Wilde Nachbarn beider Basel

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Wilde Nachbarn beider Basel Wilde Nachbarn beider Basel will das Vorkommen der Wildtiere im Siedlungsraum erforschen, erlebbar machen und fördern.

Fledermäuse sind heimliche Untermieter. Hinter einem Rollladenkasten oder unter den Dachziegeln kann tagsüber eine ganze...
15/07/2026

Fledermäuse sind heimliche Untermieter. Hinter einem Rollladenkasten oder unter den Dachziegeln kann tagsüber eine ganze Kolonie ruhen, ohne dass du etwas davon merkst. Im Sommer ziehen die Weibchen dort gemeinsam ihre Jungen auf.
Wo diese Quartiere liegen, ist für den Schutz der Fledermäuse in beider Basel entscheidend.
Hast du an deinem Haus schon Fledermäuse ein- und ausfliegen sehen oder Kot auf dem Fensterbrett gefunden?
Im Karussell zeigen wir dir, wie du ein Quartier und den typischen Kot erkennst und wie du uns deine Beobachtung meldest.
→ Quartier entdeckt? https://beidebasel.wildenachbarn.ch/news/fledermausquartiere-gesucht_WNbB

Was gleitet durchs Gebüsch, wer leuchtet im Dunkeln und wer lässt nachts einen Hund nicht aus den Augen?Alles Wildtiere,...
06/07/2026

Was gleitet durchs Gebüsch, wer leuchtet im Dunkeln und wer lässt nachts einen Hund nicht aus den Augen?
Alles Wildtiere, die uns diese Woche aus Basel-Stadt und Baselland gemeldet wurden. Und im Karussell warten noch mehr.

Schau selbst.

Und wenn dir als Nächstes jemand über den Weg läuft oder kriecht: Melde uns deine Beobachtung.

→ http://beidebasel.wildenachbarn.ch
Auch Spuren, Baue oder Frassplätze zählen.

An einem warmen Sommerabend lohnt sich der Blick zur nächsten Strassenlaterne. Wo das Licht die Insekten sammelt, jagt o...
30/06/2026

An einem warmen Sommerabend lohnt sich der Blick zur nächsten Strassenlaterne. Wo das Licht die Insekten sammelt, jagt oft die Zwergfledermaus, der Winzling unter den Schweizer Fledermäusen.

2026 möchten wir herausfinden, welche Fledermäuse wo in Basel-Stadt und Baselland leben.
Deshalb starten wir eine Serie: Art für Art stellen wir dir einige unserer nächtlichen Nachbarn vor. Den Auftakt macht die häufige, aber leicht zu übersehende Zwergfledermaus. Wisch dich durch und lern sie kennen.

Und wenn du selbst eine Fledermaus entdeckst: Wir freuen uns über deine Meldung. → https://beidebasel.wildenachbarn.ch/

Vor den Einkaufswagen im Einkaufszentrum Gartenstadt in Münchenstein sass ein Hirschkäfer-Männchen. Der grösste Käfer de...
23/06/2026

Vor den Einkaufswagen im Einkaufszentrum Gartenstadt in Münchenstein sass ein Hirschkäfer-Männchen. Der grösste Käfer der Schweiz.

Seine Mandibeln sehen gefährlich aus, für uns sind sie es nicht: Ein Männchen kann damit kaum zwicken. Es ist ein Turnierwerkzeug, mit dem die Männchen in der Paarungszeit ihre Rivalen packen, sie anheben und vom Ast zu kippen versuchen.

Dass Hirschkäfer mitten im Siedlungsraum landet, kommt durchaus vor. An warmen Sommerabenden fliegen die Männchen weit umher und suchen ein Weibchen. Wie viele nachtaktive Insekten steuern sie dabei künstliche Lichtquellen an, und Strassenlampen oder beleuchtete Fassaden bringen sie von ihrem Weg ab.

Zum Leben braucht er aber etwas ganz anderes: altes, morsches Totholz. Darin entwickeln sich seine Larven über mehrere Jahre, am liebsten in alten Eichen. Wo dieses Totholz verschwindet, verliert auch der Käfer seinen Lebensraum. In der Schweiz steht er auf der Roten Liste, Kategorie «verletzlich», und er lebt nur in den wärmsten Regionen des Landes. Die Region Basel gehört dazu.

Diesen Hirschkäfer haben wir vorsichtig in die nächste Rabatte gesetzt.

In den letzten Tagen haben weitere Hirschkäfer-Meldungen die Meldeplattform von Wilde Nachbarn erreicht (auf Bild 3 übrigens ein Weibchen). Hast du auch einen gesehen? Melde deine Sichtungen von Wildtieren auf Wilde Nachbarn beider Basel.

→ https://beidebasel.wildenachbarn.ch/

Glühwürmchen sind keine Würmer, sondern Käfer – und in der Schweiz mit vier Arten heimisch. Ihr berühmtes Leuchten entst...
18/06/2026

Glühwürmchen sind keine Würmer, sondern Käfer – und in der Schweiz mit vier Arten heimisch. Ihr berühmtes Leuchten entsteht durch Biolumineszenz im Hinterleib und dient vor allem der Partnersuche.
Genau dieses Lichtsignal ist bedroht: Nimmt das künstliche Licht zu, finden sich Männchen und Weibchen oft nicht mehr. Und weil die erwachsenen Käfer nur wenige Wochen leben, zählt jede dunkle Nacht.
Wisch dich durch und lern unsere leuchtenden Nachbarn kennen – und melde uns, wo du Glühwürmchen entdeckst. ✨
→   Wilde Nachbarn beider Basel 
@‌stadtgaertnereibasel
@‌museum.bl
@‌pronatura.bl

10/06/2026

Letzten Samstagabend, neun Uhr, draussen noch fast taghell, und mitten in der Wiese gräbt ein Dachs.

Tagsüber verschläft der Dachs meist im Bau, richtig aktiv wird er in der Nacht. Ihn an einem hellen Sommerabend so zu beobachten, ist darum eher die Ausnahme.

Wahrscheinlich sucht er gerade nach Regenwürmern. In der Schweiz frisst sie der Dachs in rauen Mengen, dazu pflügt mit der Schnauze den Boden um, bis er sie findet. Beim Graben kann er sogar die Nasenlöcher verschliessen, damit keine Erde hineingerät. Ein gut 20 Kilo schweres Tier vertilgt in einer einzigen Nacht bis zu 500 Würmer.

Hast du auch schon einen Dachs beobachtet, im Garten, am Waldrand, auf der Wiese? Melde deine Beobachtung auf beidebasel.wildenachbarn.ch🦡

In den letzten Tagen wurden uns in Basel-Stadt und Baselland ganz unterschiedliche Wildtiere gemeldet.Wisch dich durch e...
01/06/2026

In den letzten Tagen wurden uns in Basel-Stadt und Baselland ganz unterschiedliche Wildtiere gemeldet.

Wisch dich durch eine Auswahl von Beobachtungen der letzten Tage und melde uns, wer bei dir vorbeischaut.
→ Beobachtung melden auf https://beidebasel.wildenachbarn.ch/

Komm am Sonntag, 31. Mai zwischen 11–17 Uhr in die Reinacher Heide. Es erwartet dich ein Tag draussen, an dem die Vielfa...
26/05/2026

Komm am Sonntag, 31. Mai zwischen 11–17 Uhr in die Reinacher Heide. Es erwartet dich ein Tag draussen, an dem die Vielfalt des Naturschutzgebiets sichtbar wird.

Auf kleiner Fläche steckt hier erstaunlich viel: seltene Orchideen, Amphibien, Reptilien und seit einigen Jahren auch eine Biberfamilie, deren Spuren am Birsufer kaum zu übersehen sind. Der Naturschutzdienst Baselland stellt das alles an verschiedenen Posten vor.

Wir von Wilde Nachbarn beider Basel sind mit einem Stand zum Schwerpunkt 2026 dabei: den Fledermäusen. In der Schweiz leben rund 30 Arten, zwei Drittel davon auch im Siedlungsraum. Auf Dachstöcken, in Mauerritzen, hinter Fensterläden. An unserem Stand erfährst du, welche Arten im Baselbiet vorkommen, wie sie leben und wie wir sie erforschen.

Für Kinder gibt es ein kleines Bastelprogramm. Und wenn du Fledermäuse direkt vor deiner Haustür akustisch erfassen möchtest: Wir informieren über die Teilnahme am Projekt «Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus».

So findest du uns: Die Stände liegen entlang des Weges vom Schwimmbad zum Heidebrüggli (Forum Würth) sowie entlang der Birs auf der Reinacher Seite. Verpflegung gibt es im Lokal des Fischervereins und im Café des Forum Würth Arlesheim.

→ Sonntag, 31. Mai · 11–17 Uhr · Reinacher Heide
→ Findet bei jedem Wetter statt – komm vorbei, wir freuen uns auf dich.

Foto:

Der Dachs lebt mitten unter uns und doch bekommt man ihn selten zu Gesicht. Er ist nachtaktiv, scheu und überraschend ko...
19/05/2026

Der Dachs lebt mitten unter uns und doch bekommt man ihn selten zu Gesicht. Er ist nachtaktiv, scheu und überraschend komplex in seinem Sozialverhalten.

5 Fakten zum Durchblättern, die zeigen: Da steckt mehr im Dachsbau als vermutet!

Hast du selbst schon einmal einen Dachs oder seine Spuren entdeckt? Oder hast du ein anderes Wildtier gesehen? Trage deine Beobachtung auf beidebasel.wildenachbarn.ch ein. Jede einzelne hilft uns, das Vorkommen besser zu verstehen.
https://beidebasel.wildenachbarn.ch/

Fuchs, Star und Biber, drei ganz unterschiedliche Bilder, die uns in den letzten Tagen erreicht haben.Im Frühling und Fr...
12/05/2026

Fuchs, Star und Biber, drei ganz unterschiedliche Bilder, die uns in den letzten Tagen erreicht haben.
Im Frühling und Frühsommer ist draussen viel los. Wer jetzt mit offenen Augen unterwegs ist, sieht oft mehr als sonst.

Hier kommst du ins Spiel: Deine Beobachtungen werden zu Forschungsdaten. Citizen Science, Wissenschaft, an der die Bevölkerung mitarbeitet, ist heute eine wichtige Datenquelle für das Biodiversitätsmonitoring, gerade bei Arten im Siedlungsraum, die nicht systematisch erfasst werden. Jede Meldung auf unserer Plattform geht ans Schweizer Zentrum für die Kartografie der Fauna (CSCF) und landet in der nationalen Fauna-Datenbank.

Was uns interessiert: Wildtiere und ihre Spuren, Frassspuren, Trittsiegel, Baue, Liegeplätze. Haustiere lassen wir lieber aus.

→ Hast du in den letzten Tagen ein Wildtier in der Nähe entdeckt? Melde uns deine Beobachtung auf beidebasel.wildenachbarn.ch.
→ Draussen unterwegs? Abstand wahren und den Tieren ihren Raum lassen.

Inspiration gefällig? Stöbere durch die neusten Meldungen: https://beidebasel.wildenachbarn.ch/galerie

Adresse

C/o Amt Für Wald Beider Basel, Fachstelle Wildtiere, Jagd Und Fischerei, Ebenrainweg 25
Sissach
4450

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