Schweizerische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte SGEG

Schweizerische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte SGEG Die Schweizerische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte SGEG bewahrt Firmenarchive und Nachlässe.

Sie ist als Verein organisiert und steht allen Interessierten offen. Die Schweizerische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte SGEG wurde im Jahre 2004 in einer Nacht- und Nebelaktion gegründ
et, galt es doch innert kürzerster Zeit das gesamte Bildarchiv der Firma Bombardier Schweiz - darin enthalten die Bildarchive der früheren SWP (Schindler Waggon Pratteln), SWS (Schweizerische Waggonfabrik Schli

eren) und FFA (Flug- und Fahrzeugwerke Altenthein) - vor der Vernichtung zu retten. Folgende Gründe führten ausserdem zur Gründung der SGEG:

Für zahlreiche private Sammlungen ist die Nachfolgeregelung bei einem Todesfall ungeklärt, die Weiterführung und der Erhalt solcher Lebenswerke damit ungesichert. Gewerbliche Archive werden in vielen Betrieben aufgelöst oder reduziert. Die bestehenden Institutionen sind in vielen Fällen an die Kapazitätsgrenzen gestossen. Der Bestand solcher wichtiger Zeugnisse industriekultureller Entwicklung als Teil der gesamten Geschichte, ist damit akut gefährdet. Private Initiative ist deshalb dringend geboten, um die Zeugen der Schweizer Eisenbahngeschichte auch zukünftigen Generationen zu erhalten. In der Folge konnte das Archiv von Bombardier übernommen werden. Das Archiv umfasst ca. 100'000 Bilder und bedingt auch in Zukunft einen grossen Unterhaltsaufwand. Schon im ersten Jahr begann die SGEG zudem industriegeschichtliche Exkursionen (vorab zu Bahnthemen) zu organisieren, welche nicht nur den Vereinsmitgliedern sondern allen Interessierten offenstehen.

02/06/2025

Im Sommer 1904 beschloss eine ausserordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Birsigtalbahn die Einführung des elektrischen Betriebs. Bereits ein Jahr später, am 2. Juni 1905, stellte die Birsigtalbahn den Betrieb auf Elektrizität um. Der benötigte Strom wurde über eine Freileitung von St. Margrethen nach Oberwil geführt und dort direkt auf die Drehstrommotoren übertragen. Als Rollmaterial wurden fünf vierachsige „Automobile”, wie die Motorwagen damals genannt wurden, beschafft. Jede Achse war mit einem 50-PS-Motor ausgerüstet. Die Wagen wurden von der Schweizerischen Wagonfabrik Schlieren AG gebaut, die elektrische Ausrüstung lieferte die nahe gelegene Elektrizitätsgesellschaft Alioth in Münchenstein.

Im Jahr 1910 wurde die Linie bis nach Rodersdorf verlängert. Heute übernimmt die Linie 17 der BLT Baselland Transport AG die Funktion der alten Birsigtalbahn.

Zum Thema «100 Jahre öffentlicher Nahverkehr» gibt es einen Artikel im Stadtbuch von 1981, zu finden unter http://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1981/1981_1628.htm

Bild: Postkarte Heuwaage mit BTB-Station und BCe4 1, um 1906.

25/05/2025

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Basler Verkehrsbetriebe haben Lernende einen Tramzug, bestehend aus dem Motorwagen BE 2/2 Nr. 4 und dem offenen Sommeranhänger B 2 Nr. 281, in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Der Tramzug verkehrte während der Jubiläumswoche im Mai 1970 vom Centralbahnplatz zum Standort des alten Badischen Bahnhofs (beim heutigen Messegelände). Die Basler Chronik hält am 25. Mai 1970 fest: «Während einer Woche begehen die Basler Verkehrs-Betriebe mit verschiedenen Veranstaltungen, Führungen und Wettbewerben die Feier ihres 75jährigen Bestehens».

Am 6. Mai 1895 war der elektrische «Tramwaybetrieb» in staatlicher Regie auf der Strecke durch die Innenstadt und über die Mittlere Brücke eröffnet worden. Gleichzeitig löste sie den «Stadtomnibus Basel» ab, der während 14 Jahren von einem privaten Unternehmen mit Pferden betrieben worden war.

Über «100 Jahre Basler Verkehrs-Betriebe» berichtete Stephan Appenzeller 1995: http://www.baslerstadtbuch.ch/stadtbuch/1995/1995_2381.html

Bild: Das Jubiläumstram der BVB, von Lernenden restauriert. BSL 1013 1-4572 1. Fotograf: Hans Bertolf

24/05/2025

Das Eckige muss ins Runde: Seit 1669 ist das Bürgerliche Waisenhaus Basel an seinem heutigen Platz neben der Wettsteinbrücke für Kinder und Jugendliche ein Zuhause auf Zeit. Heute vor 70 Jahren schenkten die Basler Verkehrs-Betriebe dem Waisenhaus einen ausrangierten Tramwagen für den Spielplatz. Gleich mehrere Fotografen hielten die spektakuläre Anlieferung am 24. Mai 1955 fotografisch fest; hier die Aufnahme von Foto Hoffmann. Von 1955 bis 1995 fand man in der Region Basel einige Tramfahrzeuge auf Kinderspielplätzen, etwa beim Kinderspital. (Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, Foto: Foto Hoffmann, BSL 1045b 2-25 89161 1)

Die Publikation «Zuhause auf Zeit», erschienen im Christoph Merian Verlag, gibt Einblicke in den Alltag des Bürgerlichen Waisenhauses vom 17. Jahrhundert bis heute, mit über hundert Abbildungen von den Anfangszeiten der Fotografie bis zur Gegenwart und zehn Porträts von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen: https://www.merianverlag.ch/produkt/basel-und-geschichte/zuhause-auf-zeit/0b1474f9-6346-47f5-948d-0334b963f749.html

Und anlässlich des 350-Jahr-Jubiläum des Waisenhauses erschien 2019 ein ausführliches Stadtbuch-Dossier: https://www.baslerstadtbuch.ch/dossier/2019/2019-01.html

Verschwundenes Basel Basler Geschichtstage Staatsarchiv Basel-Stadt Bürgergemeinde der Stadt Basel Staatsarchiv Basel-Stadt Tramclub Basel Tram-Museum Basel Basler Verkehrs-Betriebe

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Zürich
CH-8000

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