Radu Plămădeală

Radu Plămădeală Schriftliche und telefonische Rechtsberatung zu Arbeits- und Sozialrecht auf rumänisch und russisch. Terminvereinbarung ist notwendig.

18/05/2026

Sozialhilfe ist kein Privileg, sondern das letzte Netz des Sozialstaats.

Im Gespräch mit Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger räumen wir mit gängigen Mythen rund um die Sozialhilfe auf und sprechen darüber, warum eine armutsfeste Absicherung für die gesamte Gesellschaft unverzichtbar ist.

Jetzt online lesen: www.volkshilfe.at/publikationen/

18/05/2026
13/05/2026

Es gibt immer weniger Demokratien weltweit!

Heute leben rund 74 % der Weltbevölkerung in autokratischen Systemen. Nur noch etwa 7 % der Staaten sind liberale Demokratien – 2005 waren es noch 17 %. Das globale Demokratieniveau ist inzwischen auf den Stand von 1978 zurückgefallen. Gleichzeitig befinden sich immer mehr Staaten in einem Prozess der Autokratisierung. Demokratien sind heute noch nie so stark bedroht wie jemals.

Demokratie stirbt selten von heute auf morgen. Sie wird Schritt für Schritt ausgehöhlt: wenn unabhängige Medien unter Druck geraten, die unabhängige Justiz angegriffen, die Zivilgesellschaft eingeschüchtert wird

Demokratien, die lange als stabil galten, erleben Rückschritte – auch in Europa und den USA. Autoritäre Regierungen versuchen zunehmend, auch außerhalb ihrer eigenen Grenzen politischen Einfluss auszuüben.

Für Demokratien gibt es dabei sowohl interne als auch externe Bedrohungen. Umso wichtiger ist es, früh gegen demokratiefeindliche Entwicklungen einzuschreiten – solange noch Handlungsspielraum besteht und bevor demokratische Institutionen dauerhaft geschwächt werden.

13/05/2026
13/05/2026
13/05/2026
04/05/2026

Programm
„Gegen Armut sind wir gemeinsam stark – Interkultureller Dialogtag
Mittwoch, 6. Mai 2026
Vormittag – Information & Sensibilisierung
Moderation Vormittag – inkl. Podiumsdiskussion: Yücheng Yin (ÖGJ-Landesjugendsekretär)
09:00–09:30 Offizielle Eröffnung & Grußworte Begrüßung durch Ramis Doğan (Seniorenverein von und für Migrantinnen und Migranten) und Monika Kemperle (ÖGB-Pensionist:innen) Grußworte: Monika Kemperle, ÖGB-Pensionist:inne, Sabine Hofer-Gruber, Senior:innen-Beauftragte der Stadt Wien, Harry Kopietz, PVÖ-Landespräsident, Sektionschefin Maga Edeltraud Glettler, Sozialministerium,
09:30–09:45 Musikalische & tänzerische Eröffnung – Latinos Ensemble
09:45–10:05 Impulsvortrag: Armut im Alter – Perspektiven und Auswege Hanna Lichtenberger, Volkshilfe Österreich
10:05-10:25 Impulsvortrag: „Altersarmut ist weiblich“ Dorottya Kickinger, ÖGB-Bundesfrauensekretärin
10:25–11:20 Podiumsdiskussion & interaktive Gesprächsrunde: Soziale Sicherung & Wege aus der Altersarmut Mit: Gemeinderätin Şafak Akçay (Schwerpunkt Integration), Ilse Fitzbauer (PVÖ), Sabine Hofer-Gruber, Seniorenbeauftragte der Stadt Wien, Maga Martina Lackner (ÖGB), MMag. Norman WAGNER (Armutskonferenz),
11:20–11:30 Pause ☕️
11:30–11:45 Volkstanz – Serbische Gruppe
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11:45–12:15 Vorstellung der an den Infoständen teilnehmenden Institutionen Kurzpräsentationen (je 3–5 Minuten): FSW, ÖGB, PVÖ, Volkshilfe, KWP, PVA, Seniorenverein
12:15–12:30 Volkstanz – Chinesische Gruppe
12:30–12:50 Eröffnung der Fotoausstellung: „Es kamen Menschen an“ Dilara Gündüz präsentiert Portraits und Geschichten von Gastarbeiter:innen
12:50–14:15 Mittagspause & Begegnung an den Infoständen
Nachmittag – Austausch, Beteiligung & Begegnung
Moderation Nachmittag: Lea Kulas (ÖGJ – Öffentlichkeitsarbeit und Social Media)
14:15 – 14:25 Kurze thematische Einführung Vorstellung der Schwerpunkte und Erklärung des interaktiven Ablaufs
14:25 –16:00
Interaktive Themenstationen – Information & Beteiligung
Die Teilnehmer:innen können sich aktiv einbringen, Fragen stellen sowie Anliegen, Erfahrungen und Ideen auf Flipcharts festhalten. Jede Station wird von einer Institution oder Fachperson begleitet und mit einem kurzen Input eröffnet.
Die Themenstationen finden parallel statt. Die Teilnehmer:innen können frei wählen, an welcher Station sie teilnehmen möchten. Nach einer kurzen Pause ☕️ um ca. 15:20 – 15:25 gibt es die Möglichkeit, zu einem Stationenwechsel. Somit hat jede/r Teilnehmer:in die Möglichkeit, 2 Stationen zu besuchen.
[Hier eingeben]
Themenstation 1: Service und Hilfe in schwierigen Lebenslagen (z. B. Beratung, Pflege, soziale Unterstützung)
Themenstation 2: Absicherung – auch über Ländergrenzen hinweg (z. B. Pension, Versicherungszeiten, Informationen für Migrant*innen)
Themenstation 3: Gemeinsames Erleben gegen Einsamkeit (z. B. Teilhabe, Begegnung, soziale Angebote)
Themenstation 4: Empowerment & Teilhabe älterer Migrantinnen (z. B. Zugänge zu Information, Selbstvertretung, Bildungs- und Beteiligungsangebote)
16:00 – 16:10 Pause ☕️
16:10 – 16:30 Zusammenfassung der Themenstationen & Sammlung von Ideen für Folgetreffen Kurze Rückmeldungen zentraler Anliegen, Fragen und Impulse der Senior*innen
16:30 – 16:40 Volkstanz – Türkische Tanzgruppe
16:40–17:30 Gemeinsamer Abschluss & Danksagung Ausklang mit Musik, Tanz, Begegnung und Dank an alle Mitwirkenden und Unterstützer:innen
Volkstanz – Österreichische Tanzgruppe

04/05/2026

Einladung zum Interkulturellen Dialogtag
„Gegen Armut sind wir
gemeinsam stark“
Die Pensionist:innen des ÖGB und der Seniorenverein von und für
Migrant:innen laden zu einem Tag der Begegnung und des Austauschs
ein: Wir sprechen über Armut im Alter, soziale Sicherheit und Serviceangebote
im Alter.
Wann:
Mittwoch, 6. Mai 2026,
ab 9:00 Uhr
Wo:
ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1,
1020 Wien
(Saal Wilhelmine Moik)
Am Vormittag erwarten Sie kurze Vorträge und eine spannende Diskussion
mit Expert:innen aus Politik und sozialen Organisationen. Eine besondere Fotoausstellung
erzählt persönliche Geschichten von Migration und Ankommen.
Am Nachmittag geht es um Austausch: An interaktiven Themenstationen
können sich die Besucher:innen informieren, mitdiskutieren und eigene
Erfahrungen einbringen. Themen sind unter anderem Hilfe in schwierigen
Lebenslagen, soziale Absicherung, soziale Angebote und gesellschaftliche
Teilhabe.
Musik und Tanzeinlagen sorgen für einen lebendigen Rahmen,
für Verpfl egung ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Anmeldung erbeten:
Telefon: 01 53444 39080 E-Mail: [email protected]

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24/04/2026

Es ist völlig inakzeptabel, dass mit dem angekündigten Förderstopp für ZARA eine der wichtigsten Anlaufstellen für Betroffene von Rassismus und Hass im Netz vor dem Aus steht.

ZARA leistet seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit, die weit über die Einzelfallberatung hinausgeht.

Menschen, die Diskriminierung erleben, finden dort professionelle Unterstützung und eine starke Stimme. Fällt diese Stelle weg, entsteht eine gefährliche Lücke in unserem sozialen Gefüge und im Rechtsschutz für Betroffene.

Eine funktionierende Anti-Rassismus-Arbeit ist kein „Nice-to-have“, sondern ein Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaft.

Ich appelliere dringend an die Verantwortlichen, diese Entscheidung zu überdenken und eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen.

Es geht nicht nur um einen Verein, sondern um den Schutz und die Würde von Menschen. Wer die Anti-Rassismus-Arbeit schwächt, setzt das falsche Signal zur falschen Zeit.

Adresse

Johann-Böhm-Platz 1
Wien
1020

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