Farming for Nature Österreich

Farming for Nature Österreich „Farming for Nature – Österreich“ prämiert Bäuerinnen und Bauern als „Botschafter*innen für Biodiversität“.

Unsere Botschafter*innen setzen sich für die Natur ein. Mit ihren innovativen Ansätzen bereiten sie den Weg für eine nachhaltige Landwirtschaft.

13/06/2026

Das Geheimnis hinter den biolinder Erdäpfeln? 🤫
Im Video erfahrt ihr die Antwort…

12/06/2026

Krabenkraut oder Knabenkraut - dieser Fund von Botschafter Alois begeistert😁🌷

Wenn Orchideen auf einer Fläche wachsen, ist das etwas ganz Besonderes. Die streng unter Schutz stehenden Pflanzenjuwele reagieren sehr sensibel auf Lebensraumintensivierung. Dass das Knabenkraut auf dieser Wiese in Salegg blüht, ist kein Zufall. Es braucht eine angepasste und sorgsame Bewirtschaftung – etwa durch eine schonende Beweidung.
Dieses Beispiel zeigt: Landwirtschaft und Biodiversität können Hand in Hand gehen!

10/06/2026

Wie viel Frost können Kartoffeln ab? 🥔

Späte Fröste, extreme Trockenheit und Hitzerekorde zeigen jedes Jahr aufs Neue: Die Landwirtschaft ist so stark von der Natur abhängig wie kaum ein anderer Bereich. Umso wichtiger ist es, unsere Betriebe widerstandsfähiger zu machen und Lösungen für die Klima- und Biodiversitätskrise zu finden.

Wie das konkret aussehen kann? Das zeigen wir euch hier Schritt für Schritt. Bleibt dran und folgt uns gerne für mehr!

07/06/2026

Wenn ein alter Schiffscontainer neues Leben bekommt …
Ein kleiner Einblick von Irene beim Saatkartoffel sortieren vor ein paar Wochen. Worauf sie dabei ganz besonders achtet, erfahrt ihr im Video 🧐🌱

biolindner

31/05/2026

Wie kann man Biodiversität im Weingarten fördern? Das erzählt euch Birgit Braunstein ⬆️🍇🌿

Die Verbundenheit zur Land- und Almwirtschaft begleitet Alois schon seit seiner Kindheit. Heute bewirtschaftet er in der...
26/05/2026

Die Verbundenheit zur Land- und Almwirtschaft begleitet Alois schon seit seiner Kindheit. Heute bewirtschaftet er in der Weststeiermark einen Betrieb mit rund 48 ha Dauergrünland, 24 ha Wald und 70 bis 80 Murbodner-Rindern.

Gemeinsam mit rund 40 weiteren Bauern ist Alois Teil einer Gemeinschaftsalm, auf der etwa 500 ha Almfläche bewirtschaftet werden. Ende Mai beginnt der Almauftrieb: Über 20 Tiere verbringen den Sommer auf der Alm, bevor sie im Herbst wieder zurück auf den Hof kommen.

Die Bewirtschaftung der Flächen erfolgt extensiv und angepasst an die Natur. Viele Wiesen werden nur zwei Mal jährlich gemäht, der Mähzeitpunkt wird bewusst hinausgezögert. Dadurch entstehen artenreiche Blumenwiesen mit wertvollen Lebensräumen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auch abgestufter Wiesenbau und durchdachte Weidesysteme sind fixer Bestandteil des Betriebs.

Den Winter verbringen die Tiere in einem besonders tierfreundlichen Laufstall. Für Alois steht fest: Tierwohl, nachhaltige Grünlandwirtschaft und der respektvolle Umgang mit der Natur gehören untrennbar zusammen.

Betriebsschwerpunkte:
🐂 Murbodner-Mutterkuhhaltung & Zucht
⛰️ Extensive Alm- und Grünlandbewirtschaftung
🌼 Artenreiche Blumenwiesen & abgestufter Wiesenbau
🌱 Durchdachtes Weidemanagement & tierfreundliche Haltung
🌲 Nachhaltige Bewirtschaftung von Wald- und Almflächen

Heute, am 22. Mai, ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. An diesem Tag wurde 1992 das internationale Übe...
22/05/2026

Heute, am 22. Mai, ist der Internationale Tag der biologischen Vielfalt. An diesem Tag wurde 1992 das internationale Übereinkommen zur Erhaltung der Biodiversität verabschiedet.

Zu diesem Anlass zeigen wir eine bunte Vielfalt an Tierarten auf den Farming for Nature Höfen 🐝🦋

Seit dem Projektstart 2021 sehen wir durch die Bäuerinnen und Bauern im Farming for Nature Netzwerk (und immer mehr darüber hinaus), dass Biodiversität mit Landwirtschaft keine Utopie ist. Ob kleine oder große Maßnahmen: mehr Platz für die Natur bedeutet am Ende des Tages mehr Raum für Ernährungssicherheit, wichtige Ökosystemleistungen und Erholung 🌱

Der Biohof Windisch ist das Ergebnis von viel Mut und Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem Mann Andi hat Carmen Petutschnig...
13/05/2026

Der Biohof Windisch ist das Ergebnis von viel Mut und Leidenschaft.
Gemeinsam mit ihrem Mann Andi hat Carmen Petutschnig-Erschen seit 2019 in Kärnten einen vielseitigen Biohof aufgebaut, der innerhalb weniger Jahre beeindruckend gewachsen ist. Gestartet wurde mit der Übernahme eines kleinen alten Hofs sowie 7 ha Nutzfläche und der Anschaffung von 15 Ziegen – heute bewirtschaftet die Familie rund 100 ha inklusive Almflächen.

Am Betrieb leben aktuell 200 Ziegen, darunter die gefährdete Pinzgauer Gebirgsziege, sowie etwa 100 Bio-Strohschweine. Der Hof funktioniert als geschlossener Kreislaufbetrieb: Von der Muttersau bis zum fertig gemästeten Schwein passiert alles direkt am eigenen Betrieb. Die Bio-Ziegenheumilch wird von Carmen u.a. kreativ zu Käse und Joghurt verarbeitet.

Besonders wertvoll für die Biodiversität sind die artenreichen Bergmahdflächen auf der Naturschutzalm. Trockene und moorige Standorte schaffen wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insekten- und Tierarten. Das dort gewonnene Bergheu wird aufwendig ins Tal gebracht und ist ein wichtiger Bestandteil der Fütterung ihrer Ziegen.

Für Carmen ist klar: Die Zukunft des Betriebs liegt darin, mit derselben Leidenschaft weiterzuarbeiten. „Nur wenn man mit Herz dabei ist, macht man das gut, was man verkauft – und was man den Tieren zurückgibt.“

Betriebsschwerpunkte:
🐐 Bio-Ziegenhaltung mit hofeigener Käserei
🌱 Geschlossene Kreislaufwirtschaft & eigener Futteranbau
🐖 Bio-Schweinemast vom eigenen Zuchtbetrieb bis zur Vermarktung
🌾 Vielfältiger Ackerbau & naturschutzorientiertes Grünlandmanagement
🌲 Aufforstung, Almwirtschaft & Nutzung eigener Waldressourcen

Adresse

Hollandstraße 20/11
Wien
1020

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