Blindenführhund Sly : Guter Zweck

Blindenführhund Sly :  Guter Zweck Mit Hilfe von Medien - Sponsoren unterstützen wir benachteiligte sehbehinderte und Blinde

25/11/2024

Thema: Kraftquelle MusikMusik verbindet nicht nur Generationen und Nationen, Musik hat auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit.Das große Potenzial der ...

25/11/2024

Treten Sie ein! Die Helfenden Engel in Kooperation mit dem Unabhängigen Blindenführhundeverein, dem Dachverband der NÖ Selbsthilfegruppen und dem Ternitzer Blindenführhunde Stammtisch freuen sich auf Ihren Besuch und heißen Sie HERZLICH WILLKOMMEN! Werte Besucherin! Werter Besucher! WICHTIGER H...

19/11/2024

Frage : Seit wann dürfen Blindenführhunde bereits mit 18 Monaten die Prüfung zum staatlich zertifizierten Assistenzhund machen ? Es war🐺❓❓ doch bis dato immer so , das Hunde gerade Schäferhunde länger brauchen um erwachsen zu werden und deswegen erst die Prüfung mit 2 1/2 Jahren machen dürfen. Habe ich da zufällig etwas verpasst ? Oder kann heute jeder die Prüfung machen wann er meint das sein Hund die Prüfung besteht ? Bitte um Information ! Wer kann mir darüber eine genaue Auskunft geben . Vielen Dank im Voraus . Mit freundlichen Grüßen Sabine Kleist

Finanzierung der Blindenführhunde in ÖsterreichAuch bei einer 2 stufigen Prüfung ( Qualitäts – und Teamprüfung ) für Bli...
05/10/2024

Finanzierung der Blindenführhunde in Österreich

Auch bei einer 2 stufigen Prüfung ( Qualitäts – und Teamprüfung ) für Blindenführhunde die in Österreich zwingend vorgeschrieben ist
gibt es keine Garantie und auch kein Recht auf irgendwelche Förderungen seitens der öffentlichen Hand zu erhalten
Jede Förderung der öffentlichen Hand ist eine " Kann Bestimmung" Sie ist nicht verpflichtend und muss auch nicht eingehalten werden.
Laut der Richtlinie des BMSG zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung vom Juli 2004 werden Förderungen "zur Anschaffung eines Blindenführhundes nur begünstigt Behinderten gewährt, die blind oder so schwer sehbehindert sind, dass sie für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit zur Erhöhung ihrer Mobilität eines Blindenführhundes bedürfen". Die Höhe der Förderung ist mit der Höhe der 85-fachen Ausgleichstaxe begrenzt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Ausgleichstaxfonds.
Weitere Zuschüsse können auch vom jeweiligen Land und von der PVA gewährt werden.
Es bleiben jedoch noch beachtliche Restbeträge offen, die der Betroffene selbst aufbringen muss. Förderungen werden jedoch erst nach bestandener offizieller Führhundprüfung gewährt werden, die Voraussetzung für den Eintrag des Blindenführhundes in den Bundesbehindertenpass seines Besitzers ist.
Können die Kosten von den Sozialversicherungsträgern aufgebracht werden?
Ein eindeutiges Ja! Derzeit und laut Statistik schon in den Jahren vorher werden von den Blindenführhundeschulen in Österreich jährlich 10 bis 15 Hunde zu Blindenführhunden ausgebildet und dem Werber als erst Hund oder zur Wiederbeschaffung weitergegeben. Die Gesamtkosten für 15 Hunde liegen daher bei etwa € 450.000,--. Würde zum Beispiel eine Million EURO jährlich für diesen Zweck bereitgestellt werden, so würde weit in die Zukunft hinaus abgesichert sein, dass blinde und hochgradig sehbehinderte Personen die die Voraussetzungen einen Blindenführhund zu halten erfüllen, auch einen treuen Begleiter auf vier Pfoten finanziert bekommen würden und nicht mehr als „Bittsteller“ auftreten müssten.
Da die Sozialversicherungsträger kleinen Blindenführhund finanzieren wollen, reden sie sich einfach raus, das ein Blindenführhund Luxus wäre. Aber dem ist nicht so, denn ein Blindenführhund ersetzt den hochgradig Sehbehinderten und Blinden einen Großteil an menschlicher Hilfe,die dem Staat auf Dauer noch treuer kommt, als die Finanzierung eines Blindenführhundes.
Sie irren sich aber ganz gewaltig. Weiter wird auch als Gegenargument vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger angeführt, dass es sich bei der Finanzierung um eine Artfremde Leistung handeln würde. Was bitte ist da eine Artfremde Leistung,das für mich mal interessieren. Außerdem sollte mal geklärt werden,was mit einer Artfremden Leistung gemeint ist. Da wäre aber wohl die Frage dagegenzuhalten ob zum Beispiel das Wochengeld das von den Krankenkassen zur Auszahlung gelangt, eine Artgerechte oder doch auch eine nicht Artgerechte Leistung ist?
Noch einmal sei an dieser Stelle angeführt, dass die Politik in diesem Falle die notwendigen Maßnahmen zu setzen hätte, um eine Klärung in dieser Angelegenheit schnellstens herbeizuführen.
Quelle : Zusammenfassung von Sabine Kleist

11/09/2024

Frage an die sehbehinderten und Blinden !
Warum soll es ein Blindenführhund sein?
Die verlässliche Navigation durch ein bewegtes Leben ist nicht immer einfach.
Blinde und sehbehinderte Menschen, die sich nicht auf den eigenen Sehsinn verlassen können, finden ihre Strategien, um möglichst selbstständig an ihr Ziel zu kommen. Unter den vielen Möglichkeiten, die zur Orientierung und Gefahrenvermeidung dienen, wählen einige den Blindenführhund.
Mit der Begleitung auf vier Beinen erhöht sich die Sicherheit als Fußgänger. Hindernisse können vermieden und gesuchte Objekte angezeigt werden; die bessere Orientierung reduziert den Stress der Begegnung mit einer neuen Umgebung. Viele Führhundbesitzer geben an, dass durch den Hund eine eindeutige Steigerung ihrer Lebensqualität geschieht und dass sie aus dem Miteinander mit dem Hund lernen, unbekannten Situationen entspannter entgegen zu gehen. Dennoch ist ein Blindenführhund nicht für jeden die optimale Option, denn es gibt einiges, das vor der Beschaffung des Hundes zu bedenken ist. Sind genügend Ressourcen vorhanden, für den Hund zu sorgen?
Kann ich mir vorstellen, für die nächsten 8 bis 10 Jahre einen Hund in meinem Haushalt zu haben? Und nicht zuletzt: ist es denn überhaupt leistbar?
Quelle : Sabine Kleist

11/09/2024

An alle Blindenführhunde - Interessenten !
Sind Sie zum Führhund-Halter geeignet?
Der Wunsch nach einem Blindenführhund ist bei den Vorteilen,
die ein Hund bringt, nur zu verständlich.
Doch darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei um ein vollwertiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und Anforderungen handelt. Ist genügend Platz in der Wohnung vorhanden, um einen Führhund zu halten? Ist es möglich, dem Hund in seiner Freizeit auch ein artgerechtes
Leben zuzugestehen? Darf er auch frei und nach seinem Hundeherz Spaziergänge genießen, in denen er nicht die Rolle des wachsamen Begleiters übernehmen muss? Was passiert, sollte der Hund krank werden? Können die nötigen Tierarztkosten übernommen werden, damit der Hund schnell wieder fit seinen Aufgaben nachkommen kann? Gibt es auch nachdem der Hund in Pension ist einen guten Platz für ihn? Können all diese Fragen positiv beantwortet werden, muss die wohl wichtigste Frage an sich selbst gestellt werden: bin ich fit und mobil genug, mit einem Blindenführhund unterwegs zu sein?
Für Blindenführhund-Neulinge gelten hier besondere Regeln. Es ist eine Mobilitätserklärung über ein
absolviertes Mobilitätstraining samt Behindertenpass an das Sozialministeriumservice zu übermitteln. Sollte noch kein Mobilitätstraining absolviert worden sein, muss dieses nachgeholt werden, bevor es zur Teambeurteilung gehen kann. Das Training kann entweder beim Sozialministeriumsservice beantragt werden oder privat bezahlt werden. Achtung! Je nach Förderstelle kann es zu längeren Wartezeiten auf die Bewilligung kommen. Erst nachdem das Training absolviert wurde, kann mit der Zusammenschulung begonnen werden. Stellen Sie also
rechtzeitig sicher, alles vorbereitet zu haben! Vergessen Sie schlussendlich nicht, dass die Lebenserwartung eines Hundes im Durchschnitt bei über zehn Jahren liegt! Sind Sie bereit, über einen so langen Zeitraum für ihren Begleiter da zu sein?
Quelle : Sabine Kleist

Egal ob man allein unterwegs ist ,  für ein Seminar in eine Schule eingeladen wird , ein Streunerkatzen Projekt unterstü...
10/09/2024

Egal ob man allein unterwegs ist , für ein Seminar in eine Schule eingeladen wird , ein Streunerkatzen Projekt unterstützt oder bei einem Sponsoring Event dabei ist wichtig ist immer :

Füreinander da zu sein und das in jeder Situation !

Die Bitten eines Blindenfürhhundes1.Wenn ich mein Geschirr trage, bitte streichelt und lockt mich nichtDenn meine Arbeit...
02/09/2024

Die Bitten eines Blindenfürhhundes
1.Wenn ich mein Geschirr trage, bitte streichelt und lockt mich nicht
Denn meine Arbeit erfordert sehr viel Konzentration und jede Art von Ablenkung könnte meinen
blinden Partner/innen gefährden.
2. Fragt bitte meinen hochgradig sehbehinderten oder blinden Partner/in, ob und wie ihr ihm behilflich sein könnt!
Spontanes und schnelles Anfassen, oder sogar Festhalten am Führgeschirr machen mich und meinen Begleiter/innen unsicher. Ihr könnt uns sehr gerne eure Hilfe anbieten, aber seid nicht beleidigt, wenn Herrchen oder Frauchen es ablehnen sollten, denn wir beide sind ein eingespieltes und sehr gut zusammenarbeitendes Team und daher auch sehr selbständig.
3. Bitte, sagt meinem Herrchen oder Frauchen, welche Busse mit welcher Nummer einfahren und wohin diese Busse fahren. Oder
wann die Ampel auf "grün" steht! Ich bin zwar sehr intelligent, aber lesen oder eine Ampeln richtig deuten,dass kann ich nun mal nicht.
4. Haltet Euch bitte dringend an die Verkehrsvorschriften!
Zugeparkte oder mit Fahrzeugen verstellte Gehwege zwingen mich und mein Herrchen bzw. Frauchen auf die Straße auszuweichen, wo es durch den vielen Verkehr für uns beide sehr gefährlich werden kann.
5. Erlaubt mir bitte den Zutritt zu Lebensmittelgeschäften!
Das Gesetz ist zwar auf meiner Seite, aber dennoch schimpfen immer noch Leute über mich in den Geschäften. Denn Ihr lasst eure Augen ja auch nicht vor dem Geschäft stehen und warten bis ich wieder herauskomme
6. Bitte, erschreckt mich nicht mit Knallkörpern und dergleichen!
Ihr gefährdet damit meine Diensttauglichkeit und mein blinder Partner/in verliert einen verlässlichen Führer/in.
7.Haltet bitte eure Hunde zurück und umgeht uns zügig!
Ich darf im Dienst nicht schnuppern und spielen.
Doch in meiner übrigen Freizeit bin ich jederzeit fürs knuddeln,spielen für und eine wilde Rennerei zu haben.
8. Füttert mich bitte nicht!
Ich bin dazu erzogen worden, von Fremden nichts anzunehmen. Jeder Versuch von eurer Seite untergräbt diesen Gehorsam und mein blinder Partner/in wird dann zu Recht sehr ungehalten.
9. Bitte, verzichtet darauf, jegliche gefährliche Dinge (!) auszulegen oder Glasscherben einfach liegen zu lassen bzw. informiert meinen blinden Partner/in über derartige Gefahrenquellen! Er / Sie erkennt nicht, womit meine Pfoten in Berührung kommen bzw. was ich im Freilauf aufnehme. Eure Achtlosigkeit bezahle ich mit längerem oder dauerhaftem Dienstausfall, schlimmstenfalls sogar mit meinem Leben!
Falls ihr Fragen über mich, meine Ausbildung und unsere Arbeit habt, so scheut euch nicht, meinen Partner /in offen anzusprechen.
Information und Beratung:
Sabine Kleist
email : [email protected]
Mobil : 0680 - 1339317

Mensch und Hund werden Partner ! Der Blindenführhund und sein Halter werden zusammen als „Führgespann“    oder auch Team...
02/09/2024

Mensch und Hund werden Partner !
Der Blindenführhund und sein Halter werden zusammen als „Führgespann“ oder auch Team bezeichnet .
Die wichtigste Voraussetzung für ein gut funktionierendes Führgespann oder auch Team ist eine harmonische Zusammenarbeit , der Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis und die soziale Bindung zwischen Mensch und Hund.
Im Rahmen dieses Trainings, das zwischen zwei und vier Wochen dauern kann, werden sämtliche Kommandos und wichtigen Wege trainiert. Der neue Besitzer muss die richtigen Kommandos geben können und das Verhalten des Hundes verstehen und deuten lernen.
Die Zusammenschulung findet in der jeweiligen Führhundschule und am Wohnsitz des zukünftigen Besitzers statt. Zunächst werden unter Aufsicht des Trainers und alleine bekannte Wege erarbeitet, später auch unbekannte Wege, denn der Hund muss schließlich überall sicher und zuverlässig arbeiten können.
In der Endphase dieses Trainings findet zumeist auch die Anmeldung zur offiziellen Führhundeprüfung statt, die den Schlusspunkt der Zusammenschulung darstellt und vor einer Prüfungskommission abgelegt werden muss.
Quelle : Sabine Kleist

Eine Patenfamilie für einen Blindenführhund !Die Arbeit der Patenfamilie ist eine Freiwilligen-Arbeit.Einer Patenfamilie...
02/09/2024

Eine Patenfamilie für einen Blindenführhund !
Die Arbeit der Patenfamilie ist eine Freiwilligen-Arbeit.
Einer Patenfamilie ..... werden von allen Seiten volle Bewunderung entgegen gebracht, denn sie machen unter Anleitung der Blindenführhundeschulen aus einem kleinen Wirbelwind, einen braven, gut sozialisierten Junghund.
Patenfamilien lernen durch ihren Schützling eine korrekte Hundeerziehung unter fachlicher Anleitung der Blindenführhundeschule ( das ist eventuell auch als eine Vorbereitung für einen eigenen Hund - in späterer Folge)
Die Patenfamilien können sich mit jedem Problem an die Blindenführhundeschulen wenden, denn die Schulen stehen den Patenfamilien jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Auch ist es wichtig , dass sich die Patenfamilien in Sicherheit wiegen und wissen, dass die Blindenführhundeschulen im Hintergrund immer für sie da sind wenn Probleme auftauchen.
Durch die Mitarbeit der Patenfamilien, die Liebe, Geduld und Zeit für ihren Patenhund aufbringen, wird dieser Blindenführhund einen bedürftigen Menschen sehr glücklich machen und ihm wieder mehr oder sogar neuen Lebensmut schenken.
Meine Aufgabe als Patentante
Als Patentante habe ich die ehrenvolle Aufgabe , die Aufzucht und Sozialisierung von Welpen tatkräftig zu unterstützen. Ich ziehe einen zukünftigen Blindenführhund auf und erziehe ihn. Der Hund wächst bei mir im Familienverband mit Katzen auf und lernt die unterschiedlichsten Sachen und Umweltsituationen kennen. Aus einem kleinen Wirbelwind, soll so gut es geht ein braver, gut sozialisierter Junghund werden. Die Welpen sollen auf ihre Aufgabe als zukünftige Blindenführhunde vorbereitet werden, um später ihrer ehrenvollen Aufgabe als Blindenführhunde gerecht zu werden. Durch meine Geduld und Zeit ,die ich für meinen Patenhund aufbringe, wird er hoffentlich einen bedürftigen Menschen sehr glücklich machen und ihm wieder mehr oder sogar neuen Lebensmut schenken. Zu meinen Aufgaben gehört das der Welpe folgendes lernt:
Dazu zählen Kontakte mit anderen Hunden, Umgang mit verschiedenen Menschen, Kennen lernen unterschiedlicher Alltagssituationen wie z.B. Bewegen im Straßenverkehr, Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, Einkaufen etc.
mit dem Auto mitfahren,
große und kleine Hunde verschiedenster Rassen begegnen,
alle möglichen anderen Tiere wie Pferde, Kühe, Hühner, Hasen usw.,
das aufregende Leben in der Stadt mit viel Verkehr und vielen ungewohnten Geräuschen,
verschiedene Personen wie, Kinder, Frauen, Männer und behinderte Menschen (z.b. Personen mit Krücken oder Rollstühlen) kennenlernen.
Sorge dafür, dass der junge Hund:
ganz viel kennenlernt und so später in jeder Situation umweltsicher ist,
Vertrauen zu seinen Menschen aufbaut und gerne mit ihm zusammenarbeiten möchte,
eine vernünftige Grunderziehung bekommt,
lernt ruhig zu warten, alleine zu bleiben und sich auch sonst gut benehmen kann,
freundlich zu Menschen, Artgenossen und anderen Tieren ist,
auch im Freilauf ein zuverlässiger Geselle ist, der seinem Menschen folgt.
Quelle : Sabine Kleist

Adresse

Ternitz
2630

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Montag 14:00 - 17:00
Dienstag 14:00 - 17:00
Mittwoch 15:00 - 18:00
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Außergewöhnliche Hunde für außergewöhnliche Menschen!

Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heißt : Jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein. Ein Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern, indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.

Während seiner Ausbildung lernt der Führhund keine Standardwege. Somit ist er anschließend fähig, seinen Meister überall zu führen unter der Bedingung, dass der letztere den Weg wenigstens ungefähr kennt. Der Führhund ist zudem imstande, zahlreiche verschiedene Wege im Gedächtnis zu behalten. Während sein Meister anderweitig beschäftigt ist, z.B. wenn er arbeitet, macht sich der Hund unbemerkbar und wird von der Umgebung und den Angehörigen des Halters sehr schnell akzeptiert. Selbstverständlich hat er auch den für das angenehme tägliche Zusammenleben nötigen Grundgehorsam erlernt.

Der im Einsatz befindliche Hund ist in der Lage, jegliche Art von Hindernissen selbstständig zu umgehen oder diese anzuzeigen, indem er davor stehen bleibt.

Zu den Hindernissen, auf die ein Blindenführhund auch reagieren muss, gehören des weiteren Bodenhindernisse (Pfützen, Abgründe, Schlaglöcher o.Ä.) und Höhenhindernisse (z.B. herabhängende Äste, Absperrungen oder in Kopfhöhe eines Menschen angebrachte Schilder und Fahnen). Daran wird deutlich, mit welch hohem Anspruch die Ausbildung für den Hund verbunden ist: Er muss zusätzlich lernen, Hindernissen auszuweichen, die für ihn selbst kein Problem darstellen, für seinen Halter jedoch zur Gefahr werden könnten.