09/04/2026
EED III – Jetzt sind Tirols Gemeinden gefordert
„Die Gemeinden stehen derzeit vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, wodurch große Investitionen nur schwer realisierbar sind. Um dennoch den neuen Vorgaben gerecht zu werden, ist es sinnvoll, im Kleinen zu beginnen und mit möglichst geringem Aufwand eine größtmögliche Wirkung zu erzielen." Stefan Zeiler
Mit der EED III und dem nun beschlossenen Tiroler Energieeffizienzgesetz ist klar: Öffentliche Gebäude müssen in Tirol deutlich systematischer erfasst, bewertet und saniert werden.
Was jetzt für GEMEINDEN wichtig ist:
➡️ Für konditionierte öffentliche Gebäude mit mehr als 250 m² ist ein Gebäudeinventar erforderlich.
➡️ Der Endenergieverbrauch ist zu senken: 2025 um mindestens 0,4 %, ab 2026 grundsätzlich um 1,9 % pro Jahr.
➡️ Die Datenerhebung soll ab 2025 auf Messwerten basieren.
➡️ Jährlich sind grundsätzlich 3 % der relevanten Gebäudefläche zu renovieren; für 2025 gilt eine reduzierte Quote von 0,7 %.
➡️ Eigenverbrauch aus PV oder Solarthermie zählt dabei nicht automatisch als Reduktion des Endenergieverbrauchs.
➡️ Neue Anmietungen und neue Gebäude sollen zumindest Niedrigstenergiestandard erreichen.
➡️ Für Gemeinden ist die Einsparverpflichtung nach Einwohnerzahl gestaffelt, die erste Datenmeldung ist bis 30. Juni 2026 vorgesehen.
Was das in der PRAXIS bedeutet:
➡️ Gebäudebestand vollständig erfassen
➡️ Energieausweise prüfen und aktualisieren
➡️ Verbrauchsdaten sauber dokumentieren
➡️ Sanierungsbedarf priorisieren
➡️ technische und wirtschaftliche Maßnahmen bewerten
➡️ Fördermöglichkeiten frühzeitig mitdenken
Welche UNTERSTÜTZUNG es in Tirol gibt:
➡️ Der Tiroler Energiefonds stellt von 2025 bis 2028 jährlich 3 Mio. Euro zur Verfügung, um Gemeinden bei Energieeffizienzmaßnahmen zu unterstützen.
➡️ Die Energieagentur Tirol bietet Gemeinden Beratungsangebote wie den kostenlosen Gebäudeportfolio-Check und Unterstützung bei Dateneingabe, Kennzahlen und Energiebuchhaltung.
Wie wir von Smart Engineering GmbH unterstützen:
✅ Energieausweisen
✅ Datenerhebung der Gebäudestruktur
✅ Erfassung und Bewertung von Energieverbräuchen
✅ Analyse von Einsparpotenzialen
✅ Dekarbonisierung der Wärmeversorgung
✅ Sanierungsfahrplänen und Priorisierung von Maßnahmen
✅ technischer Vorbereitung für Förderungen und Umsetzungsentscheidungen
Unser Aufruf an Tirols Gemeinden: Wartet nicht, bis Fristen drücken. Wer jetzt ein sauberes Gebäudeportfolio, aktuelle Energiekennzahlen und klare technische Prioritäten aufbaut, spart Zeit, Kosten und spätere Hektik.
Sie möchten Ihre Gemeinde zukunftsfit aufstellen?
Dann sprechen Sie mit uns. Smart Engineering GmbH unterstützt Gemeinden dabei, die Anforderungen aus EED III und dem Tiroler Energieeffizienzgesetz technisch fundiert und umsetzbar auf den Weg zu bringen.