The Foundation for Shamanic Studies is a non-profit organisation dedicated to the preservation, study and teaching of shamanic knowledge for the welfare of the planet and its inhabitants. Die Foundation for Shamanic Studies wurde 1987 vom US-Anthropologen Michael Harner gegründet, der - basierend auf eigenen Forschungsarbeiten seit den frühen 60er-Jahren - den so genannten ´Core-Schamanismus´ maßg
eblich entwickelt hat. GESCHICHTE DER FOUNDATION
1964 von seinen Feldstudien am Oberen Amazonas zurückgekehrt, entwickelte Michael Harner seine eigene Praxis des Schamanismus und des schamanischen Heilens in den USA. Anfang der 70er-Jahre begann Harner, in Seminaren schamanische Techniken zu unterrichten, und gründete in Norwalk, US-Bundesstaat Connecticut, das „Center for Shamanic Studies”.
1987 wurde dieses schließlich in die Foundation for Shamanic Studies (FSS) übergeführt. Die Foundation ist eine nicht gewinnorientierte Vereinigung mit dem Zweck der weltweiten Erhaltung des schamanischen Wissens, dessen Erforschung und Weitergabe. PROGRAMM DER FOUNDATION
Zu den Projekten der FSS gehören u. die Erhaltung alten schamanischen Wissens (z. B. durch die Förderung außergewöhnlicher Schamanen und Schamaninnnen); dessen Wiederbelebung (z.B. bei den Inuit, die durch christliche Missionstätigkeit ihre eigene Tradition unterbrochen sahen, bei Völkern Nord- und Südamerikas und bei den Samen); oder die Erkundung schamanischer Wirklichkeiten und die Erforschung der Wirkung schamanischer Techniken auf den Gesundheitszustand des
Menschen. SEMINARE
Erforschung der Erhaltung schamanischen Wissens und dessen Weitergabe – diese Grundprinzipien der Foundation for Shamanic Studies gelten auch für die Seminare der Foundation. Zusätzlich zum Basis-Seminar - das grundsätzlich und praxis- wie anwendungsorientiert in den Core-Schamanismus einführt - gibt es Fortgeschrittenen-Seminare, in denen Interessierte weitere Techniken und deren Anwendung lernen. Einer der Schwerpunkte ist gemäß der Tradition indigener Kulturen das schamanische Heilen. Für die AnwenderInnen, die Schamanisch Praktizierenden, ist der gute Kontakt zu den eigenen Hilfsgeistern unverzichtbar. Die Zahl der Seminare ist bewusst klein und damit überschaubar gehalten. Dies zeugt einerseits vom Respekt den spirituellen Helfern gegenüber, denn diese sind die eigentlichen Autoritäten des Schamanen. Anderseits wird damit betont, dass Schamanismus ein spirituelles System sui generis, also ein eigenständiges System aus vorwissenschaftlicher Zeit ist. Es ist als solches perfekt und bedarf weder der modernen Wissenschaft, um zu funktionieren, noch kennt es eine Ausbildung im Sinne westlicher wissenschaftlicher Systeme: Ein „Diplom-Schamane” etwa wäre eine contradictio in se, ein Widerspruch in sich. Dies ist auch als Abgrenzung zu verstehen: Schamanismus hat es nicht notwendig, mit anderen, vermeintlich „besseren” oder „fortschrittlicheren” Systemen vermischt zu werden.