Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin

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Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin Die Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin (ATM) sind eine Tierschutzorganisation von Ärzten der Human-, Veterinär- und Zahnmedizin. Schriftsteller.

Die Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin, kurz ATM genannt, sind eine Tierschutzorganisation von Ärzten der Human-, Veterinär- und Zahnmedizin, die aufgrund ihrer Ausbildung in der Lage sind, den immer behaupteten Nutzen der Tierversuche in Frage zu stellen. Nach wie vor werden viele sinnlose Tierversuche durchgeführt. Die Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin sind überzeugt, dass auf zahlreiche Versuche ganz verzichtet werden kann und viele durch Alternativmethoden ersetzt werden könnten.

„Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen“
Miguel de Unamuno (1864-1936), span. Gemäss diesem Leitsatz setzen wir uns für den Tierschutz ein. Allein schon der Ansatz, über einen Tierversuch etwas für den Menschen Gültiges zu erfahren, ist sehr problematisch. Die Erfahrungen von ATM haben gezeigt, dass es Sinn macht, Schritt für Schritt Teilerfolge zu erringen, also zum Beispiel die Anzahl der Tierversuche zu reduzieren, die Belastung bei den einzelnen Tierversuchen zu verringern, und – ganz wichtig – Alternativmethoden zu propagieren. Dieses Vorgehen nützt weit mehr, als sich prinzipiell und chancenlos gegen jeden Tierversuch zu stellen. Das Fernziel der Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin, nämlich der vollständige Verzicht auf Tierversuche, ist derzeit leider nicht, noch nicht, realisierbar. Schwer belastende Tierversuche lehnen wir generell ab, insbesondere dann, wenn sie der Grundlagenforschung dienen, und somit dem sicheren schweren Leid für die Tiere kein sicherer Nutzen für Mensch oder Tier gegenübersteht. Wenn Sie unsere Arbeit für mehr Tierschutz in der Medizin unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende oder eine Mitgliedschaft. IBAN CH42 0900 0000 8004 0720 9
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Aerztinnen & Aerzte für Tierschutz in der Medizin

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Tierversuche ohne Beurteilung durch eine Kommission möglich!In der Schweiz ist es zukünftig möglich, dass Tierversuche d...
20/10/2026

Tierversuche ohne Beurteilung durch eine Kommission möglich!

In der Schweiz ist es zukünftig möglich, dass Tierversuche durchgeführt werden, obwohl sie nie von einer Tierversuchskommission evaluiert wurden!

Gemäss dem aktuellen Entwurf zur Revision des Tierschutzgesetzes gilt zukünftig ein Tierversuch als bewilligt, wenn die kantonale Behörde nicht innert 2 Monaten entschieden hat!
Bei der chronischen Überlastung der Bewilligungsbehörden werden wir also in Zukunft 2 Entwicklungen sehen:

- Tierversuche, die nie von der Tierversuchskommission auf Notwendigkeit und schonendste Durchführung (Refinement) getestet wurden.
- Versuchsanträge, die schneller durchgewunken werden, worunter die Qualität der Beurteilung und die Evaluation der Alternativen und möglichen Verbesserungen bei der Versuchsdurchführung nur leiden kann.

Das Ziel dieser Gesetzesrevision war ursprünglich, die Qualität der Tierversuchsprojekte zu erhöhen und die Anwendung von Alternativmethoden zu fördern.

Mit diesem Freipass nach 2 Monaten ist das Gegenteil der Fall!
Diese Revision muss verhindert werden!

Link zum offiziellen Dokument:
https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2026/2739/de

Immernoch sterben über 100'000 Mäuse jährlich qualvoll für BotoxTierversuche für Kosmetika sind in der EU eigentlich ver...
02/06/2026

Immernoch sterben über 100'000 Mäuse jährlich qualvoll für Botox

Tierversuche für Kosmetika sind in der EU eigentlich verboten, erst recht wenn es sich um äusserst qualvolle Tierversuche handelt, wie dies bei der Botox-Testung der Fall ist. Die Tiere erleiden Atemnot, Lähmungen und ersticken.

Botox ist das bekannteste Medikament aus dieser Gruppe, es gibt aber viele Konkurrenten. Wir verwenden hier den Namen des bekanntesten Produkts, beziehen uns aber auf alle Präparate.

Um die Tierversuche zu ersetzen wurden von einigen Firmen versuchstierfreie Methoden entwickelt. Trotzdem werden gemäss der aktuellsten Studie hierzu (Watkins J. et al.: Botulinum neurotoxin: Tracking the transition from lethal dose to in vitro models. NAM Journal 2025; 100040) bis heute über 100'000 Mäuse jährlich diesen Qualen ausgesetzt.

Die ECEAE (European Coalition to End Animal Experiments), der wir ebenfalls angehören, hat deshalb eine Kampagne gestartet mit dem 1. Ziel, den Tierversuch ganz zu stoppen für Botox, und 2. Ziel, die Firmen dazu zu verpflichten mitzuteilen, ob und wie viele Tierversuche für Botox-artige Substanzen sie noch durchführt. Wegen mangelnder Transparenz ist es bis heute deshalb kaum möglich verlässliche Zahlen zur Anzahl dieser Versuche zu eruieren.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite zu Botox.

Helfen Sie mit! Unterschreiben Sie die Petition auf der Seite der ECEAE!!

THE ISSUE  Each year, more than 100,000 mice are estimated to still be used for botox quality testing – a practice that causes severe suffering an...

Beyond 3R – Canada moves beyond 3R by prohibiting invasive research on dogs and cats     The Government of Ontario has p...
15/05/2026

Beyond 3R – Canada moves beyond 3R by prohibiting invasive research on dogs and cats

The Government of Ontario has passed landmark legislation prohibiting invasive medical research on dogs and cats. This progress is due in large part to the tireless work of Dr. Charu Chandrasekera and the organization Animal Justice.
The policy represents more than just a milestone for animal welfare; it signifies a critical evolution beyond the traditional 3R principle (Replacement, Reduction, Refinement), which has served as the primary regulatory standard for animal experimentation since the last century.

Of course, the 3R principle remains essential – but is there any reason to be proud that we adhere to it?

Shouldn’t it be self-understood that you give as little distress to as few animals as possible?Isn’t it embarrassing that we have to ask for this for every experiment?
There is more that matters than ‘just’ 3R, as prohibiting experiments in dogs and cats shows us.

Would you obey the single rule of 3R, if somebody proposes a 3R-approved severe experiment on dogs, and asks you to contribute to science by giving your dog or cat? Hopefully not.
Would you volunteer yourself for such a trial, if somebody urges you to contribute to science, as Christian Rodriguez explores in his provocative article 'We are the Earthworms'? Probably not.

The prohibition of experiments on companion animals proves that broader ethical values are gaining weight. It is time to modernize last century’s regulations and integrate new, more stringent guidelines.
Implementing a similar ban in Switzerland could catalyze a shift in the Swiss Parliament’s current stance, which largely views existing regulations based only on the 3R-principle as sufficient.

Such a legislative change would likely foster public and political support for a transition toward animal-free science.

Credits Grafic: Charu Chandrasekera
Beitrag für die LinkedIn Seite von Dr. med. Markus Deutsch für 'Ärzte für Tierschutz'

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07/05/2026

Neues Gesetz zu Tierversuchskommissionen ist unterwegs

Als Reaktion auf die Parlamentarische Initiative von Katja Christ mit dem Titel 'Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben' hat WBK des Nationalrats einen neuen Gesetztesentwurf in die Vernehmlassung gegeben, der die Tierversuchskommissionen (TVK) betrifft.
Dies ist äusserst notwendig und willkommen, da die TVK unbestreitbar ungenügend sind.
Beweis genug ist eine Bewilligungsquote für Tierversuche von 99%!
Ebenso Beweis ist, dass es TVKs gibt, welche nur aus 3-5 Personen bestehen - dies in diesem kritischen Feld, in dem Juristen, Veterinärmediziner, Soziologen, Anästhesisten, NAM-Experten, Tierschutzvertreter, Statistiker, Ethiker und andere beteiligt sein müssten, um die gesetzlich geforderte Güterabwägung korrekt durchführen zu können.

Wir haben uns deshalb an der Vernehmlassung beteiligt.
Unsere gesamte Vernehmlassungsantwort finden Sie auf unserer Homepage.
In Kürze:

Zusammenfassung
Um die Glaubwürdigkeit der Tierversuchskommissionen wiederherzustellen (nicht gegeben bei einer Bewilligungsquote von 99%) muss das neue Gesetz
- Die Kompetenz der Tierversuchskommissionen erhöhen durch mehr Mitglieder aus mehr Fachbereichen
- Spezialisten für NAMs (New Approach Methodologies, auch Non Animal Methods genannt) obligatorisch einbinden
- kantonale Kommissionen zusammenlegen, um die notwendige Zahl von Spezialisten zu erreichen
- die Möglichkeit zum Einholen von Zweitmeinungen auch aus dem Ausland sicherstellen
- die Förderung von Alternativmethoden mit finanziellen Mitteln, Infrastruktur, Validationsmöglichkeiten, Ausbildungsplätzen, Professuren für die Transition zu tierversuchsfreien Methoden etc. verbindlich sicherstellen, anstatt mit ‘kann’-Formulierungen nur die Möglichkeit hierzu anzudeuten
- ein Rekursrecht enthalten
- die Transparenz sicherstellen mit NTS (Non technical summaries, also für Laien lesbare Zusammenfassungen der Versuche) und anforderbaren Sitzungsprotokollen der TVK

'Normale Tierversuche'Im April 2026 sind Bilder von 'ganz normalen Tierversuchen' (dieser Ausdruck wurde im Schweizer St...
29/04/2026

'Normale Tierversuche'

Im April 2026 sind Bilder von 'ganz normalen Tierversuchen' (dieser Ausdruck wurde im Schweizer Ständerat von der Kommissionspräsidentin verwendet) erschienen.
Sie stammen nicht von 1850, sondern von 2025.
Sie zeigen auch keine besonders brutalen oder blutigen Tierversuche.
Sie zeigen nur den Alltag für ein Versuchstier in der Toxikologie. Wie es fixiert wird, da es nicht freiwillig hinhält. Wie ihm Sonden für Testsubstanzen in den Rachen geschoben werden. Wundkontrollen. Tiere mit Nebenwirkungen der Testsubstanzen.

Das sind keine Extrembilder.
Das ist Alltag.

Die Diskussion über Tierversuche wird immer möglichst sachlich geführt. Nüchtern. Gerne mit Zahlen. Gesetzestexten. Schwerpunkt auf wie wir immer alles richtig machen.

Wie dies dann im Bereich der Toxizitätsprüfungen für das einzelne Tier aussieht, will niemand zeigen und auch niemand sehen.

Die Tierschutzorganisation Toxicity.inc hat nun aktuelle Bilder von Labormitarbeitern zusammengestellt, Bilder und Filme.

Durch Click auf das Bild kommen Sie auf deren Homepage.
Sie besitzt auch einen 'safe mode', in dem die für Tierfreunde schlimmsten Bilder ausgeblendet werden.

Für Versuchstiere gibt es allerdings keinen solchen Knopf für einen 'safe mode'.

https://toxicity.inc/ -bg

Lab workers are sounding the alarm on animal toxicity testing. See the evidence. Act now.

Neue Tierversuchsstatistik der EU erschienen.Die Mitte April neu erschienene Tierversuchsstatistik für die EU und Norweg...
29/04/2026

Neue Tierversuchsstatistik der EU erschienen.

Die Mitte April neu erschienene Tierversuchsstatistik für die EU und Norwegen betrifft das Jahr 2023.

Insgesamt wurden in diesem Zeitraum und in diesen Ländern (nicht weltweit...) 9 Millionen Versuchstiere benutzt.
Davon waren 8352 Hunde, 1840 Katzen, 5836 Primaten.

Der Anteil schwer belastender Tierversuche betrug 8.7%, 703000 Tiere.

Erschreckend ist neben diesen horrenden Zahlen, dass etablierte Alternativverfahren zu belastenden Tierversuchen nicht eingesetzt werden, obwohl ihre Wirksamkeit bewiesen ist und sie zur Verfügung stehen (z.B. Pyrogentest, Antikörperproduktion, Botoxtestung)

Das Originaldokument der EU umfasst 156 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Aufschlüsselungen der Zahlen. Hier wird auch gleich angekündigt, dass die bisher frei einsehbare EU-Statistik ab Juni 2026 nicht mehr frei einsehbar sein wird - Transparenz im Rückwärtsgang.

Eine Übersicht über die wesentlichsten Punkte und Veränderungen finden Sie
- auf der Homepage der ECEAE (European Coalition to End Animal Experiments), der wir auch angehören, auf englisch.
- auf der Homepage unserer deutschen Kolleginnen und Kollegen Ärzte gegen Tierversuche, auf deutsch:

Aktuelle EU-Tierversuchsstatistik 2023

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