25/11/2024
Thema: Kraftquelle MusikMusik verbindet nicht nur Generationen und Nationen, Musik hat auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit.Das große Potenzial der ...
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Ternitz
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Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heißt : Jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein. Ein Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern, indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.
Während seiner Ausbildung lernt der Führhund keine Standardwege. Somit ist er anschließend fähig, seinen Meister überall zu führen unter der Bedingung, dass der letztere den Weg wenigstens ungefähr kennt. Der Führhund ist zudem imstande, zahlreiche verschiedene Wege im Gedächtnis zu behalten. Während sein Meister anderweitig beschäftigt ist, z.B. wenn er arbeitet, macht sich der Hund unbemerkbar und wird von der Umgebung und den Angehörigen des Halters sehr schnell akzeptiert. Selbstverständlich hat er auch den für das angenehme tägliche Zusammenleben nötigen Grundgehorsam erlernt.
Der im Einsatz befindliche Hund ist in der Lage, jegliche Art von Hindernissen selbstständig zu umgehen oder diese anzuzeigen, indem er davor stehen bleibt.
Zu den Hindernissen, auf die ein Blindenführhund auch reagieren muss, gehören des weiteren Bodenhindernisse (Pfützen, Abgründe, Schlaglöcher o.Ä.) und Höhenhindernisse (z.B. herabhängende Äste, Absperrungen oder in Kopfhöhe eines Menschen angebrachte Schilder und Fahnen). Daran wird deutlich, mit welch hohem Anspruch die Ausbildung für den Hund verbunden ist: Er muss zusätzlich lernen, Hindernissen auszuweichen, die für ihn selbst kein Problem darstellen, für seinen Halter jedoch zur Gefahr werden könnten.