02/08/2026
🤩🦔🐝 Das stimmt! Biodiversität beginnt vor der eigenen Haustür – und verbindet uns europaweit! 🦔🐝
Ein inspirierendes Beispiel aus Nordrhein-Westfalen!
Biodiversität beginnt vor der eigenen Haustür
➡️ Markus Höner MdL besucht Naturgarten Bienengräber-Killmann
Wie lässt sich Artenvielfalt konkret fördern? Um diese Frage ging es beim Besuch des Landtagsabgeordneten Markus Höner im Naturgarten Bienengräber-Killmann in Enniger. Im Austausch mit Frau Bienengräber-Killmann standen die Bedeutung naturnaher Gärten, der Schutz heimischer Arten und aktuelle Herausforderungen wie die Asiatische Hornisse im Mittelpunkt.
🔷 Strukturen schaffen Lebensräume
Biodiversität beginnt oft im Kleinen. Schon im eigenen Garten können durch unterschiedliche Strukturen wertvolle Rückzugs- und Nahrungsräume für Tiere und Pflanzen entstehen. Hecken, heimische Pflanzen, Totholz, offene Bodenstellen oder Blühflächen können dazu beitragen, die Artenvielfalt zu stärken.
Dabei komme es nicht auf starre Konzepte an, sondern auf eine Bewirtschaftung, die zum jeweiligen Standort passt. Boden, Lage und vorhandene Strukturen müssen berücksichtigt werden, wenn naturnahe Gärten dauerhaft funktionieren sollen.
Naturgärten als Beitrag zum Artenschutz
Frau Bienengräber-Killmann ist Vorsitzende von „Natur im Garten Nordrhein-Westfalen e.V.“ Der Verein zeichnet Naturgärten aus und setzt sich dafür ein, vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Ziel ist es, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig naturnahe Flächen gerade im direkten Wohnumfeld sind.
Auch mit Blick auf die Landwirtschaft wurde über Möglichkeiten gesprochen, Biodiversität zu fördern. Dabei ging es um den Wert abwechslungsreicher Strukturen in der Kulturlandschaft und darum, wie Naturschutz und Bewirtschaftung mit Augenmaß zusammen gedacht werden können.
🔷 Asiatische Hornisse als neue Herausforderung
Ein weiteres Thema war die Asiatische Hornisse. Die invasive Art breitet sich auch in Nordrhein-Westfalen weiter aus und stellt insbesondere für Honigbienen und die Imkerschaft eine Herausforderung dar. Wichtig sei deshalb ein sachgerechter Umgang: Sichtungen sollten gemeldet und Nester nicht eigenständig entfernt werden. Im Gespräch wurde zugleich deutlich, dass der Umgang mit Bienenvölkern Fachwissen, Verantwortung und Erfahrung erfordert. Frau Bienengräber-Killmann, die selbst zwei Bienenvölker hält, machte deutlich, dass gerade beim Umgang mit Bienen und beim Schutz vor der Asiatischen Hornisse fachkundige Betreuung und sachgerechtes Handeln entscheidend sind.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat hierzu ein neues Förderkonzept vorgestellt. Es sieht unter anderem Schulungen, Unterstützung bei der fachgerechten Nestentfernung sowie Zuschüsse für Schutz- und Bekämpfungsausrüstung vor. Damit sollen Imkerinnen und Imker im Umgang mit der Asiatischen Hornisse besser unterstützt werden.
Höner begrüßte diesen Ansatz: „Beim Artenschutz geht es nicht nur um gute Ideen, sondern auch um praktische Unterstützung für diejenigen, die vor Ort Verantwortung übernehmen. Gerade beim Umgang mit der Asiatischen Hornisse braucht es Fachwissen, klare Zuständigkeiten und handhabbare Lösungen.“
📷 Foto: Ute Bienengräber-Killmann (links) im Austausch mit Markus Höner MdL im Naturgarten
ℹ Quelle: Wahlkreisbüro Markus Höner MdL