Abenteuerland Natur

Abenteuerland Natur Verein für Naturerlebnis und Ökopadagogik

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06/08/2026

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01/08/2026

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Die   (Dipsacus fullonum, Dipsacus sylvestris) ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Pflanze. Der Name Karde selbst b...
25/07/2026

Die (Dipsacus fullonum, Dipsacus sylvestris) ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Pflanze.
Der Name Karde selbst bezieht sich auf die frühere Verwendung zum Kardieren, also Kämmen von Fasern wie Wolle, und zum Aufrauen von Wollstoffen für die Lodenherstellung.
Ihre Blätter bilden kleine Trichter, in denen sich Regenwasser sammelt. Viele Insekten aber auch Vögel wissen dieses wichtige Wasserreservoir zu nutzen. Dieses Regenwasser war früher als sogen. „Venusbad“ für Schönheits- und Gesundheitsanwendungen im Gesichtsbereich bekannt.

Die Wilde Karde gilt als Archäophyt, wurde also bereits im Mittelalter aufgrund der breiten Anwendungsmöglichkeiten bei uns eingebürgert. Die ursprünglich im Mittelmeer-Raum sowie in Westasien und Nordafrika heimische Pflanze wurde bereits in der Antike für Wundheilung und Behandlung von Hautkrankheiten wie Fisteln und Warzen aber auch (Nagel-)Geschwüren benutzt, wofür Pasten aus der Wurzel verwendet wurden. Aber auch bei Magen- und Darmbeschwerden sowie Leberleiden wurde die Pflanze eingesetzt.
Heute hat die Wilde Karde in der Naturmedizin vor allem in der Unterstützung von Borreliose-Krankheiten Bekanntheit erlangt.

Die Pflanze ist von großem ökologischen Nutzen für eine Vielzahl an Insekten, die sich den hohen Nektarwert von 3 und den guten Pollenwert von 2 in der Blütezeit von Juli und August zunutze machen.
Wildbienen wie die Blaue Holzbiene, Distel-Mauerbiene, Gelbbindige Furchenbiene, Ackerhummel, Erdhummel, Gartenhummel sowie Schmetterlinge wie Admiral, Distelfalter, Tagpfauenauge, Kaisermantel und Zitronenfalter sind auf der Wilden Karde zu finden.
Hast du eine Wilde Karde in deinem Garten entdeckt? Lass sie unbedingt stehen, damit sich die 2-jährige Pflanze selbst aussäen kann und somit ausdauernd die genannten Tiere sich daran laben können. 😊
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19/07/2026

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  in   entdeckt 🩷
02/07/2026

in entdeckt 🩷

02/07/2026

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🐛   wieder aktiv: So könnt ihr sie erkennen 👇
20/06/2026

🐛 wieder aktiv:
So könnt ihr sie erkennen 👇

Eichenprozessionsspinner – aktuell wieder unterwegs! 🐛🐛🐛

Zurzeit ist der Eichenprozessionsspinner wieder aktiv. Häufig erreichen uns Fotos von Raupen mit der Frage, ob es sich dabei um die Raupe mit den gefährlichen Brennhaaren handelt.

Damit Ihr die Unterschiede besser erkennen könnt, haben wir den Eichenprozessionsspinner zusammen mit einigen anderen häufig vorkommenden Raupenarten zusammengestellt. So lässt sich das Aussehen der verschiedenen Raupen leichter vergleichen und einordnen.

Bitte denkt daran: Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können gesundheitliche Beschwerden auslösen. Haltet daher Abstand zu Raupen und Gespinsten und vermeidet direkten Kontakt.

🐟 Neue  -Art in   entdeckt 💚
20/06/2026

🐟 Neue -Art in entdeckt 💚

🎣🎒Mithilfe von Fischern und Schüler:innen sind bei dem Projekt "Kleine Fische ganz groß" der Uni Innsbruck und des Naturhistorischen Museums Wien fünf Elritzen-Arten in Österreich nachgewiesen worden. Im Mondsee (Oberösterreich) wurde sogar eine neue Art entdeckt. 🐟🧬🌊

👉 Die Freiwilligen sammelten über zweieinhalb Jahre Proben und erweiterten die Zahl der untersuchten Standorte von 20 auf 80. Die kleinen Schwarmfische sind wichtig für unsere Süßwasser‑Ökosysteme und reagieren sensibel auf Umweltveränderungen, daher sind die neuen Daten zentral für den Naturschutz, heißt es vonseiten der Universität. 🌿⚠️

ℹ️ Elritzen sind kleine Schwarmfische, die in kühlen, sauerstoffreichen Gewässern leben. Obwohl sie weit verbreitet und für Süßwasserökosysteme von Bedeutung sind, war lange wenig über ihre tatsächliche Artenvielfalt bekannt.

➡️ https://tirol.orf.at/stories/3358981/

15/06/2026

Schwalbe oder Segler? Gar nicht so leicht! 🫣 Hier kommen unsere Bestimmungstipps:

🔹 Rauchschwalbe
Elegant mit langen Schwanzspießen, glänzend dunkelblauem Rücken, cremefarbene Unterseite, schwarzem Brustlatz und rostroter Kehle. Typisch: ihre napfförmigen Nester im Inneren von Ställen oder Scheunen.

🔹 Mehlschwalbe
Klein, mit schwarzem Rücken, leuchtend weißer Unterseite und weißem Bürzel sowie weiß „behaarten“ Beinchen. Baut bis auf eine kleine Einflugöffnung geschlossene Nester unter Dachvorsprüngen – meist in Kolonien.

🔹 Uferschwalbe
Die kleinste unserer Schwalben. Oberseits dunkelbraun bis grau, unterseits weiß. Mit braunem Brustband und braunen Brustseiten. Sie brütet in selbst gegrabenen Röhren in Lehmwänden an der Abrisskante von Fließgewässern – heute auch oft in Sand- und Schottergruben.

🔹 Felsenschwalbe
Dezent graubraun gefärbt mit hell verwaschener Brust und Bauch sowie einem dunkel gefärbten Steiß mit schuppiger Musterung und kleinen weißen „Fenstern“ in der Schwanzmitte. Sie baut ihre napfförmigen Nester in Nischen an Felswänden und Brücken – mittlerweile aber auch an Gebäuden im Alpenraum.

🔸 Mauersegler
Die Flügel sind lang, und sichelförmig. Der gegabelte Schwanz ist relativ kurz. Das Gefieder ist ruß- bis bräunlich schwarz. Nur der Kehlfleck und die Stirn sind heller, das ist aber im rasanten Flug nur schwer zu sehen.

🔸 Alpensegler
Hat eine weiße Unterseite abgetrennt durch ein scharf abgesetztes dunkles Brustband. Er ist auch der mit Abstand größte Segler der westlichen Paläarktis. Die Flügel sind sehr lang, und sichelförmig. Die Flügelschläge sind auch langsamer als die des Mauerseglers.

🏡 Wo findest du sie?
Rauch- und Mehlschwalbe sowie Mauersegler leben nah bei uns – an und in Gebäuden. Felsenschwalben bevorzugen Felswände, siedeln sich aber manchmal auch am Haus an. Der Alpensegler nutzt Spalten und Nischen in Felswänden, in Ausnahmefällen auch Gebäude wie in Bregenz. Die Uferschwalbe ist auf lehmige Steilwände an Gewässern angewiesen – ein zunehmend seltener Lebensraum.

⚠️ Achtung: Die Nester aller Vögel sind streng geschützt und dürfen NICHT entfernt werden!

Adresse

Baden
2500

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