nach dem Schweizer Gesetz gibt es im Falle einer Zwangsheirat (Art. 50 Abs. 2 lit. b AIG) die Möglichkeit, dass Betroffene Bleiberecht erhalten, auch wenn die Ehe nach kurzer Zeit, d.h. nach weniger als drei Jahren, aufgelöst wird.

Erfahrt in der nächsten Woche, wie sich Sara ein neues Leben nach der Zwangsehe aufbaut.

*Name geändert

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Familie ist für die meisten Menschen zentral und wird als eine Kerninstitution unserer Gesellschaft angesehen. Deshalb f...
15/05/2026

Familie ist für die meisten Menschen zentral und wird als eine Kerninstitution unserer Gesellschaft angesehen. Deshalb feiern wir am 15. Mai den internationalen Tag der Familie. Gleichzeitig wollen wir aber auch an negative Aspekte des Familienlebens denken.

Wenn dadurch Zwänge entstehen und Druck auf einzelne Familienmitglieder ausgeübt wird, kann die Familie ihrer gesellschaftlichen Funktion, das heisst, den Menschen Halt und Geborgenheit zu geben, nicht mehr nachkommen. Erst wenn wir Zwänge abbauen, entsteht Freiheit. Darum wollen wir heute eine Geschichte über familiäre Zwänge und soziale Kontrolle erzählen:

Sie denkt, die Verlobung sei vorübergehend und soll den Ruf ihrer Familie schützen. Deshalb stimmt Daro dieser zu. Tatsächlich führt dies zu einer Zwangsehe, also zu einem Bleibezwang in der Ehe, so dass sie aus dieser zuerst nicht mehr herauskommt. Ihr damaliger Ehemann ist gewalttätig und als ihr klar wird, dass ihr Leben in Gefahr ist, flieht sie aus Syrien. Das war vor knapp 20 Jahren.

Heute ist Daro Hansen Regisseurin. Ihre Erfahrungen hat sie gekonnt zu dem ungemein persönlichen und kraftvollen Dokumentarfilm „Little Sinner“ verarbeitet, der im März in Kopenhagen Premiere hatte. In Dänemark fand sie nach ihrer Flucht eine neue Heimat. Ihre traumatischen Erfahrungen haben aber auch noch Jahre danach ihr Leben bestimmt.

Ein wichtiges Thema sind familiäre Zwänge. In einem Interview mit dem Magazin Variety sagt sie: „Wir lernen sehr früh, Verantwortung für das Klima in unseren Familien und die Beziehungen um uns herum zu übernehmen. Oft gehen wir für andere über unsere eigenen Grenzen hinaus und vergessen dabei, auf unseren Körper und unser Bauchgefühl zu hören.“ So etwas wie eine Familien-„Ehre”, oft ein Vorwand für Zwangsheirat, gibt es nicht: Hier geht es um Kontrolle von Sexualität, Partnerschaft und dem Sozialleben der eigenen Kinder. Diese negative Art der Erziehung ist eine schädliche Praxis..

Den ganzen lesenswerten Artikel (auf Englisch) gibt es hier: https://variety.com/2026/film/global/daro-hansen-little-sinner-cph-dox-premiere-1236686972/

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Zwei Betroffene von Zwangsheirat zeigen, wie sie zurück in die Freiheit gefunden haben:1. Die heute 52-jährige Hawa wurd...
07/05/2026

Zwei Betroffene von Zwangsheirat zeigen, wie sie zurück in die Freiheit gefunden haben:

1. Die heute 52-jährige Hawa wurde in Afghanistan zwangsverheiratet, als sie noch ein Kind war. Als 13-Jährige musste sie einen 30 Jahre älteren Mann heiraten.
Daraus hat sie gelernt, Ihre Kinder zur Freiheit zu erziehen und diesen zu ermöglichen, Freiheit zu leben. Ihre Tochter, die Regisseurin und Autorin Najiba Noori, hat Hawa in einem Dokumentarfilm porträtiert und auf dem Weg zur Eigenständigkeit begleitet.. Der Film zeigt auch, wie Hawa ihre Enkelin, die Nichte von Najiba, vor einer Zwangsheirat bewahren will.

2. Roya Karimi hat in Afghanistan Gewalt und Zwangsheirat erlebt. Mit 14 Jahren wurde sie verheiratet, ein Jahr später bekam sie ihren Sohn. Die Ehe war von Gewalt geprägt, ihr wurde zum Beispiel die Nase gebrochen. Als sie 17 Jahre alt war, ist sie mit ihrem Kind aus ihrem Heimatland nach Norwegen geflohen. Organisiert wurde die Flucht von ihrer Mutter.
In Norwegen liess sie sich zur Krankenpflegerin ausbilden und fing eine erfolgreiche sportliche Karriere als Bodybuilderin an. Auch heiratete sie erneut, dieses Mal aber aus Liebe. Der Sport half ihr, mit den körperlichen und seelischen Folgen der Misshandlungen durch ihren Ex-Mann umzugehen.

Diese Geschichten machen Mut, zeigen aber auch die traurige Realität, in der Betroffene von Minderjährigen- und Zwangsheirat leben. Den Film “Hawas Leben” gibt es kostenlos unter: arte.tv/de/videos/116047-000-A/hawas-leben/, die Video-Reportage "Erst Zwangsehe – jetzt Bodybuilding-Champion" über Roya Karimi gibt es hier: dw.com/de/afghanin-bodybuilding-meisterin-titel-gewinn-afghanistan-zwangsheirat-norwegen-exil-gewalt-frauen/video-76932053

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Für eine Studie an der Universität Zürich zum Wiederaufbau des Lebens nach erfahrener Gewalt werden aktuell Frauen gesuc...
18/04/2026

Für eine Studie an der Universität Zürich zum Wiederaufbau des Lebens nach erfahrener Gewalt werden aktuell Frauen gesucht, die an einer Online-Umfrage dazu teilnehmen möchten.

Die Fachstelle Zwangsheirat arbeitet mit der Universität in den Bereichen Zwangsheirat und häusliche Gewalt zusammen. Die Teilnahme an der Umfrage hilft dabei, das Ziel einer gewaltfreien Schweiz zu erreichen.

Wir freuen uns, wenn du diese Umfrage auch an potentiell Betroffene weiterleitest. Vielen Dank!

Du möchtest dich melden, aber hast Angst vor den Konsequenzen für deine Familie? Unsere Beratungen sind vertraulich, ähn...
18/04/2026

Du möchtest dich melden, aber hast Angst vor den Konsequenzen für deine Familie?

Unsere Beratungen sind vertraulich, ähnlich wie die Schweigepflicht, die du vom Opferhilfegesetz kennst. Was du uns erzählst, bleibt bei uns.

Wir wissen, dass die Täterschaft oft die eigene Familie ist. Menschen, die du liebst. Genau deshalb steht bei uns die Lösung im Vordergrund.

Seit über zwei Jahrzehnten begleiten wir Betroffene mit rund fünf bis zehn Beratungen pro Woche. Diese Erfahrung und Fachkompetenz setzen wir ein, um gemeinsam mit dir einen Weg zu finden, der sich richtig anfühlt. Bei Bedarf ziehen wir weitere unterstützende Fachstellen hinzu.

Denn was uns antreibt, ist eines: dein Weg zur Selbstbestimmung – in deinem Tempo, nach deinen Bedingungen.

Du musst das nicht alleine tragen. Wir sind da. Vertraulich, kostenlos, immer erreichbar. 💙

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09/04/2026

Anlässlich des Weltgesundheitstags, der am 7. April stattfand, möchten wir über mentale Gesundheit sprechen. Diese ist nämlich genauso wichtig wie die körperliche!

Wer zu einer Heirat gezwungen oder von der Familie ständig kontrolliert wird, erlebt Gewalt. Seelische Wunden sind von aussen oft unsichtbar, aber trotzdem da. Diese Gewalt kann starke Gefühle auslösen, wie Angst, Wut oder Verzweiflung, und kann eine enorme psychische Belastung darstellen.

Dass es dir in so einer Situation nicht gut geht, ist normal. Du hast nichts falsch gemacht und das Wichtigste noch einmal: Du bist nicht allein!

Was du jetzt tun kannst: Informiere dich über deine Situation – auf zwangsheirat.ch findest du alles rund um Druck und Zwang in der Liebe, Sexualität, Beziehung und Heirat. Sprich mit einer Person darüber, der du vertraust. Oder wende dich an Beratungspersonen. Uns erreichst du jederzeit unter der Gratisnummmer 0800 800 007.

Für psychisch belastende Situationen aller Art gibt es zudem die Hotline 147 von Pro Juventute für Jugendliche sowie die Telefonseelsorge “Die dargebotene Hand”, die unter 143 erreichbar ist.

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