11/06/2026
Bern macht es vor! 👍
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das neue Gesetz auch durchgesetzt wird.
Regelmässig werden wir zu Katzen gerufen, welche niemandem zugeordnet werden können. Angefahren, verletzt, ausgesetzt, verwildert oder verwahrlost...die Liste ist lang.
Manche werden vermisst, manche wurden entsorgt. Doch eins haben alle gemeinsam- ohne Chip beginnt eine Odysse für das Tier, welche verhindert werden könnte.
Ist ein Tier gechippt, können wir den Besitzer über den Verbleib der Katze orientieren- oder noch besser- es gleich wieder nach Hause bringen.
Ansonsten bleibt nur das Tierheim (sofern die Katze nicht in tierärztliche Behandlung muss). Für eine Katze eine traumatische Erfahrung, welche mit enormen Stress verbunden ist. Ein Zuhause darf frühstens nach 2 Monaten für sie gesucht werden- dies ist die gesetzliche Frist, welche einem allfälligen Halter eingeräumt werden muss, in der er sich melden kann. Und manche finden nie ein neues Zuhause.
Wir sind uns sicher, dass mit einer Chippflicht auch das Aussetzen verhindert wird. Als bestes Beispiel sehen wir das bei den Hunden. Seit Einführung der Chippflicht wurden kaum noch ausgesetzte Hunde aufgegriffen.
Wir hoffen, andere Kantone ziehen baldmöglichst nach.
Das Berner Kantonsparlament hat sich mit 86 gegen 63 Stimen für eine Chipflicht bei Katzen ausgesprochen. So soll die Zahl der herrenlosen Katzen eingedämmt werden. Und auch anfallende Kosten sollen den Halterinnen und Haltern übertragen werden können.