04/05/2026
📰 Lese-Empfehlung: «Unser Sohn litt, aber irgendwann kamen auch wir als Eltern an unsere Grenzen», sagt der Vater Peter K. Sein Sohn hat die Diagnose Schizophrenie.
Von Kliniken, Behörden und Institutionen wurden Informationen zurückgehalten, manche Instanzen erklärten sich als nicht zuständig. Zudem wurden für die Familie teils schwer nachvollziehbare Entscheide getroffen. «Wir waren überfordert, fühlten uns allein gelassen und mit den Kräften am Ende», erzählt Peter K.
Er schaffte es schliesslich, dass sich alle beteiligten Akteure zusammen an einen Tisch setzten, um die Situation gemeinsam zu besprechen: der Kinder- und Erwachsenenschutz, der amtliche Beistand, die Eltern und die Polizei. Nun wussten die involvierten Akteure voneinander, ein kleines, aber hilfreiches Netzwerk war entstanden.
👉 Um Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu unterstützen, hat Helena Durtschi als Fachverantwortliche Psychische Gesundheit bei den Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Refbejuso) das Projekt Netzwerk Angehörige lanciert, unter dem Motto «Kraft schöpfen – Wissen teilen».
Hier finden Sie den ganzen Artikel zur wertvollen Initiative:
Wenn psychisch kranke Menschen leiden, tragen die Agehörigen mit – oftmals bis an ihre Grenzen. Das grosse Mitleiden im Verborgenen Schweizweit begleiten viele Menschen einen psychisch kranken Angehörigen und stossen dabei oft an Grenzen. Die reformierte Berner Landeskirche hat ein Vernetzungspr...